Wie gefährlich sind Kohlenstoff-Nanopartikel?

Das Fraunhofer-Institut für Toxikologie und experimentelle Medizin (ITEM) in Hannover ist beteiligt an einem Verbund mit dem Ziel der Prüfung von Gesundheitsrisiken von Industrie Rußen zusammen mit Arbeitsgruppen der Universität Lübeck, der Technischen Universität Karlsruhe, der Uni Marburg sowie dem Forschungszentrum Borstel, das die Aktivitäten koordiniert.Im Rahmen des Forschungsverbundes „Prädiktion humantoxikologischer Wirkung synthetischer Carbon Black Nanopartikel“ prüft das ITEM insbesondere die toxikologischen Wirkungen auf menschliche Lungenzelllinien und Lungenschnitte.

Epoxid-Gelcoats mit Kohlenstoff-Nanoröhrchen machen Kajaks stabiler und schneller

Das norwegische Forschungsunternehmen Re-Turn AS mit Sitz in Gamle Fredrikstad hat Epoxid-Gelcoats mit Baytubes® Kohlenstoff-Nanoröhrchen (CNT) von BayerMaterialScience, Leverkusen, modifiziert und damit verschiedene Kajak-Prototypen beschichtet. Dadurch ist die äußere Hülle des Kajaks abriebbeständiger. Sie sorgen außerdem dafür, dass beim Kajak-Dauergebrauch seltener Risse entstehen
Ursprünglich bestanden die Kanus der Inuit aus Holz, Knochen und Tierfell. Heute bestehen Kajaks dagegen meist aus Kunststoffen und Verbundmaterialien.

PP-Compound als Drop-in Lösung für ABS-Werkzeuge

Besonders Bauteile, die bisher aus ABS gefertigt wurden, stehen aufgrund der gestiegenen Werkstoffpreise vermehrt auf dem Prüfstand. K.D. Feddersen, Hamburg, bietet als Alternativmaterial Hostacom® ERC 475 L, ein PP-Compound aus dem Hause LyondellBasell, Rotterdam NL, an, das hier eine interessante, wirtschaftliche Alternative bieten kann. So verwendet der Gartengerätehersteller Husqvarna bei der Neuentwicklung von Gehäuseabdeckungen seiner Rasenmäher Produktfamilie Flymo jetzt eine talkumgefüllte Hostacom® Type, die gleichzeitig auf den existierenden Werkzeugen ohne Probleme verarbeitet werden kann.

QUADRANT bringt neue, extrem temperaturbeständige PI- und PEEK- Werkstoffe für zerspante Fertigteile auf den Markt

Quadrant aus Lenzburg CH, Hersteller von Kunststoffhalbzeugen, erweitert mit der Markteinführung der Duratron® D7000 PI Polyimide und des modifizierten PEEK Semitron® MP370 die Konstruktions- und Leistungsmöglichkeiten für zerspante Fertigteile in Hochtemperaturanwendungen. Die neuen Werkstoffe decken bisherige Leistungslücken und ermöglichen Ingenieuren, kostengünstigere Lösungen zu entwickeln.
Duratron D7000 PI und Duratron D7015G PI sind Hochleistungsmaterialien auf Polyimidbasis auch für Anwendungen in einem Temperaturbereich von bis zu 315° C.

Kunststoffveredelung für digitalen Textildruck

Die Neschen AG in Bückeburg beschichtet Polyester-Textilien, so dass sie sich anschließend digital bedrucken lassen. Ein neuartiges Coating mit seiner besonderen Rezeptur sorgt dafür, dass die veredelten Kunststoffmedien sowohl für das gängige DyeSub-Verfahren als auch für pigmentierte wasserbasierende, UV-härtende und die umweltfreundlichen Latex-Tinten geeignet sind. Die Profilierung für den neuen Latexdrucker HP Scitex LX800 ist bereits abgeschlossen.

Innovativer Metallersatz in Kantenschutzprofilen

Bislang wurde PVC Kantenschutz lediglich mit Metalleinlagen produziert – durch die Neuentwicklung der AP-Dichtungstechnik wird jetzt auch ein PVC Kantenschutz mit Kunststoffeinlage ermöglicht, indem ein Kunststoffträger mit PVC oder alternativ mit TPE ummantelt wird.

Technologietrends und Innovationen

Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie (IG BCE) informiert über technische Trends und Innovationen in ihren Branchen. Der erste von acht Reports behandelt das Thema „Chemische Industrie“ mit allgemeinen Themen wie z. B. Elektromobilität, Nanotechnologie und Nachwachsenden Rohstoffen.

Lehrgänge Kunststofftechnik

Die Spritzgieß- bzw. Einrichterseminare der Nordwestdeutschen Akademie für wissenschaftlich-technische Weiterbildung beginnen wieder ab dem 28. Oktober 2010 in Osnabrück.
Das Seminar zur „Systematische Qualitätsoptimierung beim Spritzgießen mit DOE“ findet am 4./5. November 2010 statt.

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