Produktionsausbau für Kathoden-Materialien

In Elyria im US-Bundesstaat Ohio hat die BASF, Ludwigshafen, damit begonnen, eine mehr als 50 Millionen Dollar teure Produktionsanlage für innovative Kathoden-Materialien zu bauen. Diese sollen in Lithium-Ionen-Batterien von Hybridfahrzeugen und Elektroautos eingesetzt werden.

Neuartige Synthese von Superabsorber-Vorprodukten aus CO2

Mit 2,2 Millionen Euro fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ein Projekt des von der BASF unterstützten Catalysis Research Laboratory (CaRLa) und der mehrheitlich zur BASF gehörenden hte AG (the high throughput experimentation company), ein führender Anbieter von Technologielösungen und Dienstleistungen für Kunden im Energie-, Raffinerie-, Chemie- und Umweltsektor.

Erstes Biomasse-Heizkraftwerk auf Basis nachwachsender Rohstoffe

Evonik New Energies GmbH, Saarbrücken, hat am 9. November 2010 ihr erstes Biomasse-Heizkraftwerk im Saarland auf dem Gelände des ehemaligen Bergwerks Warndt offiziell eingeweiht. Rund 12 Mio. Euro hat Evonik New Energies in das Biomasse-Heizkraftwerk investiert, das mit naturbelassenem Holz betrieben wird.

Styrolution – geplantes Joint Venture der BASF und INEOS

Die BASF SE, Ludwigshafen, und INEOS Industries Holdings Limited, Lyndhurst GB, wollen ihre weltweiten Geschäftsaktivitäten in den Arbeitsgebieten Styrol-Monomere (SM), Polystyrol (PS), Acrylnitrilbutadienstyrol (ABS), Styrolbutadiencopolymere (SBC) und weitere Styrolbasierte Copolymere (SAN, AMSAN, ASA, MABS) sowie Copolymerblends in einem gemeinsamen Joint Venture mit dem Namen Styrolution zusammenführen.

20 Prozent Gewichtsreduktion durch Organoblech-Hybridfrontend im Audi A8

In einer Entwicklungskooperation zwischen Audi, Magna, LANXESS, Leverkusen, und Bond-Laminates, Brilon, wurde für den Audi A8 ein Frontend in Kunststoff-Metall-Verbundtechnologie mit einer Gewichtsreduktion von 20 Prozent gegenüber einer Aluminium-Lösung und mit gleichzeitig höherer Steifigkeit und Sicherheit entwickelt.

Geschlossener Kreislauf schwermetallhaltiger Kunststoffkästen

Unternehmen, die schwermetallhaltige Kunststoffkästen und -paletten oder deren Mahlgut besitzen, lagern, nutzen sowie dem Recycling zuführen oder recycelt wieder in den Markt bringen, können sich auf der Internetseite von recrate über alles Wichtige rund um den von der Europäischen Kommission geforderten geschlossenen Kreislauf schwermetallhaltiger Kunststoffkästen und -paletten und dessen Dokumentation informieren und sich am Monitoringsystem beteiligen.

Mit PET-Folien zur Offset-Qualität im Großformatdruck

Das Digitaldruckmedium solvoprint nolite 175 CA der Neschen AG in Bückeburg wurde mit dem FograCert Validation Print Creation zertifiziert. Das solvoprint nolite 175 CA ist ein etwa 175 μm starker PET-Folienverbund und eignet sich zur Verwendung in Roll-Up- Displaysystemen.

Epoxid-Gelcoats mit Kohlenstoff-Nanoröhrchen machen Kajaks stabiler und schneller

Das norwegische Forschungsunternehmen Re-Turn AS mit Sitz in Gamle Fredrikstad hat Epoxid-Gelcoats mit Baytubes® Kohlenstoff-Nanoröhrchen (CNT) von BayerMaterialScience, Leverkusen, modifiziert und damit verschiedene Kajak-Prototypen beschichtet. Dadurch ist die äußere Hülle des Kajaks abriebbeständiger. Sie sorgen außerdem dafür, dass beim Kajak-Dauergebrauch seltener Risse entstehen
Ursprünglich bestanden die Kanus der Inuit aus Holz, Knochen und Tierfell. Heute bestehen Kajaks dagegen meist aus Kunststoffen und Verbundmaterialien.

Echtzeitüberwachung für die Extrusion

K 2010. Halle 10, Stand G33 – Das Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e. V. (IPF) präsentiert mehrere analytische Methoden für die Überwachung von Kunststoff­verarbeitungsprozessen im Extruder in Echtzeit.

Bio-PET auf Zuckerrohrbasis für Innenraumanwendung

Toyota, Automobil-Produzent aus Japan, wird für Innenverkleidungen und weitere Materialien im Fahrzeuginnenraum künftig ein neuartiges Bio-PET auf Zuckerrohrbasis verwenden. Erster Einsatz wird die Verkleidung des Gepäckraums im neuen Lexus CT 200h sein, gefolgt von Anwendungen in anderen Modellen und mit steigender Einsatzmenge. Toyota plant für 2011 die Einführung eines neuen Modells, dessen Interieur zu 80 Prozent aus den neuen Biokunststoffen besteht.

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