Schutzhelm mit Kohlenstoff-Nanoröhrchen

Die Innovationsallianz Carbon Nanotubes, Düsseldorf, (Inno.CNT) gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, ist ein Bündnis mit circa 80 namhaften Partnern aus Wissenschaft und Industrie. Sie treibt die Entwicklung von Carbon Nanotubes (CNT) konsequent voran. Ein Beispiel aus dieser Zusammenarbeit ist der Prototyp für einen CNT-Integralhelm der Fa. Schuberth GmbH, Magdeburg, einer der führenden Hersteller für Motorradhelme und Arbeitsschutzhelme.

Vorteile der Neuentwicklung sind die höhere Festigkeit und Gewichtseinsparung gegenüber herkömmlichen Produkten, was den Kundenanforderungen gerecht wird. Gleichzeitig rechnet Schuberth mit Kosteneinsparungen, da weniger Material erforderlich ist bei geringerem Nachbearbeitungsbedarf. Die Sicherheitszelle des Helms wird, wie bei herkömmlichen Fertigungsverfahren, aus Fasergewebe hergestellt, das mit einem Kohlenstoffnanoröhrchen als zusätzlichem Füllmaterial enthaltendem Harz getränkt wurde, das anschließend aushärtet. Der Durchmesser der winzigen Röhrchen beträgt nur wenige Nanometer, die jedoch auf ihr Gewicht bezogen über eine wesentlich höhere spezifische Festigkeit als Stahl oder Carbonfasern verfügen. 


Bis der Helm für den Straßenverkehr zugelassen wird, müssen die Verarbeitungsverfahren an das andersartige Fließverhalten des CNT-haltigen Harzes angepasst werden. Zusätzlich muss der Helm den kompletten internen Zulassungstest durchlaufen, eine Testprozedur, die den Tests des TÜV Rheinland entspricht. Presseinformation >



Mehr über  www.inno-cnt.de  oder  www.schuberth.com 




Bild: Schuberth
Leichter und fester mit Carbo-Nanotubes (CNT) verstärkter Helm von Schuberth
 

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