Qualitätskontrolle mittels Wirbelstromverfahren

Suragus GmbH, Dresden, entwickelt kundenspezifische, auf Wirbelstromtechnik basierende Lösungen zur Qualitätskontrolle von Teilen aus kohlefaserverstärkten Verbundwerkstoffen.

Die Technologien, der mit Beteiligung der Fraunhofer-Gesellschaft gegründeten Start-up GmbH, eignen sich außerdem für die Qualitätskontrolle von transparenten leitfähigen Oxidschichten (TCO), Fügeverbindungen oder Rohmaterialien, wie beispielsweise für die Reinheitsprüfung von Silizium.
Die Technologie: Defekte, Strukturabweichungen und veränderte Werkstoffeigenschaften verursachen in vielen Fällen eine lokale Änderung der Leitfähigkeit. Diese lässt sich anhand der am Fraunhofer IZFP, Dresden (Nachtrag: neue Firmierung Fraunhofer IKTS), entwickelten Wirbelstromprüftechnik detektieren. Das Wirbelstromverfahren nutzt lokale Leitfähigkeitsunterschiede für die Charakterisierung von Qualitätsmerkmalen wie beispielsweise Dicke, Schichtwiderstand, Materialhomogenität oder andere physikalische Veränderungen der Prüfgüter.  Die Technologie ist gut automatisierbar und funktioniert sowohl zerstörungsfrei als auch berührungslos.   Das System ist unter anderem für die Detektierung von Gassen, Ausfransungen, Aufschiebungen und Winkelabweichungen geeignet, deren Detektion beispielsweise für die Luftfahrt- und Automobilbauindustrie essentiell ist. Neben der Prüfung von Faser- und Verbundwerkstoffen sind die Prüfung von TCO-Schichten und die Qualitätskontrolle von funktionalen Dünnschichten in der PV Industrie die Haupt- Anwendungsgebiete der Suragus-Technologie. Bei den Industriebereichen, auf die die Dienstleistung der Suragus primär abzielt, nämlich Leichtbau und Fotovoltaik, handelt es sich um Zukunftsbranchen, die in den kommenden Jahren kontinuierlich an Bedeutung gewinnen werden.

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