Strahlenvernetzbare Polyamid Compounds

Das in 2011 gegründete Unternehmen DimeLika Plast GmbH aus dem badischen Brühl erweitert mit der Produktreihe CompaMid® PA 6 und PA 6.6 ihr Sortiment an strahlenvernetzbaren technischen Kunststoffen.

Durch die Strahlenvernetzung von Kunststoffen bzw. Kunststoffbauteilen lassen sich die Werkstoffeigenschaften kostengünstiger Kunststoffe gezielt so verändern dass die Substitution von Metallen und Metalllegierungen sowie Hochleistungskunststoffen oftmals ermöglicht wird und Materialkosten eingespart werden. So weist ein strahlenvernetztes PA 6.6 eine ausreichende Festigkeit auch bei Temperaturen von mehr als 350 °C auf. Die Vernetzung von Polyamid verringert die Kriechneigung und die Löslichkeit bzw. das Quellen durch Lösungsmittel. Gleichermaßen verbessert die Strahlenvernetzung die Beständigkeit gegen aggressive Medien wie Bremsflüssigkeit.  Mit Betastrahlen werden die Makromoleküle des Polymers in Radikale aufgebrochen und zu neuen Molekülen vernetzt.  Ergebnis der Strahlenvernetzung ist ein dreidimensional vernetzter Werkstoff vergleichbar mit Duroplasten. CompaMid® PA 6 und PA 6.6 enthalten ein speziell entwickeltes Vernetzungsadditivpaket, das bereits bei der Compoundierung inkorporiert wird. Somit erhält der Verarbeiter ein Fertiggranulat, welches er direkt dem Formgebungsprozess zuführen kann. Die zur Verfügung stehenden Bestrahlungsanlagen ermöglichen die Bestrahlung im Sekundentakt. Durch kurze Prozesszeiten und professionelle Logistikpartner wird diese Logistikkette schnell zur täglichen Routine.   

Bild: DimeLika
Plast



Erstellt am 14.02.2013

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