Plastikmüll in Niedersachsen

Der Niedersächsische Landtag hat sich Ende 2018 intensiv mit dem Thema Plastikmüll und insbesondere Meeresmüll auseinandergesetzt.

Die Antwort des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz namens der Landesregierung auf die Große Anfrage der Grünen „Raus aus dem Plastikzeitalter: Meere, Gewässer und Böden schützen!“  liegt vor (Drucksache des Niedersächsischen Landtags 18/2009).Konkret wurden in dem Fragenkatalog thematisiert, wie viel Meeresmüll jährlich an den niedersächsischen Stränden angespült werde, welche Kosten die Entsorgung verursache, wie viel Mikroplastik sich in unserem Abwasser befinde, wie sich das Aufkommen von Plastikmüll in Niedersachsen in den vergangenen Jahren entwickelt habe, wie hoch die Recyclingquote sei, was die Landesregierung tue, um Plastikmüll zu reduzieren, und welche Maßnahmen das Land gegen den Meeresmüll plane. Viele der Fragen sind laut Landesregierung noch nicht zu beantworten, weil kaum belastbare Daten vorliegen. Die etwas über 100 Seiten der Antwort geben einen guten Überblick über den Diskussionsstand zu diversen Unterthemen. So wird u.a. das Thema Eintrag von Mikroplastik über Reifenabrieb aufbereitet, u.a. vorliegende Hochrechnungen über Mengen aufgelistet.Der Umweltausschuss des Nds. Landtags wird in seiner Sitzung am 11. Februar 2019 über das Verbot von Einweg-Plastik-Produkten beraten.

BB
16.01.19

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