IdentiPlast 2010

Innovationen rund um die Verwertung gebrauchter Kunststoffe werden auf der Identiplast 2010 erstmals in London gezeigt. Die Konferenz beginnt am 8. November mit der Besichtigung von Close Loop Recycling in London. Vom 9. bis 10 November 2010 treffen sich im Cavendish Conference Centre Vertreter der Kunststoff- und der Recycling­industrie, aus Wissenschaft und Forschung, Ämtern, Behörden und NGOs, um sich zu informieren, miteinander zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen.

Neue Studie zu Produktion, Verbrauch und Verwertung von Kunststoffen in Deutschland

Die Kunststoffabfallmenge betrug im Jahr 2009 4,9 Millionen Tonnen. Sie stieg mit plus 70.000 Tonnen gegenüber 2007 kaum nennenswert an. 97 Prozent der gesamten Kunststoffabfallmenge wurden verwertet, 41 Prozent werkstofflich, ein Prozent rohstofflich und 55 Prozent energetisch. Die Beseitigung spielt praktisch keine Rolle mehr. Die in 2009 in Deutschland erzeugte Kunststoffmenge betrug 17 Millionen Tonnen. Für die Herstellung von Kunststoffprodukten wurden in Deutschland 10,7 Millionen Tonnen eingesetzt.

Wissensauktion für Lebensmittelverpackung

Die erste „HighTech Europe Knowledge Auction“ findet am 17. Mai 2011 während der interpack Messe in Düsseldorf statt. Sie verfolgt das Ziel, mit neuen technologischen Lösungen die Bedürfnisse der Food-Branche im Bereich der Lebensmittelverpackung zu befriedigen. Diese Art der Auktion ist ein neues Instrument, um die Umsetzung von wissenschaftlichen Ergebnissen in marktfähige Produkte zu beschleunigen und so die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Lebensmittelwirtschaft, insbesondere kleiner und mittelständischer Unternehmen, zu stärken.

Qualitätssicherung bei der Produktion von TPE-Teilen

In der Praxis stellen die Viskosität und Elastizität von TPE die Verarbeiter prozessual vor einige Hürden. Das gilt insbesondere bei Chargenwechsel. Hinzukommt – gerade bei Mehrkavitätenwerkzeugen ist der Prozess in engen Toleranzen oft eher ein stetiges Anpassen an die Maschine, ohne das Füllverhalten der Kavitäten wirklich zu beherrschen.

BASF gründet STYROLUTION als ein führendes Unternehmen für Styrolkunststoffe

Die BASF in Ludwigshafen setzt die strategische Weiterentwicklung ihres Geschäfts mit Styrolkunststoffen unter dem Namen STYROLUTION fort. Dazu wird das Unternehmen seine Geschäfte mit Styrol- Monomer (SM), Polystyrol (PS), Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS), Styrolbutadiencopolymeren (SBC) und weiteren Styrol-basierten Copolymeren ausgliedern und in separate Gesellschaften einbringen. STYROLUTION wird eine führende Position in der Styrolkunststoff-Industrie einnehmen.

Neue flammgeschützte technische Kunststoffe der BASF

BASF, Ludwigshafen, erweitert ihr Angebot an flammgeschützten Polyamiden (PA) und Polybutylenterephthalaten (PBT) und führt das neue Produktprogramm Ultramid® FRee und Ultradur® FRee in den Markt ein. Die FRee-Typen kommen ohne halogenhaltige Flammschutzmittel aus und eignen sich auf Grund ihrer hellen Eigenfarbe zur Fertigung elektrischer Bauteile in allen Farbtönen.

Lässt unnützen Mikroben keine Chance: Antibakterieller Dichtungsschaum

Bakterien sind überall – in der Luft, im Wasser, am Boden. Damit sich die unnützen Mikroben zumindest in Gebäuden, Reinräumen oder im Automobil nicht mehr wohlfühlen hat RAMPF Giessharze den antibakteriellen Dichtungsschaum RAKU-PUR® 32-3276 entwickelt, der nach VDI 6022 zertifiziert ist. Das neue, reißfeste Zweikomponenten-Polyurethan-System dichtet Klimaanlagen, Ventilatoren, Filter, Lampen und raumlufttechnische Anlagen sicher ab.

Optimale Teilequalität durch Online-Thermographie

Um höchste Teilequalität bei allen Entwicklungsüberlegungen zu gewährleisten, bietet Wittmann Battenfeld Anlagen mit integrierter Online-Thermographie, ein Verfahren, entwickelt vom Süddeutschen Kunststoffzentrum in Würzburg (SKZ).

Granulierungen und Schmelzepumpen für Großanlagen

Coperion GmbH, Stuttgart, präsentiert auf der diesjährigen Kunststoffmesse in Düsseldorf neue Baugrößen ihrer Unterwassergranulierungen UG und ihrer Schmelzepumpen MP für Großanlagen zum Aufbereiten von Polyolefinen. So wird die Lochplatte der weltweit größten Unterwassergranulierung UG 1.250 ausgestellt. Der mittlere Schneidkreisdurchmesser beträgt 1.250 mm und sie kann bis zu 11.000 Bohrungen fassen. Sie ermöglicht bei Polyethylen einen Durchsatz von über 100 t/h, die Wasserdurchlaufmenge kann bis zu 1.500 m³/h betragen.

Polymere Funktionswerkstoffe

Am Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e.V. (IPF) wurde ein Applikationslabor zum Thema „Multifunktionelle Polymerwerkstoffe“ eingerichtet.
Mit dem Leibniz-Applikationslabor will das IPF Erkenntnisse aus seiner angewandten Grund­lagenforschung zu den Themen „Elastomere Nanokomposite“ und „Elektroneninduzierte reaktive Aufbereitung“ schneller und leichter für industrielle Anwendungen nutzbar machen. Kleine und mittelständische Unternehmen werden bei der Entwicklung und Überführung kundenspezifischer polymerer Funktionswerkstoffe in die Praxis unterstützt.

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