Der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) hat gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium (BMU) den Leitfaden „Produktbezogene Klimaschutzstrategien: Product Carbon Footprint (PCF – CO2-Fußadruck) verstehen und nutzen“ herausgegeben. Insbesonder im Bereich der Lebensmittelverpackung wird dieser CO2-Fußadruck immer relevanter.
Dichtkleben von Polyamid-Ölwannen mit Flüssigsilicon
WACKER in München hat gemeinsam mit der Innovationsgesellschaft INPRO – einem Joint Venture von BASF, Daimler, Siemens, ThyssenKrupp, Volkswagen und dem Land Berlin – einen neuartigen Siliconkautschuk speziell für die hohen Anforderungen der Automobilindustrie entwickelt. Es handelt sich dabei um einen Zwei-Komponenten-Flüssigsiliconkautschuk, der maschinell gut applizierbar ist, bei Raumtemperatur vernetzt und eine hohe Beständigkeit gegenüber Öl, Hitze und so genannte Blow-by-Medien aufweist.
Besuchen Sie das WIP auf der Hannover Messe 2010
Am Dienstag, dem 20. April 2010, ist WIP-Tag auf dem Niedersachsenstand der Hannover Messe (Halle 6, Stand B26). Seien Sie unser Gast. Lassen Sie sich in Kurzvorträgen neue Ideen vermitteln. WIP-Mitglieder und Aussteller des Standes haben ein interessantes Vortragsprogramm für Sie zusammengestellt. Details können im Anschluss mit den Referenten geklärt werden.
GHS – Spielregeln für die korrekte Kennzeichnung von Stoffen und Gemischen
GHS ist kein neuer Virus – es ist die Abkürzung für ein weltweit einheitliches System zur Einstufung von Stoffen und Gemsichen sowie deren Kennzeichnung auf Verpackungen und in Sicherheitsdatenblättern (Globally Harmonized System on classification, labelling and packaging of substances and mixtures oder Global harmonisiertes System zur Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen).
Anleitung für Abfall und zurückgewonnene Substanzen – Guidance on waste and recovered substances
Was haben Kunststoffrecycler nach REACH zu tun? Eine erste Aufklärung versucht die ECHA (Europäische Chemikalienagentur) mit Ihrer „Guidance on waste and recovered substances“. Diese Anleitung beschreibt zumindest oberflächlich, unter welchen Bedingungen der Befreiungstatbestand aus Artikel 2 (7) (d) der REACH-Verordnung greift.
Höchsteffiziente Mehrfachsolarzellen und Konzentratormodule
Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme – ISE in Freiburg, entwickelte eine Dreifachsolarzelle bestehend aus den Verbindungshalbleitern Galliumindiumphosphid, Galliumindiumarsenid und Germanium.
Der spezielle Aufbau ermöglicht es, fast das gesamte Spektrum des Sonnenlichts optimal zur Energieerzeugung zu nutzen und mit einem Wirkungsgrad von 41,1 Prozent mehr Sonnenlicht in Strom umzuwandeln als je zuvor. Hierzu werden mehrere Solarzellen aus mehr als 20 einzelnen Schichten mit einer sehr guten Qualität übereinander gestapelt. Die Struktur der Halbleiterschicht, die Materialqualität, die Metallkontakte sowie die Antireflexschichten wurden optimiert.
Flammgeschützter Gehäusewerkstoff für neue Generation von Geschirrspülern
In Zusammenarbeit mit dem Produktbereich Geschirrspüler von BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH, Dillingen, hat Bayer MaterialScience in Leverkusen unter dem Handelsnamen Bayblend® FR 3008 HR (Hydrolysis Resistant) ein spezielles flammgeschütztes PC/ABS (Polycarbonat/Acrylnitril-Butadien-Styrol)-Blend entwickelt, das in extrem feucht-warmer Umgebung äußerst beständig ist. Es dient vor allem dem Schutz der empfindlichen Elektronik der jüngsten Generation von Geschirrspülern von BSH.
FET – Durchsatzsteigerung durch optimierten Einzug
Für eine deutliche Erhöhung der Einzugsleistung beim Verarbeiten von pulverförmigen Schüttgütern auf dem Doppelschneckenextruder hat die Coperion GmbH, Stuttgart, ehemals Werner & Pfleiderer, die sogenannte Feed Enhancement Technology (FET) entwickelt. Das Grundprinzip: Der Einzugsbereich ist mit einem porösen, gasdurchlässigen Wandsegment ausgestattet, an dem von außen ein Vakuum anliegt. Durch dieses Wandsegment hindurch wird pulvrigem Schüttgut eingeschleppte Zwischenpartikelluft entzogen. Dieses Kompaktieren des Schüttguts steigert das Material-Aufnahmevermögen im Einzug betriebssicher auf das Zwei- bis Dreifache; gleichzeitig bleibt die Compoundqualität unverändert hoch.
Innovationen für die Automobil-Branche von Borealis
Borealis, Wien AU, präsentiert auf dem Kongress „Kunststoffe im Automobilbau“ (17.-18. März) seine Werkstoffe für Anwendungen im Innen-, Außen- und Motorbereich sowie speziell Materialien für Leichtgewicht-Innovationen für VW und BMW.
Weltweit erste Bio-Seife in vollständig kompostierbarer Verpackung
Umbria Olii, Campello sul Clitunno / Italien, führt die weltweit erste kompostierbare Seifenverpackung ein. Die Bio-Folie „Bio-Flex®“ auf Basis Polylactid/Copolyester von FKuR Kunststoff GmbH, Hersteller von technischen Biokunststoffen in Willich, wird zur Verpackung von „Ecolive“ Seife eingesetzt. Umbria Oliis Ecolive-Seife wird zu 100 Prozent aus natürlichem Olivenöl hergestellt.










