Synthesegas aus Kunststoffabfall

Ein neu entwickeltes Vergasungsverfahren dient dazu, unsortierte Kunststoffabfälle emissionsarm und effizient zu Synthesegas zu verwerten.

Das von einem Projektteam aus dem Harz, Ecoloop GmbH aus Bad Harzburg sowie Fels-Werke GmbH aus Goslar und die TU Clausthal, entwickelte Verfahren ist in einer ersten großtechnischen Pilotanlage umgesetzt, die bis zu 50.000 Tonnen Altkunststoffe pro Jahr verwerten kann. Sortierreste aus dem DSD-System oder chlorhaltige Kunststoffabfälle machen Probleme bei der Weiterverwendung. Zwar haben Sie einen hohen Heizwert, sind aber häufig kontaminiert. Das geförderte Projekt „Synthesegas aus Kunststoffabfällen erzeugen“ stellt ein neues Vergasungsverfahren für diese Müllfraktion vor. Mit diesem können Altkunststoffe, kohlenstoffhaltige Sortierreste und Gummiteile sowie Schreddermaterial aus dem Automobilbereich ohne Rauchgasentwicklung behandelt werden. Das neue Verfahren versteht sich als Ergänzung zu bisherigen Anlagen der Abfallbehandlung.






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