Zwillingspolymerisation für neue Materialien

Die TU Chemnitz erhält von der Deutschen Forschungsgemeinschaft für die Erforschung von Hybridmaterialien mehr als 1 Mio. EUR. Das Projekt heißt „Zwillingspolymerisation von organisch-anorganischen Hybridmonomeren zu Nanokompositen“. Es zielt auf die
Erzeugung von neuen Hybridmaterialien.

Diese bestehen aus einem organischen und einem anorganischen Teil – verbinden also kohlenstoffhaltige und kohlenstofffreie Stoffe. Von den entstehenden funktionalen Hybridmaterialien erwartet man, dass sie in Zukunft beispielsweise in der Katalyse oder für die Speicherung von Gasen eingesetzt werden können.Konkret geht es  um ein neues Synthesekonzept, das solche Materialien in großer Menge und mit genau definierten molekularen, strukturellen und morphologischen Eigenschaften verfügbar machen soll.Die bisher studierten Zwillingspolymerisationen führen zu interessanten Produkten. Jedoch zeigen sie, je nach Zusammensetzung und Reaktionsdurchführung, komplexe und bislang wenig verstandene Reaktionsabläufe. Der Forschungsschwerpunkt ist es deshalb, den Mechanismus der gekoppelten Bildungsprozesse, die zu den beiden makromolekularen Strukturen führen, zu analysieren und eine Theorie für diesen neuen Polymerisationstyp zu entwickeln.

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