Arbeitskostenvergleich international

Die industriellen Arbeitskosten je Stunde haben sich in Westdeutschland von 2000 bis 2009 im Jahresschnitt um 2,3 Prozent erhöht, im Osten um 2,4 Prozent — international war der Zuwachs nur in Japan, der Schweiz und Kanada geringer. In Frankreich dagegen mussten die Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes in den vergangenen neun Jahren ein jährliches Kostenplus von 3,1 Prozent verkraften. In den USA belief sich das Plus auf 3,3 Prozent und in Großbritannien auf 4,1 Prozent.

IdentiPlast 2010

Innovationen rund um die Verwertung gebrauchter Kunststoffe werden auf der Identiplast 2010 erstmals in London gezeigt. Die Konferenz beginnt am 8. November mit der Besichtigung von Close Loop Recycling in London. Vom 9. bis 10 November 2010 treffen sich im Cavendish Conference Centre Vertreter der Kunststoff- und der Recycling­industrie, aus Wissenschaft und Forschung, Ämtern, Behörden und NGOs, um sich zu informieren, miteinander zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen.

Qualitätssicherung bei der Produktion von TPE-Teilen

In der Praxis stellen die Viskosität und Elastizität von TPE die Verarbeiter prozessual vor einige Hürden. Das gilt insbesondere bei Chargenwechsel. Hinzukommt – gerade bei Mehrkavitätenwerkzeugen ist der Prozess in engen Toleranzen oft eher ein stetiges Anpassen an die Maschine, ohne das Füllverhalten der Kavitäten wirklich zu beherrschen.

Lässt unnützen Mikroben keine Chance: Antibakterieller Dichtungsschaum

Bakterien sind überall – in der Luft, im Wasser, am Boden. Damit sich die unnützen Mikroben zumindest in Gebäuden, Reinräumen oder im Automobil nicht mehr wohlfühlen hat RAMPF Giessharze den antibakteriellen Dichtungsschaum RAKU-PUR® 32-3276 entwickelt, der nach VDI 6022 zertifiziert ist. Das neue, reißfeste Zweikomponenten-Polyurethan-System dichtet Klimaanlagen, Ventilatoren, Filter, Lampen und raumlufttechnische Anlagen sicher ab.

Polymere Funktionswerkstoffe

Am Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e.V. (IPF) wurde ein Applikationslabor zum Thema „Multifunktionelle Polymerwerkstoffe“ eingerichtet.
Mit dem Leibniz-Applikationslabor will das IPF Erkenntnisse aus seiner angewandten Grund­lagenforschung zu den Themen „Elastomere Nanokomposite“ und „Elektroneninduzierte reaktive Aufbereitung“ schneller und leichter für industrielle Anwendungen nutzbar machen. Kleine und mittelständische Unternehmen werden bei der Entwicklung und Überführung kundenspezifischer polymerer Funktionswerkstoffe in die Praxis unterstützt.

Visions in Polymers

K 2010. Halle 6, Stand C40 – Nur noch wenige Tage sind es bis zur Weltleitmesse der Kunststoffindustrie. Entsprechend laufen nicht nur bei den Mitgliedsunternehmen, sondern auch PlasticsEurope, dem Verband der Kunststofferzeuger, die Planungen auf Hochtouren. 2010 wird die von PlasticsEurope Deutschland und der Messe Düsseldorf gemeinsam präsentierte Sonderschau wieder ein zentraler Anziehungspunkt für die Messebesucher sein und unter dem Titel „Visions in Polymers“ einen Blick in die Zukunft wagen.

Verlängerte Lebensdauer von LED-Leuchten in aggressiver Umgebung

Norka aus Hamburg – ein führender deutscher Hersteller von Leuchten – hat sich bei seiner neuen Produktlinie der Rohrleuchten Luzern 38 mit Leuchtdioden (LEDs) für Lexan®-DMX-Polycarbonat-(PC)-Copolymer-Kunststoff von SABIC Innovative Plastics aus Bergen op Zoom NL, entschieden. Dieser Kunststoff ist resistent gegenüber einer aggressiven, mit Ammoniak angereicherten Umgebung, wie z.B.: in Ställen, Zookäfigen und anderen Tiergehegen und gestattet es Norka dadurch, für diese Marktnische ein einzigartiges Beleuchtungsprodukt zu schaffen.

Echtzeitüberwachung für die Extrusion

K 2010. Halle 10, Stand G33 – Das Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e. V. (IPF) präsentiert mehrere analytische Methoden für die Überwachung von Kunststoff­verarbeitungsprozessen im Extruder in Echtzeit.

Anspruchsvolle Anwendnungen möglich machen

K 2010. Halle 5, Stand C05 – Das Hauptaugenmerk der hanse chemie AG gilt der marktrelevanten Forschung und Entwicklung ständig neuer Siliconprodukte. Die nanoresins AG ist führend in der Entwicklung und großtechnischen Herstellung von Nanopartikeln sowie anderen Additiven und Rohstoffen zur Modifizierung von Reaktionsharzen für industrielle Anwendungen. Strategische Schwerpunkte sind hier die Bereiche Beschichtungen, Klebstoffe, Faserverbundwerkstoffe und Elektronik. Die nanoresins AG bedient die wichtigsten Märkte der Welt.

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