Plastikfreie Meeresböden

Projekt SeaClear soll Meeresboden aufräumen.

Im Rahmen des SeaClear-Projekts will das Fraunhofer-Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen CML zusammen mit einem internationalen Partnernetzwerk erstmals auf dem Meeresboden aufräumen. Es wird eine gemischte Auswahl unbemannter Unterwasser-, Oberflächen- und Luftfahrzeuge zusammengestellt, um Abfall am Meeresboden zu finden und zu sammeln. Das Projekt plant den Einsatz autonomer Drohnen zur Untersuchung der Korrelation zwischen Oberflächen- und Unterwasserabfällen. Die Unterwasserfahrzeuge werden mit speziellen Sauggreifern für kleine und große Abfälle ausgestattet, die den Müll zu einem Schiff an der Oberfläche befördern.Das entwickelte System wird in zwei Fallstudien getestet: im Hamburger Hafen und in einem touristischen Gebiet in der Nähe von Dubrovnik.Neben dem Fraunhofer CML und den beiden Endnutzern umfasst das Konsortium ein KMU, das bewährte Hardware für die Plattform liefert, sowie drei akademische Einrichtungen mit komplementären Fachkenntnissen in den Bereichen Unterwasser- und Luftrobotik, Sensorik, Kartierung und Steuerung.SeaClear ist mit 5 Millionen Euro aus dem Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 der Europäischen Union gefördert.Bild: Illustration des SeaClear-Konzepts (Stefan Sosnowski, Technische Universität München)

AK
1.9.20

Projektseite: https://seaclear-project.eu/

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