GHS ist kein neuer Virus – es ist die Abkürzung für ein weltweit einheitliches System zur Einstufung von Stoffen und Gemsichen sowie deren Kennzeichnung auf Verpackungen und in Sicherheitsdatenblättern (Globally Harmonized System on classification, labelling and packaging of substances and mixtures oder Global harmonisiertes System zur Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen).
Anleitung für Abfall und zurückgewonnene Substanzen – Guidance on waste and recovered substances
Was haben Kunststoffrecycler nach REACH zu tun? Eine erste Aufklärung versucht die ECHA (Europäische Chemikalienagentur) mit Ihrer „Guidance on waste and recovered substances“. Diese Anleitung beschreibt zumindest oberflächlich, unter welchen Bedingungen der Befreiungstatbestand aus Artikel 2 (7) (d) der REACH-Verordnung greift.
Geschäftsmöglichkeiten GUS und Indien
Die Deutsche Management Akademie Niedersachsen in Celle bietet Unternehmen am 6. Juli 2010 die Möglichkeit zum direkten Dialog mit Führungskräften aus sechs Ländern der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) und Indien. An der Veranstaltung nehmen Manager aus Belarus, Ukraine, Moldau, Kasachstan, Kirgisistan, Usbekistan und Indien sowie Vertreter des Bundeswirtschaftsministeriums teil.
Recycling-Kunststoffe im Lebensmittelkontakt
Bereits im Frühjahr 2008 trat die Verordnung Nr. 282/2008 in Kraft und ist seitdem verpflichtend von den Herstellern und Verarbeitern von Recyling-Kunststoffen einzuhalten. Ursprünglich mit Blickrichtung auf das Recycling von PET-Getränkeflaschen formuliert, gibt sie auch einen Rahmen für die Verwendung von Rezyklaten in Lebensmittel-Mehrwegbehältern vor.
Weltweit erste Bio-Seife in vollständig kompostierbarer Verpackung
Umbria Olii, Campello sul Clitunno / Italien, führt die weltweit erste kompostierbare Seifenverpackung ein. Die Bio-Folie „Bio-Flex®“ auf Basis Polylactid/Copolyester von FKuR Kunststoff GmbH, Hersteller von technischen Biokunststoffen in Willich, wird zur Verpackung von „Ecolive“ Seife eingesetzt. Umbria Oliis Ecolive-Seife wird zu 100 Prozent aus natürlichem Olivenöl hergestellt.
Frontend des Audi A8 in Hybridtechnik mit Organoblech
Die von LANXESS in Leverkusen erfundene Kunststoff-Metall-Verbundtechnologie (Hybridtechnik) ist im Automobilbau bei der Fertigung von hochbelastbaren, leichten Strukturbauteilen fest etabliert. Nun ist es erstmals gelungen, neben Aluminium-Blech auch Organoblech, gefertigt von Bond- Laminates GmbH, Brilon, in einem Hybridfrontend einzusetzen – und zwar im Untergurt des Frontends vom neuen Audi A8.
DSM stellt Hochleistungswerkstoffe auf biologischer Basis für die Automobilindustrie vor
DSM N.V.,Heerlen NL, ergänzt sein Polymerportfolio um zwei biobasierte Konstruktionswerkstoffe für den Automobilbereich. Palapreg® ECO wird aus 55 Prozent erneuerbaren Rohstoffen zusammengesetzt, und ist somit das Verbundharzmaterial mit dem höchsten Anteil an biologischen Inhaltsstoffen, das heute erhältlich ist.
Richtiger Umgang mit Wissen
Das Wissens- und Innovations-Netzwerk Polymertechnik (WIP) in Niedersachsen unterstützt Unternehmen und Institutionen bei der Einführung und Umsetzung von Wissensmanagementsystemen. Im Rahmen eines Workshops am 18. Juni 2010 hatten Mitgliedsunternehmen des Netzwerks die Gelegenheit, einen Tag lang die sogenannte Geschäftsprozessorientierte Wissensmanagement-Methodik (GPO-WM®-Methodik) anhand von eigenen Geschäftsprozessen auszuprobieren. Die Methodik wurde von Dr. Peter Heisig, Universität Cambridge, entwickelt. Im Mittelpunkt stand dabei, den Umgang mit Wissen in geschäftlichen Abläufen zu beschreiben, zu bewerten und zu verbessern, um dadurch die Arbeitsabläufe zu optimieren.
Lichtauskopplungsfolie für OLED-Flächenstrahler bringt bis zu 60 Prozent höhere Lichtausbeute
Gemeinsam mit Osram hat Bayer MaterialScience in Leverkusen mit MakrofolTM TP 228 eine hocheffiziente Lichtauskopplungsfolie auf Basis von Polycarbonat entwickelt, die im ersten breit kommerzialisierten OLED-Flächenstrahler OrbeosTM von Osram zum Einsatz kommt. Organische lichtemittierende Dioden (OLEDs) gelten wegen ihres geringen Energieverbrauchs, ihrer Langlebigkeit und hohen Lichtqualität als Lichtquelle
der Zukunft.
Leichte Sitzkonstruktion von Citroen aus EPP Schaum
JSP in Obersulm-Eschenau entwickelt und produziert expandiertes Polypropylen (EPP) unter dem Markennamen ARPRO®, ein Werkstoff für die KFZ-, Verpackungs- und Konsumgüterindustrie. In Zusammenarbeit mit Citroen wurde eine schwere Sitzkonstruktion aus Stahl durch das leichte, stabile und recyclingfähige ARPRO® bei einer Gewichtsersparnis von 2,2 kg und einer höheren Qualitätsanmutung, d.h., was der Kunde beim ersten Kontakt empfindet, ersetzt.










