Neues PBT lässt sich gut laserschweißen

BASF, Ludwigshafen, bringt mit UltradurR LUX einen neuen Polybutylentephthalat (PBT) Typ in den Markt, der sich entgegen der Meinung der Fachwelt gut laserschweißen lässt. Durch Begrenzung des räumlichen Wachstums der Sphärolithe auf eine maximale Größe von 1 Mikrometer konnte die Lasertransparenz von 30 auf etwa 60 Prozent gesteigert werden bei gleichzeitig geringerer Aufweitung des Laserstrahls. Bei der Wellenlänge des Nd-YAG-Lasers lässt UltradurR LUX etwa doppelt soviel Licht durch wie Standard-PBT. Selbst beim einfachen Test im Sonnenlicht ist der Unterschied in der Lichtdurchlässigkeit zwischen konventionellem und neuem PBT bereits deutlich zu erkennen. Durch die verbesserte Lasertransparenz des Kunststoffs sind nun viel höhere Schweißgeschwindigkeiten möglich.

Lehrgänge Kunststofftechnik

Die Spritzgieß- bzw. Einrichterseminare der Nordwestdeutschen Akademie für wissenschaftlich-technische Weiterbildung beginnen wieder ab dem 28. Oktober 2010 in Osnabrück.
Das Seminar zur „Systematische Qualitätsoptimierung beim Spritzgießen mit DOE“ findet am 4./5. November 2010 statt.

DELO-Klebstoff fährt Achterbahn im Europa-Park

In den Linearmotoren der Katapultachterbahn „blue fire Megacoaster“ im Europa-Park in Rust werden Epoxidharze des Windacher Industrieklebstoffherstellers DELO eingesetzt.

Weltweit größte Kabelcompound-Anlage produziert bis zu 5000 kg/h PVC-Kabelcompounds

Die weltweit größte Anlage zum Herstellen von PVC-Kabelcompounds mit einem Durchsatz je nach Rezeptur von 4.500 bis 5.000 kg/h hat die Buss AG in Pratteln (CH) geliefert. Mit der Gesamtanlage, die sich über vier Hallengeschosse erstreckt, lassen sich mit ein und derselben Schneckengeometrie und ohne sonstige Umbauarbeiten acht verschiedene PVC-Rezepturen aufbereiten.

Arbeitskostenvergleich international

Die industriellen Arbeitskosten je Stunde haben sich in Westdeutschland von 2000 bis 2009 im Jahresschnitt um 2,3 Prozent erhöht, im Osten um 2,4 Prozent — international war der Zuwachs nur in Japan, der Schweiz und Kanada geringer. In Frankreich dagegen mussten die Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes in den vergangenen neun Jahren ein jährliches Kostenplus von 3,1 Prozent verkraften. In den USA belief sich das Plus auf 3,3 Prozent und in Großbritannien auf 4,1 Prozent.

Hochwirksames Silber für die Medizintechnik

Die BASF Future Business GmbH in Ludwigshafen – eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der BASF SE konzentriert sich auf chemiebasierte neue Materialien, Technologien und Systemlösungen. Das Geschäftsfeld Materialien für die Medizintechnik präsentiert sich auf der Compamed in Düsseldorf (17. – 19.November 2010) als Partner für die Entwicklung maßgeschneiderter Materiallösungen in der Medizintechnik.

Zweiwellige Seitenentgasung – höhere Leistung, bessere Qualität, geringere Kosten

Mit der zweiwelligen Seitenentgasung ZS-EG präsentiert die Coperion GmbH, Stuttgart, auf der kommenden Kunststoffmesse in Düsseldorf eine Entgasungslösung für Compoundier- und Extrusionsprozesse zum Entgasen von Kunststoffschmelzen bis zum Herstellen von praktisch geruchsfreien Kunststoffen für Verpackungen oder den Fahrzeuginnenraum. Der Schneckensatz ist optimiert, die Standardausführung der ZS-EG ist für einen Absolutdruck von bis zu 50 mbar ausgelegt.

IdentiPlast 2010

Innovationen rund um die Verwertung gebrauchter Kunststoffe werden auf der Identiplast 2010 erstmals in London gezeigt. Die Konferenz beginnt am 8. November mit der Besichtigung von Close Loop Recycling in London. Vom 9. bis 10 November 2010 treffen sich im Cavendish Conference Centre Vertreter der Kunststoff- und der Recycling­industrie, aus Wissenschaft und Forschung, Ämtern, Behörden und NGOs, um sich zu informieren, miteinander zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen.

Neue Studie zu Produktion, Verbrauch und Verwertung von Kunststoffen in Deutschland

Die Kunststoffabfallmenge betrug im Jahr 2009 4,9 Millionen Tonnen. Sie stieg mit plus 70.000 Tonnen gegenüber 2007 kaum nennenswert an. 97 Prozent der gesamten Kunststoffabfallmenge wurden verwertet, 41 Prozent werkstofflich, ein Prozent rohstofflich und 55 Prozent energetisch. Die Beseitigung spielt praktisch keine Rolle mehr. Die in 2009 in Deutschland erzeugte Kunststoffmenge betrug 17 Millionen Tonnen. Für die Herstellung von Kunststoffprodukten wurden in Deutschland 10,7 Millionen Tonnen eingesetzt.

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