Qualitätssicherung bei der Produktion von TPE-Teilen

In der Praxis stellen die Viskosität und Elastizität von TPE die Verarbeiter prozessual vor einige Hürden. Das gilt insbesondere bei Chargenwechsel. Hinzukommt – gerade bei Mehrkavitätenwerkzeugen ist der Prozess in engen Toleranzen oft eher ein stetiges Anpassen an die Maschine, ohne das Füllverhalten der Kavitäten wirklich zu beherrschen.

Mit Werkzeuginnendrucktechnik wird der Spritzgießprozess transparent und beherrschbar. Sie ermöglicht ein kontrolliertes Produktionsverfahren im Sinne einer Null-Fehler-Produktion durch Minimierung der Ausschuss- und Reklamationsquote. Innendruckfühler sind nicht immer an allen Kavitäten notwendig. Es bedarf jedoch einer gewissen Erfahrung, die Anzahl und Position der Fühler sinnvoll für ein gutes Ergebnis in der Serienproduktion festzulegen. Gleichmäßiges und wiederholgenaues Füllen der Kavitäten, ohne unnötiges Komprimieren des TPE oder Überladen der Kavitäten, werden möglich. Die Werkzeuginnendruckmessung ist mit einer „Lupe“ vergleichbar, um den Prozess im Werkzeug transparenter abzubilden. Presseinformation >

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