Regionale Wirtschaft

Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück stellt seine Angebote vor.

Zusammen mit dem Kunststoffnetzwerk Ems-Achse hat der Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück seine Angebote für die regionale Kunststoff-Industrie dargestellt und für das duale Studium „Kunststofftechnik im Praxisverbund (KPV)“ in Osnabrück geworben. Die Online-Veranstaltung ist auf großes Interesse der Wirtschaft gestoßen.Unter Federführung von Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz (Laborbereichsleiter Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück) und Dr. Thorsten Heilker (Netzwerkmanager Kunststoffnetzwerk Ems-Achse) wurde die Online-Leistungsshow der Hochschule Osnabrück im Bereich der Kunststofftechnik initiiert. Mit exakt 70 Teilnehmern war die Veranstaltung hervorragend besucht.Die digitale Leistungsshow wurde aus dem Technikum des Labors für Kunststoffverarbeitung übertragen. Nach einer Einführung durch Dr. Thorsten Heilker und Prof. Krumpholz wurde zunächst allgemein der Laborbereich Kunststofftechnik und dann im Detail das duale Studium „Kunststofftechnik im Praxisverbund (KPV)” vorgestellt. In Osnabrück werden gleichzeitig bis zu 80 Studierende im Bereich Kunststofftechnik ausgebildet. Die KPV-Studierenden streben dabei in den Unternehmen oftmals die Ausbildung als Verfahrensmechaniker oder -mechanikerin für Kunststoff- und Kautschuktechnik an. Im dualen Studium sind zudem Ausbildungsgänge in weiteren Berufsfeldern möglich, beispielsweise in dem Technischen Produktdesign, der Werkstoffprüfung sowie als Chemielaborantin oder Chemielaborant. Im nächsten Block der Veranstaltung stand die Vorstellung der sechs Labore auf dem Programm: Die Professorin Svea Petersen und ihre Kollegen, Prof. Rainer Bourdon, Prof. Thorsten Krumpholz und Prof. Markus Susoff, berichteten dabei über ihre Forschungstätigkeiten und erörterten Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der Industrie in verschiedenen Bereichen: Von der Kunststoffprüfung, -CAE und -verarbeitung über Organische Chemie und Polymerchemie bis hin zu Faserverbundkunststoffen, Oberflächenmodifikation und Polymerphysik.Im Laborbereich Kunststofftechnik sind in den vergangenen Jahren Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit einem Volumen von mehr als 4 Mio. Euro bearbeitet worden. Für die Zukunft sind aktuell Projekte mit einem Volumen von über 2,5 Mio. Euro in Planung. Dabei werden die Projekte fast durchgängig auch im Rahmen von Kooperationen mit der Wirtschaft durchgeführt. Auch die umfangreiche gerätetechnische und maschinelle Ausstattung der Labore ist für die regionale Industrie jederzeit nutzbar.Die Veranstaltung wurde abgerundet durch Stimmen der Industrie und aktueller Studierender. Dabei wurde sowohl die Kooperation im Rahmen von Forschungsprojekten als auch das Studium Kunststofftechnik im Praxisverbund gelobt. Die gelungene Kombination aus praktischer Ausbildung und angemessener theoretischer Tiefe für das Verständnis der Kunststoffe ist hier ein wichtiges Markenzeichen. Die kunststofftechnischen Studiengänge der größten Fachhochschule Niedersachsens, insbesondere Kunststofftechnik im Praxisverbund (KPV), sind zur Sicherstellung von qualifiziertem Nachwuchs für die regionale Kunststoffindustrie unverzichtbar. – Darin sind sich Wirtschaft und Wissenschaft einig. Die im Rahmen der Veranstaltung gezeigte Präsentation ist auf Wunsch erhältlich.Bild: Hochschule Osnabrück – Die Online-Veranstaltung wurde aus dem Technikum des Labors für Kunststoffverarbeitung übertragen. Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz eröffnet das mit insgesamt 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr gut besuchte Meeting. 

AK
1.12.20

Menü