Über unsere Mitglieder: Wolff auf dem Weg zu Dow

Im Hinblick auf den künftigen Eigentümer DOW zeigte sich Dr. Dieter Herzog (Geschäfstführer Wolff) sehr zuversichtlich. Die Integration in die Dow Chemical Company werde mit viel Arbeit verbunden sein und naturgemäß sei auch manche Änderung zu erwarten.

Aber die Wolff Walsrode Gruppe einschließlich Bitterfeld habe sehr gute Chancen, das bisherige Wachstum auch bei Dow fortsetzen zu können. „Genau das sind die Erwartungen des neuen Eigentümers, der viel Vertrauen in uns setzt – in unsere Mitarbeiter, in unser Know-how und in unsere Standorte“, bekräftigte Herzog. Wolff Walsrode hat rund 1.500 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2005 einen Nettoumsatz von 329 Mio. EUR. Hauptstandorte in Deutschland sind der Industriepark Walsrode und der Chemiepark Bitterfeld.


Die Dow Chemical Company hatte Ende vergangenen Jahres angekünndigt Wolff Walsrode, eine Tochtergesellschaft des Bayer-Konzerns, zu übernehmen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde von Dow und Bayer unterzeichnet. Das Closing wird – vorbehaltlich der Zustimmung durch die Kartellbehörden – im ersten Halbjahr 2007 erwartet. Die finanziellen Bedingungen wurden nicht bekannt gegeben.


Die Unternehmensgruppe Wolff Walsrode entwickelt und produziert aus dem Naturstoff Cellulose eine Vielzahl von Produkten und soll ein bedeutender Bestandteil des Dow-Geschäfts mit wasserlöslichen Polymeren werden. Mit der Übernahme entsteht bei Dow ein Performance-Geschäft mit einem Umsatzvolumen von 1Mrd. USD.
Im neuen Geschäft werden die fortschrittliche Produktionstechnologie und Leistungsfähigkeit in der Chemie mit HEMC (Hydroxyethylmethylcellulose) und CMC (Carboxymethylcellulose) von Wolff Walsrode mit den führenden Marken und der industriellen Erfahrung von Dow bei Produkten aus HPMC (Hydroxypropylmethylcellulose) kombiniert, wodurch ein breiteres Produkt- und Dienstleistungssortiment angeboten werden kann.


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