Mit 2,2 Millionen Euro fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ein Projekt des von der BASF unterstützten Catalysis Research Laboratory (CaRLa) und der mehrheitlich zur BASF gehörenden hte AG (the high throughput experimentation company), ein führender Anbieter von Technologielösungen und Dienstleistungen für Kunden im Energie-, Raffinerie-, Chemie- und Umweltsektor.
Erstes Biomasse-Heizkraftwerk auf Basis nachwachsender Rohstoffe
Evonik New Energies GmbH, Saarbrücken, hat am 9. November 2010 ihr erstes Biomasse-Heizkraftwerk im Saarland auf dem Gelände des ehemaligen Bergwerks Warndt offiziell eingeweiht. Rund 12 Mio. Euro hat Evonik New Energies in das Biomasse-Heizkraftwerk investiert, das mit naturbelassenem Holz betrieben wird.
Styrolution – geplantes Joint Venture der BASF und INEOS
Die BASF SE, Ludwigshafen, und INEOS Industries Holdings Limited, Lyndhurst GB, wollen ihre weltweiten Geschäftsaktivitäten in den Arbeitsgebieten Styrol-Monomere (SM), Polystyrol (PS), Acrylnitrilbutadienstyrol (ABS), Styrolbutadiencopolymere (SBC) und weitere Styrolbasierte Copolymere (SAN, AMSAN, ASA, MABS) sowie Copolymerblends in einem gemeinsamen Joint Venture mit dem Namen Styrolution zusammenführen.
20 Prozent Gewichtsreduktion durch Organoblech-Hybridfrontend im Audi A8
In einer Entwicklungskooperation zwischen Audi, Magna, LANXESS, Leverkusen, und Bond-Laminates, Brilon, wurde für den Audi A8 ein Frontend in Kunststoff-Metall-Verbundtechnologie mit einer Gewichtsreduktion von 20 Prozent gegenüber einer Aluminium-Lösung und mit gleichzeitig höherer Steifigkeit und Sicherheit entwickelt.
Geschlossener Kreislauf schwermetallhaltiger Kunststoffkästen
Unternehmen, die schwermetallhaltige Kunststoffkästen und -paletten oder deren Mahlgut besitzen, lagern, nutzen sowie dem Recycling zuführen oder recycelt wieder in den Markt bringen, können sich auf der Internetseite von recrate über alles Wichtige rund um den von der Europäischen Kommission geforderten geschlossenen Kreislauf schwermetallhaltiger Kunststoffkästen und -paletten und dessen Dokumentation informieren und sich am Monitoringsystem beteiligen.
Mit PET-Folien zur Offset-Qualität im Großformatdruck
Das Digitaldruckmedium solvoprint nolite 175 CA der Neschen AG in Bückeburg wurde mit dem FograCert Validation Print Creation zertifiziert. Das solvoprint nolite 175 CA ist ein etwa 175 μm starker PET-Folienverbund und eignet sich zur Verwendung in Roll-Up- Displaysystemen.
Granulierungen und Schmelzepumpen für Großanlagen
Coperion GmbH, Stuttgart, präsentiert auf der diesjährigen Kunststoffmesse in Düsseldorf neue Baugrößen ihrer Unterwassergranulierungen UG und ihrer Schmelzepumpen MP für Großanlagen zum Aufbereiten von Polyolefinen. So wird die Lochplatte der weltweit größten Unterwassergranulierung UG 1.250 ausgestellt. Der mittlere Schneidkreisdurchmesser beträgt 1.250 mm und sie kann bis zu 11.000 Bohrungen fassen. Sie ermöglicht bei Polyethylen einen Durchsatz von über 100 t/h, die Wasserdurchlaufmenge kann bis zu 1.500 m³/h betragen.
Neue Studie zu Produktion, Verbrauch und Verwertung von Kunststoffen in Deutschland
Die Kunststoffabfallmenge betrug im Jahr 2009 4,9 Millionen Tonnen. Sie stieg mit plus 70.000 Tonnen gegenüber 2007 kaum nennenswert an. 97 Prozent der gesamten Kunststoffabfallmenge wurden verwertet, 41 Prozent werkstofflich, ein Prozent rohstofflich und 55 Prozent energetisch. Die Beseitigung spielt praktisch keine Rolle mehr. Die in 2009 in Deutschland erzeugte Kunststoffmenge betrug 17 Millionen Tonnen. Für die Herstellung von Kunststoffprodukten wurden in Deutschland 10,7 Millionen Tonnen eingesetzt.
Bio- Hytrel® RS als Konstruktionswerkstoff für Airbag-Systeme
DuPont, Düsseldorf, stellt als Ergebnis einer Entwicklungskooperation mit Takata-Petri, Aschaffenburg, mit einem neuen, biobasierten Hytrel® RS das erste thermoplastische Elastomer seiner Art für Airbag-Anwendungen vor.
Strukturüberwachung in Verbundwerkstoffen: Grenzschichtsensor
Das Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden (IPF) präsentiert auf der K2010 (Halle 10, G33) einen neuartigen Ansatz für die Strukturüberwachung endlosglasfaserverstärkter Verbundwerkstoffe.
Durch die Verwendung elektrisch leitfähiger Carbon Nanotubes (CNT) in einem Beschichtungssystem wird eine durchgängige Leitfähigkeit auf der Oberfläche von bisher nicht leitenden Glasfasern sowie in der Grenzschicht des Verbundes generiert.










