Illig, Heilbronn, zeigte auf der K 2010 neue Technologien und Systemlösungen zum Thermoformen von Kunststoffverpackungen in hohen Stückzahlen mit Taktzahlsteigerungen im deutlich zweistelligen Prozentbereich bei gleichzeitig höherer Qualität und erheblich geringerem Energieeinsatz.
Innovationsfähig?
Uni transfer, die Forschungs- und Technologiekontaktstelle der Leibniz Universität Hannover, bietet ein Innovationsaudit für kleine und mittlere Unternehmen an. Mit dem Blick von außen werden Organisationsstrukturen und Geschäftsabläufe im Unternehmen betrachtet, um die Entwicklung und Einführung von Innovation im Unternehmen zu bewerten.
Gutes Klima für Kunststoffe
Zum Schluss des K-Messe wurden die Ergebnisse der jüngsten Repräsentativumfrage zum Kunststoff-Image bekannt. Sie belegen, dass die Kunststoffindustrie und ihr Werkstoff auch außerhalb der Messe hoch im Kurs stehen. Infratest Emnid ermittelte im September 2010, dass die Kunststoffindustrie von mehr als zwei Dritteln der Befragten positiv beurteilt wird.
Sitzkomfort ohne Metall
Zusammen mit Faurecia – einem der weltgrößten Automobilzulieferer mit Hauptsitz in Nanterre (Frankreich) und der Firma Performance Materials Corporation (PMC) in Camarillo, Kalifornien (USA) – hat die BASF eine Fahrzeugsitzlehne entwickelt, die neue Kunststoff-Technologien nutzt. Nachdem ein Prototyp auf der Los Angeles Motor Show Ende 2009 vorgestellt wurde, konnten die Kooperationspartner den Sitz nun noch weiter optimieren.
BASF setzt auf Ecovio® und Ecoflex®
BASF in Ludwigshafen konzentriert sich bei den bioabbaubaren und kompostierbaren Kunststoffen für die Landwirtschaft künftig auf ihre Produkte Ecoflex® und Ecovio®. Ein Anwendungsbeispiel ist die Herstellung von Mulchfolien. Eine Kapazitätserweiterung der Ecoflex-Anlage in Ludwigshafen um 60.000 Tonnen pro Jahr ist für Ende 2010 geplant, um dem erwarteten signifikanten Bedarfsanstieg für bioabbaubare Kunststoffe zu entsprechen.
„Nachhaltige Verpackung“ interessant verpackt
Herr Dr. Michael Thielen von der bioplastics magazine Polymedia Publisher GmbH und Karin Schönfisch von der Wertstoffberatung zeigen Potentiale für Kostenreduktion und Nachhaltigkeit auf. Die Veranstaltung findet statt am 16. und 17. Februar 2011. Tagungsort ist die Burg Knesebeck. Zielgruppe: Entscheider aus der Produktion und Logistik, max. 8 Teilnehmer.
Gefährdungsbeurteilung in der stofflichen Kunststoffverwertung
Die Handlungsanleitung zur guten Arbeitspraxis “Kunststoffverwertung – Tätigkeiten mit Gefahrstoffen und biologischen Arbeitsstoffen bei der werkstofflichen Verwertung von Kunststoffen“ ist eine branchenspezifische Hilfestellung zur Gefährdungsbeurteilung und für die Auswahl geeigneter Schutzmaßnahmen bei Tätigkeiten im Recycling von Kunststoffen.
DSM Engineering Plastics mit 5 neuen biobasierten Ecopaxx Typen
DSM führte 2009 mit EcoPaXX™ ein bio-basiertes Polyamide (PA) 410 mit einem Schmelzpunkt von ca. 250oC und hoher Kristallisationsrate ein. Es basiert zu 70 Prozent auf Rizinusöl, das aus der Ricinus Communis Pflanze gewonnen wird. Diese Pflanze wächst auf nährstoffarmen Böden und konkurriert nicht mit Nahrungsmittelpflanzen. Der Kunststoff ist nach Herstellerangaben zu 100 Prozent CO2 neutral von der Wiege bis zum Lebensende, da die bei der Produktion entstehende Menge an CO2 derjenigen CO2-Menge entspricht, die beim Wachstum der Pflanze verbraucht wird.
Produktionsausbau für Kathoden-Materialien
In Elyria im US-Bundesstaat Ohio hat die BASF, Ludwigshafen, damit begonnen, eine mehr als 50 Millionen Dollar teure Produktionsanlage für innovative Kathoden-Materialien zu bauen. Diese sollen in Lithium-Ionen-Batterien von Hybridfahrzeugen und Elektroautos eingesetzt werden.
Neuartige Synthese von Superabsorber-Vorprodukten aus CO2
Mit 2,2 Millionen Euro fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ein Projekt des von der BASF unterstützten Catalysis Research Laboratory (CaRLa) und der mehrheitlich zur BASF gehörenden hte AG (the high throughput experimentation company), ein führender Anbieter von Technologielösungen und Dienstleistungen für Kunden im Energie-, Raffinerie-, Chemie- und Umweltsektor.







