Recycling von Lithium-Batterien

Industrielle Prozesse realisiert.

In Deutschland sind bereits durch intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeiten industrielle Prozesse für das Recycling von Lithium-Ionen-Batterien realisiert. Nach wie vor gibt es Innovations- und Optimierungspotenziale, wie eine aktuelle Analyse des Öko-Instituts zeigt.Das Synthesepapier „Stand und Perspektiven des Recyclings von Lithium-Ionen-Batterien aus der Elektromobilität“ widmet sich zunächst der hohen Relevanz des Recyclings. So werden dadurch Schlüsselmaterialien wie Kobalt, Nickel oder Kupfer bereitgestellt. Die Bedeutung des Recyclings wird zudem mit der Elektromobilität kontinuierlich steigen.Perspektiven für die zukünftige Entwicklung werden aufgezeigt. Bislang stehen Nickel, Kobalt und Kupfer im Hauptfokus der Recyclingaktivitäten. Da der Rücklauf von Batterien noch überschaubar ist, können die größten Anlagen in Europa derzeit maximal Lithium-Ionen-Batterien im jährlich vierstelligen Tonnenbereich verarbeiten. Die Wissenschaftler erwarten jedoch, dass der Rücklauf und damit auch der Bedarf an größeren Anlagen und optimierten Verfahren wachsen wird. Ein Ziel ist es weiter, auch Lithium gezielter zurück zu gewinnen, das bislang nur bei wenigen Prozessen im Fokus steht, sowie auch Graphit abzutrennen und zu nutzen.Das Papier des Öko-Instituts wurde im Rahmen des Verbundvorhabens MERCATOR „Material Effizientes Recycling für die Circular Economy von Automobilspeichern durch Technologie ohne Reststoffe“ erstellt. Darin entwickeln mehrere Projektpartner unter Koordination der Accurec Recycling GmbH (weitere Partner: RWTH Aachen, CTG GmbH, UVR-FIA GmbH sowie das Öko-Institut) noch bis 2022 neue innovative Prozesse des Batterierecyclings, die nicht zuletzt die Rückgewinnung von Lithium und Graphit in den Fokus nehmen.


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