Schutzhelm mit Kohlenstoff-Nanoröhrchen

Die Innovationsallianz Carbon Nanotubes, Düsseldorf, (Inno.CNT) gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, ist ein Bündnis mit circa 80 namhaften Partnern aus Wissenschaft und Industrie. Sie treibt die Entwicklung von Carbon Nanotubes (CNT) konsequent voran. Ein Beispiel aus dieser Zusammenarbeit ist der Prototyp für einen CNT-Integralhelm der Fa. Schuberth GmbH, Magdeburg, einer der führenden Hersteller für Motorradhelme und Arbeitsschutzhelme.

Recycelte PET Flaschen für Windkraftanlagen

Armacell Benelux S.A., Thimister-Clermont in Belgien ist Spezialist beim Verarbeiten von PET-Recyclat. Dank eigener Technologie stellt Armacell aus PET-Flaschen Recyclat Schaumkerne her, die im Transportwesen, als Kernelemente in Windkraftanlagen oder im Schiffsbau verwendet werden. Ziel von Armacell ist es, zukünftig nicht nur Schaumkerne, sondern komplette Teile aus dem Recyclingmaterial zu fertigen.

Wie geschmiert mit Kunststoff

Den Ingenieuren der Lehmann & Voss & Co., Hamburg, ist es durch gezielte Kombination von verschiedenen Additiven wie Carbonfasern und inkorperierbaren Gleitmitteln mit unterschiedlichen Basiskunststoffen gelungen, einen selbstschmierenden Werkstoff für Linearantriebe zu entwickeln. Er hält einem einem breiten Temperaturbereich sowie verschiedensten Belastungen und chemischen Anforderungen stand.

Touchscreen aus Kohlenstoff

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA in Stuttgart entwickeln ein alternatives Display aus preisgünstigen und weltweit verfügbaren Rohstoffen und Carbo-Nanotubes. Damit sollen die derzeitigen Bildschirme mit Glasoberflächen und einer hauchdünnen Elektrode aus Indium-Zinn-Oxid, kurz ITO, substituiert werden. ITO leitet geringe Ströme und lässt die Farben des Displays ungehindert passieren.

Schweißen direkt in der Spritzgießform

Gemeinsam mit den Partnern Hummel-Formen, Lenningen und KVT, Bielefeld bereitet ENGEL, Schwertberg/Österreich, mit dem Heiß-Gas-Schweißen direkt in der Spritzgießform den Weg für eine neue Prozessintegration (ENGEL joinmelt-Verfahren). Die beiden Bauteilhälften werden dafür gleichzeitig in einer Form gespritzt. Nach der Kühlphase wird das Werkzeug geöffnet, wobei die eine Hälfte in der linken und die andere in der rechten Werkzeugseite verbleiben.

PVC-Granulat aus 1.100 ausgediente Kunststofffenstern

In Aachen läuft derzeit das größte Fensterrecyclingprojekt der Region. Über 1.100 ausgediente PVC-Altfenster werden ausgebaut und durch moderne Energie sparende Kunststofffenster ersetzt. Die alten Bauteile werden in einer Spezial-Recyclinganlage im westfälischen Höxter zu PVC-Granulat verarbeitet, aus dem am Ende wieder neue Fenster entstehen.

RIGK-Kosten konstant, teilweise sinkend

Die RIGK GmbH, Wiesbaden, organisiert für Zeichennutzer (Abfüller, Händler und Importeure) die Rücknahme gebrauchter, restentleerter Verpackungen von deren deutschen Kunden und führt sie einer sicheren und nachhaltigen Verwertung zu. Dabei gelten die Dienste des Unternehmens für industrielle und gewerbliche Verpackungen nicht-schadstoffhaltiger (RIGK-SYSTEM) sowie schadstoffhaltiger Füllgüter (RIGK-G-SYSTEM).

Spritzguss – metallische Effekte ohne Lackierung

Borealis, Wien A, hat gemeinsam mit dem französischen Automobilhersteller PSA und dem Kunststoffverarbeiter Plastic Omnium für den Peugot 206+ einen Prozess entwickelt zum Spritzgießen eines Frontgrills mit metallischem Aussehen ohne nachträgliche Lackierung.

Kategorie

Archiv