Energieträger der Zukunft

Neue, hauchdünne, flexible, keramikbeschichtete SEPARION® Membrane von Evonik Industries, Marl, ermöglichen den Bau von leistungsfähigeren, leichteren und sichereren Lithium-Ionen Batterien. Bei Beständigkeit bis zu rund 700 °C schützen sie die Zellen vor Überhitzung und tragen zu einer höheren Haltbarkeit der Batterien bei. Evonik Litarion GmbH liefert das Elektroden-Material und den Separator. Li-Tec Battery GmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen von Evonik (50,1Prozent) und Daimler (49,9 Prozent), fertigt die Batteriezellen. Die Deutsche Accumotive GmbH soll aus diesen ab 2011 fertige Autobatterien, z.B. Für Mercedes Benz Modelle und den Elektro-Smart, bauen.

POLYWHEEL 2010 – Call for Papers

Vom 24. bis 26. November 2010 wird ein Symposium zu POLYmer modification With High Energy ELectrons in Dresden stattfinden. Der Call for Papers lief bis zum 1. Juli 2010.

Produktbezogene Klimaschutzstrategien

Der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) hat gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium (BMU) den Leitfaden „Produktbezogene Klimaschutzstrategien: Product Carbon Footprint (PCF – CO2-Fußadruck) verstehen und nutzen“ herausgegeben. Insbesonder im Bereich der Lebensmittelverpackung wird dieser CO2-Fußadruck immer relevanter.

Die Hochschule der Zukunft – das Leitbild der Wirtschaft

Wie sollten die Hochschulen im Jahr 2020 aussehen? Der Bundesverband der Deutschen Arbeitgeber (BDA) und der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) haben am 25. Februar 2010 das Positionspapier „Die Hochschule der Zukunft – das Leitbild der Wirtschaft“ veröffentlicht.

Was hat die Fußball WM mit Kunststoff zu tun?

Noch rund zehn Wochen bis zur Fussball-WM in Südafrika! Exakt 64 Partien wird es auch in Südafrika brauchen bis feststeht, welche Mannschaft den Pott bekommt. Womit aber zwischen 11. Juni und 11. Juli gekickt wird, steht längst fest: Mit einem Hightech-Spielgerät aus Kunststoff. Und auch sonst spielt Kunststoff im Fußball eine Hauptrolle.

Verfahren zur Verformung von Plexiglas®

Mit der Erfindung und Entwicklung von Cut’n Fold® hält das Unternehmen Hannecke Display Systems GmbH & Co. KG aus Nordheim das Patent für ein innovatives Verfahren zur Arbeit mit Plexiglas. Das international patentierte Verfahren erlaubt erstmals geschwungene und sich überkreuzende Biegelinien.

Thermogeformte, weiche Luftkanäle aus vernetzter PE-Schaumfolie

Intecsa ,Arminon/Spanien, ein Unternehmen der Hutchinson-Gruppe, produziert auf einer Thermoformmaschine ILLIG UAR 155g der ILLIG Maschinenbau GmbH Co. KG, Heilbronn, nach dem so genannten Twinsheet-Verfahren neuartige Luftführungskanäle aus vernetzter PE-Schaumfolie für die Klimatisierung des Innenraums von Kraftfahrzeugen.

Omnicycle – Kapazitätserweiterung durch neue Kunststoffaufbereitungslinie

Die omnicycle GmbH & Co. KG, Vreden, wächst. Zunächst konnte die Lager- und Produktionsfläche auf 4000qm erweitert werden. Jetzt bestellte der Kunststoffrecycler omnicycle eine neue Aufbereitungslinie beim Maschinenbauer Zeno. Die Ausführung und flexible Einsetzbarkeit der Zeno-Anlagen bei hohem Durchsatz und schnellem Service waren entscheidende Größen bei der Auswahl. „Leistungsfähigkeit und Qualität sind ausschlaggebende Faktoren für zufriedene Kunden und die werden wir mit der neuen Anlage noch einmal erheblich verbessern können“ so der geschäftsführende Gesellschafter Christoph Brüning.

FET – Durchsatzsteigerung durch optimierten Einzug

Für eine deutliche Erhöhung der Einzugsleistung beim Verarbeiten von pulverförmigen Schüttgütern auf dem Doppelschneckenextruder hat die Coperion GmbH, Stuttgart, ehemals Werner & Pfleiderer, die sogenannte Feed Enhancement Technology (FET) entwickelt. Das Grundprinzip: Der Einzugsbereich ist mit einem porösen, gasdurchlässigen Wandsegment ausgestattet, an dem von außen ein Vakuum anliegt. Durch dieses Wandsegment hindurch wird pulvrigem Schüttgut eingeschleppte Zwischenpartikelluft entzogen. Dieses Kompaktieren des Schüttguts steigert das Material-Aufnahmevermögen im Einzug betriebssicher auf das Zwei- bis Dreifache; gleichzeitig bleibt die Compoundqualität unverändert hoch.

Neuordnungsverfahren: Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik

Wie vom Bundesinstitut für Berufsbildung zu erfahren ist, soll die Neuordnung des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik nunmehr starten. Die Arbeitgeberseite kann sechs Sachverständige und sechs Stellvertreter benennen. Dies wird mehrheitlich über den Gesamtverband der Kunststoffverarbeitenden Industrie erfolgen. Die Kunststoffverarbeitende Industrie ist der mit Abstand größte Ausbilder für diesen Beruf. Aber auch in der chemischen Industrie ist der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik vertreten. Mit 734 Ausbildungsverhältnissen rangiert er auf Rang 9 der größten Ausbildungsberufe in der Chemie.

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