Produktdesign

Abfallorientiertes Produktdesign ist ein maßgeblicher Faktor für eine optimierte Kreislaufwirtschaft

Der Arbeitskreis Nachhaltige Strukturpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung hat eine Studie mit Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung der Kreislaufwirtschaft herausgegeben: DEUTSCHLAND AUF DEM WEG IN DIE KREISLAUFWIRTSCHAFT?Abfallorientiertes Produktdesign wird als ein maßgeblicher Schlüssel für eine optimierte Kreislaufwirtschaft angesehen. Viele Aspekte die gemeinsam bedacht erden müssen lassen sich im Produktdesign positiv gestalten: Langlebigkeit von Produkten, Reparaturfähigkeit intelligente Materialkonzepte im Hinblick auf Ausgangsrohstoff und Wiederverwendung. Die europäische Eco-Design-Richtlinie könnte hier ausschlaggebend sein. Für die ersten Elektrogeräte wurden schon über den diesen Weg Spielregeln eingeführt.Während deutsche Unternehmen bereits starke Vorreiter im technischen Bereich sind, mit z.B. weltweit einem Marktanteil von 64 % an Technologien zur automatischen Materialtrennung, bestehen u.a. noch Lücken im Produktdesign.Die Verfasser der Studie fordern ein neues Ausmaß an Kooperation und Koordination ein. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette werden Rohstoffproduzenten, Produktdesigner, der Handel, Konsumenten und auch abfallwirtschaftliche Akteure gemeinsam an optimierten Lösungen arbeiten müssen, anstatt sich weiterhin alleine auf „ihre“ Elemente der Kette – optimierte Rohstoffgewinnung, Prozessoptimierung, verbesserte Recyclingquoten etc. – zu konzentrieren.

  • Eco-Design-Richtlinie, Richtlinie 2009/125/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. Oktober 2009 zur Schaffung eines Rahmens für die Festlegung von Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung energieverbrauchsrelevanter Produkte

BB
17.08.2016

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