BASF gründet STYROLUTION als ein führendes Unternehmen für Styrolkunststoffe

Die BASF in Ludwigshafen setzt die strategische Weiterentwicklung ihres Geschäfts mit Styrolkunststoffen unter dem Namen STYROLUTION fort. Dazu wird das Unternehmen seine Geschäfte mit Styrol- Monomer (SM), Polystyrol (PS), Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS), Styrolbutadiencopolymeren (SBC) und weiteren Styrol-basierten Copolymeren ausgliedern und in separate Gesellschaften einbringen. STYROLUTION wird eine führende Position in der Styrolkunststoff-Industrie einnehmen.

Wie gefährlich sind Kohlenstoff-Nanopartikel?

Das Fraunhofer-Institut für Toxikologie und experimentelle Medizin (ITEM) in Hannover ist beteiligt an einem Verbund mit dem Ziel der Prüfung von Gesundheitsrisiken von Industrie Rußen zusammen mit Arbeitsgruppen der Universität Lübeck, der Technischen Universität Karlsruhe, der Uni Marburg sowie dem Forschungszentrum Borstel, das die Aktivitäten koordiniert.Im Rahmen des Forschungsverbundes „Prädiktion humantoxikologischer Wirkung synthetischer Carbon Black Nanopartikel“ prüft das ITEM insbesondere die toxikologischen Wirkungen auf menschliche Lungenzelllinien und Lungenschnitte.

Lässt unnützen Mikroben keine Chance: Antibakterieller Dichtungsschaum

Bakterien sind überall – in der Luft, im Wasser, am Boden. Damit sich die unnützen Mikroben zumindest in Gebäuden, Reinräumen oder im Automobil nicht mehr wohlfühlen hat RAMPF Giessharze den antibakteriellen Dichtungsschaum RAKU-PUR® 32-3276 entwickelt, der nach VDI 6022 zertifiziert ist. Das neue, reißfeste Zweikomponenten-Polyurethan-System dichtet Klimaanlagen, Ventilatoren, Filter, Lampen und raumlufttechnische Anlagen sicher ab.

Optimale Teilequalität durch Online-Thermographie

Um höchste Teilequalität bei allen Entwicklungsüberlegungen zu gewährleisten, bietet Wittmann Battenfeld Anlagen mit integrierter Online-Thermographie, ein Verfahren, entwickelt vom Süddeutschen Kunststoffzentrum in Würzburg (SKZ).

Epoxid-Gelcoats mit Kohlenstoff-Nanoröhrchen machen Kajaks stabiler und schneller

Das norwegische Forschungsunternehmen Re-Turn AS mit Sitz in Gamle Fredrikstad hat Epoxid-Gelcoats mit Baytubes® Kohlenstoff-Nanoröhrchen (CNT) von BayerMaterialScience, Leverkusen, modifiziert und damit verschiedene Kajak-Prototypen beschichtet. Dadurch ist die äußere Hülle des Kajaks abriebbeständiger. Sie sorgen außerdem dafür, dass beim Kajak-Dauergebrauch seltener Risse entstehen
Ursprünglich bestanden die Kanus der Inuit aus Holz, Knochen und Tierfell. Heute bestehen Kajaks dagegen meist aus Kunststoffen und Verbundmaterialien.

Polymere Funktionswerkstoffe

Am Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e.V. (IPF) wurde ein Applikationslabor zum Thema „Multifunktionelle Polymerwerkstoffe“ eingerichtet.
Mit dem Leibniz-Applikationslabor will das IPF Erkenntnisse aus seiner angewandten Grund­lagenforschung zu den Themen „Elastomere Nanokomposite“ und „Elektroneninduzierte reaktive Aufbereitung“ schneller und leichter für industrielle Anwendungen nutzbar machen. Kleine und mittelständische Unternehmen werden bei der Entwicklung und Überführung kundenspezifischer polymerer Funktionswerkstoffe in die Praxis unterstützt.

PP-Compound als Drop-in Lösung für ABS-Werkzeuge

Besonders Bauteile, die bisher aus ABS gefertigt wurden, stehen aufgrund der gestiegenen Werkstoffpreise vermehrt auf dem Prüfstand. K.D. Feddersen, Hamburg, bietet als Alternativmaterial Hostacom® ERC 475 L, ein PP-Compound aus dem Hause LyondellBasell, Rotterdam NL, an, das hier eine interessante, wirtschaftliche Alternative bieten kann. So verwendet der Gartengerätehersteller Husqvarna bei der Neuentwicklung von Gehäuseabdeckungen seiner Rasenmäher Produktfamilie Flymo jetzt eine talkumgefüllte Hostacom® Type, die gleichzeitig auf den existierenden Werkzeugen ohne Probleme verarbeitet werden kann.

Visions in Polymers

K 2010. Halle 6, Stand C40 – Nur noch wenige Tage sind es bis zur Weltleitmesse der Kunststoffindustrie. Entsprechend laufen nicht nur bei den Mitgliedsunternehmen, sondern auch PlasticsEurope, dem Verband der Kunststofferzeuger, die Planungen auf Hochtouren. 2010 wird die von PlasticsEurope Deutschland und der Messe Düsseldorf gemeinsam präsentierte Sonderschau wieder ein zentraler Anziehungspunkt für die Messebesucher sein und unter dem Titel „Visions in Polymers“ einen Blick in die Zukunft wagen.

QUADRANT bringt neue, extrem temperaturbeständige PI- und PEEK- Werkstoffe für zerspante Fertigteile auf den Markt

Quadrant aus Lenzburg CH, Hersteller von Kunststoffhalbzeugen, erweitert mit der Markteinführung der Duratron® D7000 PI Polyimide und des modifizierten PEEK Semitron® MP370 die Konstruktions- und Leistungsmöglichkeiten für zerspante Fertigteile in Hochtemperaturanwendungen. Die neuen Werkstoffe decken bisherige Leistungslücken und ermöglichen Ingenieuren, kostengünstigere Lösungen zu entwickeln.
Duratron D7000 PI und Duratron D7015G PI sind Hochleistungsmaterialien auf Polyimidbasis auch für Anwendungen in einem Temperaturbereich von bis zu 315° C.

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