Neuer Werkstoff für Kraftstoffsysteme

Ticona in Kelsterbach bietet für die Herstellung von Systemen, die mit aggressiven Kraftstoffen in Kontakt kommen, ein neues mineral-/glasgefülltes Polyphenylensulfid (PPS) mit der Bezeichnung Fortron 6162XF an. Der Werkstoff weist ein geringeres Quellverhalten und 45 Prozent weniger Kraftstoffaufnahme gegenüber PPS Standardtypen auf und zeichnet sich durch hohe Dimensionsstabilität und sehr gute Kriechfestigkeit aus.

Im Belastungstest über 1.000 Stunden bei 90 Grad Celsius zeigte Fortron 6162XF eine gute Widerstandsfähigkeit gegenüber CM15A-Kraftstoff. Die Gewichtsveränderung betrug weniger als ein Prozent. Der Werkstoff eignet sich unter anderem auch zur Herstellung von Impellern, Ventilklappen oder Komponenten für Einspritzventile. Der zunehmende Einsatz von methanolhaltigen Kraftstoffen oder Biokraftstoffen mit Ethanol­anteil erfordert Werkstoffe, die ebenso den aggressiven Additiven wie höheren Betriebstemperaturen standhalten. Für Fortron sind Gebrauchstemperaturen von 160 bis 240 Grad Celsius (kurzzeitig bis 270 Grad Celsius) kein Problem. Das Polymer widersteht selbst bei hohen Temperaturen Säuren und Basen mit ph-Werten zwischen 2 bis 12. Presseinformation >




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