Die Handlungsanleitung zur guten Arbeitspraxis “Kunststoffverwertung – Tätigkeiten mit Gefahrstoffen und biologischen Arbeitsstoffen bei der werkstofflichen Verwertung von Kunststoffen“ ist eine branchenspezifische Hilfestellung zur Gefährdungsbeurteilung und für die Auswahl geeigneter Schutzmaßnahmen bei Tätigkeiten im Recycling von Kunststoffen.
DSM Engineering Plastics mit 5 neuen biobasierten Ecopaxx Typen
DSM führte 2009 mit EcoPaXX™ ein bio-basiertes Polyamide (PA) 410 mit einem Schmelzpunkt von ca. 250oC und hoher Kristallisationsrate ein. Es basiert zu 70 Prozent auf Rizinusöl, das aus der Ricinus Communis Pflanze gewonnen wird. Diese Pflanze wächst auf nährstoffarmen Böden und konkurriert nicht mit Nahrungsmittelpflanzen. Der Kunststoff ist nach Herstellerangaben zu 100 Prozent CO2 neutral von der Wiege bis zum Lebensende, da die bei der Produktion entstehende Menge an CO2 derjenigen CO2-Menge entspricht, die beim Wachstum der Pflanze verbraucht wird.
Produktionsausbau für Kathoden-Materialien
In Elyria im US-Bundesstaat Ohio hat die BASF, Ludwigshafen, damit begonnen, eine mehr als 50 Millionen Dollar teure Produktionsanlage für innovative Kathoden-Materialien zu bauen. Diese sollen in Lithium-Ionen-Batterien von Hybridfahrzeugen und Elektroautos eingesetzt werden.
Neuartige Synthese von Superabsorber-Vorprodukten aus CO2
Mit 2,2 Millionen Euro fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ein Projekt des von der BASF unterstützten Catalysis Research Laboratory (CaRLa) und der mehrheitlich zur BASF gehörenden hte AG (the high throughput experimentation company), ein führender Anbieter von Technologielösungen und Dienstleistungen für Kunden im Energie-, Raffinerie-, Chemie- und Umweltsektor.
Erstes Biomasse-Heizkraftwerk auf Basis nachwachsender Rohstoffe
Evonik New Energies GmbH, Saarbrücken, hat am 9. November 2010 ihr erstes Biomasse-Heizkraftwerk im Saarland auf dem Gelände des ehemaligen Bergwerks Warndt offiziell eingeweiht. Rund 12 Mio. Euro hat Evonik New Energies in das Biomasse-Heizkraftwerk investiert, das mit naturbelassenem Holz betrieben wird.
Styrolution – geplantes Joint Venture der BASF und INEOS
Die BASF SE, Ludwigshafen, und INEOS Industries Holdings Limited, Lyndhurst GB, wollen ihre weltweiten Geschäftsaktivitäten in den Arbeitsgebieten Styrol-Monomere (SM), Polystyrol (PS), Acrylnitrilbutadienstyrol (ABS), Styrolbutadiencopolymere (SBC) und weitere Styrolbasierte Copolymere (SAN, AMSAN, ASA, MABS) sowie Copolymerblends in einem gemeinsamen Joint Venture mit dem Namen Styrolution zusammenführen.
20 Prozent Gewichtsreduktion durch Organoblech-Hybridfrontend im Audi A8
In einer Entwicklungskooperation zwischen Audi, Magna, LANXESS, Leverkusen, und Bond-Laminates, Brilon, wurde für den Audi A8 ein Frontend in Kunststoff-Metall-Verbundtechnologie mit einer Gewichtsreduktion von 20 Prozent gegenüber einer Aluminium-Lösung und mit gleichzeitig höherer Steifigkeit und Sicherheit entwickelt.
Geschlossener Kreislauf schwermetallhaltiger Kunststoffkästen
Unternehmen, die schwermetallhaltige Kunststoffkästen und -paletten oder deren Mahlgut besitzen, lagern, nutzen sowie dem Recycling zuführen oder recycelt wieder in den Markt bringen, können sich auf der Internetseite von recrate über alles Wichtige rund um den von der Europäischen Kommission geforderten geschlossenen Kreislauf schwermetallhaltiger Kunststoffkästen und -paletten und dessen Dokumentation informieren und sich am Monitoringsystem beteiligen.
Mit PET-Folien zur Offset-Qualität im Großformatdruck
Das Digitaldruckmedium solvoprint nolite 175 CA der Neschen AG in Bückeburg wurde mit dem FograCert Validation Print Creation zertifiziert. Das solvoprint nolite 175 CA ist ein etwa 175 μm starker PET-Folienverbund und eignet sich zur Verwendung in Roll-Up- Displaysystemen.
Epoxid-Gelcoats mit Kohlenstoff-Nanoröhrchen machen Kajaks stabiler und schneller
Das norwegische Forschungsunternehmen Re-Turn AS mit Sitz in Gamle Fredrikstad hat Epoxid-Gelcoats mit Baytubes® Kohlenstoff-Nanoröhrchen (CNT) von BayerMaterialScience, Leverkusen, modifiziert und damit verschiedene Kajak-Prototypen beschichtet. Dadurch ist die äußere Hülle des Kajaks abriebbeständiger. Sie sorgen außerdem dafür, dass beim Kajak-Dauergebrauch seltener Risse entstehen
Ursprünglich bestanden die Kanus der Inuit aus Holz, Knochen und Tierfell. Heute bestehen Kajaks dagegen meist aus Kunststoffen und Verbundmaterialien.










