Metall-CFK-Verbindung

Hybride aus Metall und carbonfaser-verstärktem Kunststoff erfüllen die Forderung nach mechanisch hochfesten Teilen geringer Materialdichte insbesondere für den Automobilbau.

Eine neue Entwicklung am Helmholz-Zentrum Geesthacht ermöglichst das feste Verbinden von Metallen, z.B. Aluminium, Magnesium oder ihren Legierungen, und carbonfaser-verstärktem Kunststoff mittels der Rotations-Reibpunkt-Technik (Friction Spot Joining / FSJ) in preiswerter, rascher und umweltfreundlicher Weise ohne den Einsatz von Klebstoffen. Durch Reibungshitze eines sich schnell drehenden Rundkörpers wird das Metallteil erhitzt und hierdurch punktuell erweicht und leicht verformbar. Das auf dem Metallteil liegende carbonfaser-verstärkte Composite wird an der Oberfläche angeschmolzen. Durch den rotierenden Körper wird das erweichte Metall leicht in die flüssige Polymeroberfläche eingedrückt. Hierbei entsteht eine sehr feste und permanente Verbindung beider Materialien.   Bild: Christian Schmid/Helmholtz-Zentrum Geesthacht – Dr. Seyed Goushegir
GJ
28.07.2016

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