Seit 200 Jahren ist bekannt, dass ein Temperaturgradient in bestimmten Materialien elektrische Spannungen bewirken kann, wobei die negativ aufgeladenen Teilchen zur kühleren Seite wandern. Für diesen Effekt reichen schon kleine Temperaturunterschiede wie ein Grad aus. Eine flächendeckende Nutzung blieb bisher jedoch aus.
Selbst-heilende Polymere in Flugzeugen
In einem von der Europäischen Union finanzierten Projekt „Verbesserung der Flugsicherheit mit selbst-heilenden Strukturen und schützenden Nano-Füllmaterialien“ werden zehn Kooperationspartner, darunter die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), Forschungsorganisationen, Flugwerkhersteller sowie Klein- und Mittelbetriebe aus sechs europäischen Ländern vernetzt.
Zerstörungsfreies Aufspüren winziger Oberflächenrisse
Materialien können neben klassischen Verfahren wie Ultraschall auch mittels Wärme auf Schäden geprüft werden. Hierbei wirken Materialfehler als Wärmewiderstände, an denen sich die Wärme staut und um den Fehler herumfließt.
Algen als winzige Wasserstofffabriken
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt mit 4,3 Mio. Euro die Arbeit von acht deutschlandweit verteilten Arbeitsgruppen unter der Leitung der Fakultät für Biologie und Biotechnologie der Ruhruniversität Bochum (RUB), Blaualgen mit der Fähigkeit auszustatten, Wasser mit Hilfe des Sonnenlichts in Wasserstoff und Sauerstoff aufzuspalten.
Wasserstoff-Gewinnung mittels alkalischer Druckelektrolyse
Wissenschaftler am Lehrstuhl Kraftwerkstechnik der Brandenburgischen Technischen Universität, Cottbus, führen erfolgreich die ersten Versuchsreihen mit der alkalischen Druckelektrolyseanlage des Wasserstoff-Forschungszentrums durch.
LED-Beleuchtung Norden-Norddeich
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Entwicklung der LED-Technik für die Allgemeinbeleuchtung seit mehreren Jahren in Verbundprojekten von Industrie und Wissenschaft gefördert.
Weltweit einmaliges Verfahren zur Rückgewinnung von Kunststoffen
Die HLW Hoch Leistungs Werkstoffe GmbH hat in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Kautschuktechnologie (DIK), Hannover, ein neuartiges Verfahren entwickelt, das erstmals auf der Hannover Messe 2013 vorstellt wird. Mit Hilfe von elektrischen Schockwellen werden Produktionsabfälle zu nanometergroßen Teilchen zerkleinert, vorgereinigt, mittels Feinsieben sortiert und schließlich in den Produktionskreislauf zurückgeführt. Wertstoffe lassen sich damit zu fast hundert Prozent zurückgewinnen, weshalb auch keine Abfallstoffe entstehen.
Energiesparende Temperier- und Kühlsysteme
Das Label „EcoPlus“ der SINGLE Temperiertechnik GmbH, Hochdorf, verspricht eine besonders hohe Effizienz und einen besonders niedrigen Energieverbrauch von Temperier- und Kühlsystemen. Erreicht wird dies durch spezifische hydraulisch, elektrisch oder thermisch wirksame Sonderausstattungen für Temperiersysteme und Kühlanlagen.
Computertomographie in neuen Dimensionen
North Star Imaging Europe (NSI) präsentiert auf der Control 2013 in Stuttgart unter anderem ein neues System für die Röntgen-Inspektion besonders großer und schwerer Teile und Komponenten.
Das virtuelle Kraftwerk
Der Zusammenschluss vieler kleinerer Stromerzeuger kann konventionelle Kraftwerke ersetzen. Wie mit Erneuerbaren Energien die Stromversorgung ohne erhöhtes Risiko für ein Blackout heute und in Zukunft möglich ist, zeigt das Forschungsprojekt Kombikraftwerk2. Forscher vom Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES in Kassel stellen das Projekt auf der Hannover Messe 2013 vor.










