Umweltfußabdruck

Die Europäische Kommission arbeitet an der Entwicklung von Product Environmental Footprints (PEFs), einer Methode zur umweltbezogenen Bewertung von Produkten.

Verbraucher wie Gesetzgeber haben immer stärker Umweltauswirkungen von Produkten und Dienstleistungen im Blick. Betrachtet wird dabei in der Regel der gesamte Lebensweg eines Produktes – vom Einsatz der Ressourcen über die Produktionsstufen bis hin zur Gebrauchs-, Entsorgungs- sowie Wiederverwertungsphase. Der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) hält mit einer Borschüre (Stand: Mai 2014) einen Überblick bereit, welche Instrumente den Unternehmen für eine umweltbezogenen Produktinformation zur Verfügung stehen. Diese Broschüre urde gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium (BMUB) und dem Umweltbundesamt (UBA) erarbeitet. Die Europäische Kommission konzentriert ihre Anstrengungen zurzeit auf die Entwicklung von Product Environmental Footprints (PEFs). Diese sollen als Methode zur umweltbezogenen Bewertung von Produkten dienen. Ihre Basis ist eine Lebenszyklusanalyse.Eine Vielzahl von produktspezifischen Pilotprojekten hat beim BDI zur Überzeugung geführt, dass der aktuelle Status der PEF-Methodik und die Qualität der verfügbaren Input-Daten nicht reif für eine breite, routinemäßige Anwendung sind. Denn es sei noch unklar, inwiefern die Ergebnisse der PEF-Bewertung reale Umweltauswirkungen widerspiegeln – siehe BDI-Positionspapier „Umweltfußabdruck / Product Environmental Footprint (PEF): Jetzt richtige Schlussfolgerungen aus den Pilotprojekten ziehen!“.

  • BDI-Borschüre „Umweltinformationen für Produkte und Dienstleistungen“ vom 14. Mai 2014

BB
27.07.2017

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