SGL Group und BMW Group gründen Carbonfaser-Joint Venture

Die SGL Group in Wiesbaden und die BMW Group in München haben die Gründung eines 51/49 Prozent Joint Ventures zur Produktion von Carbonfasern und deren Weiterverarbeitung zu Gewebestrukturen für den Automobilbau bekannt gegeben.

Im Rahmen des Joint Ventures ist der Aufbau von zwei neuen Werken, in Nordamerika für die Carbonfaserproduktion und in Deutschland für die nachfolgende Verarbeitung zu Gewebestrukturen, geplant mit einem jährlichen Verbrauch an Carbonfasern und daraus gefertigten Gewebestrukturen von mehreren Tausend Tonnen. Der Produktionsbeginn ist für die erste Hälfte des kommenden Jahrzehnts vorgesehen. 
Dieses Joint Venture ist ein Meilenstein für den Einsatz von Carbonfasern im industriellen Maßstab in der automobilen Serienproduktion. Carbonfaser-Verbundwerkstoffe werden in einem bis dato nicht gekanntem Ausmaß im Automobilbau zum Einsatz kommen und eine deutliche Gewichtseinsparungen und Senkung der CO2-Emissionen ermöglichen.


Parallel  werden die SGL Group und die japanische Mitsubishi Rayon (MRC) ein Joint Venture für die Produktion des Precursors auf Basis von Polyacrylnitrilfasern (PAN) gründen. Die Precursorproduktion wird in Otake, dem japanischen Standort von Mitsubishi Rayon unter operativer Führung von MRC aufgebaut. Presseinformation >

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Foto: SGL – Carbonfaser verstärkte Matten Produktion
 

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