Dreychem, Moormerland, hat einen Distributionsvertrag mit der japanischen Nippon Polymer Sangyo Co., Ltd., betreffend geschnittene und gemahlene Kohlenstofffasern unterzeichnet. Die gemahlenen (milled) Kohlenstofffasern haben eine mittlere Länge von 90 µm und eine Schüttdichte von 250 kg/m³. Hauptanwendungen dieser Fasern sind die Verbesserung der Leitfähigkeit sowie des Gleitverhaltens von Hochleistungsthermoplasten wie flüssigkristalline Kunststoffe (LCP), Polyphenylensulfid (PPS) oder Polyphenylenoxid (PPO).
Wie die Spinne hochstabile und elastische Fäden zieht
Forscher der Technischen Universität München (TUM) und der Universität Bayreuth haben herausgefunden, wie die Spinne aus den im Inneren der Spinndrüse gespeicherten Spinnenseidenproteinen in Sekundenbruchteilen lange Polymerfäden zieht, die dreimal so fest sind wie die derzeit besten synthetischen Fasern und die zusätzlich noch elastisch sind.
Geschäftsmöglichkeiten GUS und Indien
Die Deutsche Management Akademie Niedersachsen in Celle bietet Unternehmen am 6. Juli 2010 die Möglichkeit zum direkten Dialog mit Führungskräften aus sechs Ländern der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) und Indien. An der Veranstaltung nehmen Manager aus Belarus, Ukraine, Moldau, Kasachstan, Kirgisistan, Usbekistan und Indien sowie Vertreter des Bundeswirtschaftsministeriums teil.
Richtiger Umgang mit Wissen
Das Wissens- und Innovations-Netzwerk Polymertechnik (WIP) in Niedersachsen unterstützt Unternehmen und Institutionen bei der Einführung und Umsetzung von Wissensmanagementsystemen. Im Rahmen eines Workshops am 18. Juni 2010 hatten Mitgliedsunternehmen des Netzwerks die Gelegenheit, einen Tag lang die sogenannte Geschäftsprozessorientierte Wissensmanagement-Methodik (GPO-WM®-Methodik) anhand von eigenen Geschäftsprozessen auszuprobieren. Die Methodik wurde von Dr. Peter Heisig, Universität Cambridge, entwickelt. Im Mittelpunkt stand dabei, den Umgang mit Wissen in geschäftlichen Abläufen zu beschreiben, zu bewerten und zu verbessern, um dadurch die Arbeitsabläufe zu optimieren.
Neuer kohlefaserverstärkter UltemR Typ von SABIC für Flugzeuginnenraumteile – 50 Prozent leichter und 40 Prozent stärker als Aluminium
SABIC Innovative Plastics, Bergen op Zoom NL, hat auf Grundlage der in der Luft- und Raumfahrt eingesetzten Kohlefasertechnologie ein neues Polyetherimid UltemR (PEI) Produkt entwickelt, das eine Reduzierung des Gewichts von Innenraumkomponenten um bis zu 50 Prozent ermöglicht und das Spritzgussaluminium im Flugzeugbau substituieren kann.
Vom Abfallprodukt zum Rohstoff: Herstellung von Polymermaterialien auf Basis von CO2
An einer nachhaltigen Verwendung von Kohlendioxid (CO2) arbeiten Forscher von Bayer MaterialScience und Bayer Technology Services in Leverkusen zusammen mit der RWE Power AG sowie der RWTH Aachen University. Im Mittelpunkt des Projekts stehen die Errichtung und Inbetriebnahme einer Pilotanlage zur Herstellung von technisch attraktiven Polyetherpolycarbonatpolyolen (PPP), die zu Polyurethanen weiterverarbeitet werden. Dabei wird CO2 chemisch gebunden.
Seminar „Arbeitsrecht für Ausbilder“
Die ChemieNord – Akademie für berufliche Bildung der Chemischen Industrie e. V. bietet am 8. September 2010 in Hamburg das Seminar „Arbeitsrecht für Ausbilder“ an. Die Rolle der Ausbilder beschränkt sich heute nicht nur auf die Vermittlung der erforderlichen Fertigkeiten, sondern erfordert auch die Kenntnis der für die Durchführung der Ausbildung wesentlichen gesetzlichen Vorgaben. Themen des Seminars werden unter anderem sein: Die richtige Bewerberauswahl, der Inhalt des Ausbildungsvertrages, die Rechte und Pflichten des Auszubildenden aber auch des Ausbildungsbetriebes, Fragen des Jugendarbeitsschutzes, die Beendigung des Ausbildungsverhältnisses und die aktuelle Rechtsprechung zur Berufsausbildung.
Master-Studiengang „Angewandte Werkstoffwissenschaften“ an der FH Osnabrück
Breit gefächerte Ausbildung für künftige Werkstoff-Experten bietet der Master-Studiengang „Angewandte Werkstoffwissenschaften“ an der FH Osnabrück an. Bewerbungsfrist ist der 15. Juli 2010.
Für Diplom- und Bachelor-Absolventen aus den Bereichen Maschinenbau, Konstruktion, Energietechnik oder Verfahrenstechnik stellt das Master-Programm „Angewandte Werkstoffwissenschaften“ eine ideale Ergänzung dar. Ein Masterstudiengang bedeutet nicht zwingend den Austritt aus dem Arbeitsverhältnis. Die flexible Gestaltung des Masterstudienganges an der FH Osnabrück ermöglicht, beides zeitgleich zu betreiben.
Hohe Kunst der Kunststofftechnik
Bereits zum 12. Mal fand am 23. Juni die Fachtagung „Fortschritte in der Kunststofftechnik – Theorie und Praxis“ an der Fachhochschule Osnabrück statt. Veranstaltet wurde die Fachtagung von der Arbeitsgruppe Kunststofftechnik der FH Osnabrück in Zusammenarbeit mit dem VDI-Bezirksverein Osnabrück-Emsland.
POLYWHEEL 2010 – Call for Papers
Vom 24. bis 26. November 2010 wird ein Symposium zu POLYmer modification With High Energy ELectrons in Dresden stattfinden. Der Call for Papers lief bis zum 1. Juli 2010.










