Duroplastteile als Metallersatz

Die Verarbeitung duroplastischer Kunststoffe erlebt eine Renaissance, gerade in der Automobil- und Elektrobranche, wo die Werkstoffe aufgrund vorteilhafter Eigenschaften wie hohe mechanische Stabilität und Temperaturbeständigkeit, niedriges spezifisches Gewicht und elektrische Isolierwirkung es mit Metallen aufnehmen können.

Kostensenken durch Mitarbeiterideen – Erfolgsstory im WIPMat

Das WIPMat-Konzept zur Einbindung von Mitarbeiterideen in KMUs konnte erfolgreich getestet werden. 24 Mitarbeiterideen, durch welche die Materialeffizienz im Pilot-Unternehmen entschieden verbessert werden kann, entstanden im ersten Testlauf. Die Mitarbeiter sind über den offiziellen ersten Durchlauf hinaus hoch motiviert und engagiert, um die Effizienz des Unternehmens weiter zu steigern.

Thüringer Oberflächenzentrum (ThOZ) gegründet

Das ThOZ ist ein Zusammenschluss der Innovent Technologieentwicklung e.V., Jena, der Gesellschaft für Fertigungstechnik und Entwicklung e.V., Schmalkalden und dem Textilforschungsinstitut Thüringen-Vogtland e.V., Greiz, mit dem Ziel, auf den Gebieten der Metall-, Glas-, Textil-, Keramik- oder Kunststoffbeschichtung enger zusammenzuarbeiten und die vorhandenen Potentiale effizienter zu nutzen.

Strom aus der Folie

Das Freiburger Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE präsentierte im Februar auf der nano tech 2008 in Tokio Wege zur industriellen Massenfertigung von Kunststoff-Solarzellen.
Ein „ITO-freier“ Solarzellen Typ, der am Fraunhofer ISE entwickelt wird, basiert auf dem Ersatz der Iridium-Zinn Elektrode durch eine transparente polymere Elektrode in Kombination mit strukturierten Metallelektroden.

Produktions-Überwachung einfach und effizient

Das IT- und Engineering Unternehmen Fastec-GmbH aus Paderborn stellt auf der KMO ausbaufähige und schnelle Systeme für Produktionsmanagement von verketteten Anlagen zur Produktivitätssteigerung vor.

Edle Flächen in One Shot

Die Georg Kaufmann Formenbau AG (Busslingen in der Schweiz) bietet Werkzeuge zur Herstellung von Kunststoff Teilen an, mit deren Hilfe in einem One-Shot Prozess nach dem Dolphin-Verfahren Mehrkomponenten Teile mit hoher Oberflächengüte herstellbar sind.

Branchenübergreifende Werkstoff Neuheiten

Das Symposium „Material Inovative 2008“ am 10. April in Nürnberg informiert über neue Entwicklungen aus dem Werkstoffsektor. Es konzentriert sich auf aktuelle Trends und Entwicklungen für den Einsatz neuer Werkstoffe und Technischer Keramiken.

Präge- und Spritzgießwerkzeuge für Hologramme

Üblicherweise helfen Laserstrahlen bei der Herstellung eines Hologramms. Mit ihrer Hilfe wird zunächst ein Prototyp aus fotoempfindlichem Material, etwa Fotoresist, erzeugt. Diese Vorlage ist allerdings zu weich, um als Präge- oder Spritzgießwerkzeug für die Hologramme dienen zu können. Deshalb wird das filigrane Relief galvanisch auf ein härteres Material wie Nickel kopiert. Auf eine Walze aufgebracht überträgt dieses Nickel-Shim das Hologramm auf eine Kunststofffolie, die auf EC-Karten und Konzerttickets zu sehen ist.

Tandemwerkzeug in Aktion auf der KMO

Die Firma T/Mould präsentierte auf der KMO 2008 in Bad Salzuflen in Kooperation mit dem koreanischen Spritzgießmaschinenhersteller Dongshin ein laufendes Tandemwerkzeug. Ein 2+2-fach Tandemwerkzeug mit einem Ober- und Unterteil einer Handyschale lief auf einer 170 ton Spritzgießmaschine.

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