Zulassungspflichtige Stoffe nach REACH

Während für die meisten Stoffe nach der REACH-Verordnung eine Registrierungspflicht besteht, müssen „besonders besorgniserregende Stoffe“ (Artikel 55 REACH-VO) zugelassen werden, um sie auf dem Markt zu halten. Welche Stoffe als „besonders besorgniserregende Stoffe“ gelten, wird in einem EU-Verfahren bestimmt und auf dem Anhang XIV der REACH-VO verzeichnet.

Stellenanzeige und Altersdiskriminierung

Ein Stellenangebot, in einem „jungen Team“ mitzuarbeiten, ist – nach Ansicht des LAG Hamburg, Urteil vom 23. Juni 2010 – 5 Sa 14/10 ein hinreichendes Indiz für eine Altersdiskriminierung. Die Entscheidung zeigt erneut, dass bei Formulierungen in Stellenanzeigen Vorsicht geboten ist. Jeder Hinweis auf eine bestimmte Altersklasse sollte unbedingt vermieden werden. Die entschädigung des abgelehnten Bewerbers wurde auf zwei Monatgehälter festgesetzt.

Kostenloser Recyclingfinder

Der kostenlose einzusehende Recycling-Finder der Arbeitsgemeinschaft PVC und Umwelt e.V. (agpu) ist eine aktuelle Auflistung von rund 70 Betrieben, die in Deutschland Verarbeitungsreste oder alte PVC-Produkte annehmen und daraus Mahlgüter, Regranulate oder neue Produkte herstellen, um sie dann wieder zu verkaufen. Ein Eintrag in die Liste ist für entsprechende Recycler kostenlos.

Schutzhelm mit Kohlenstoff-Nanoröhrchen

Die Innovationsallianz Carbon Nanotubes, Düsseldorf, (Inno.CNT) gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, ist ein Bündnis mit circa 80 namhaften Partnern aus Wissenschaft und Industrie. Sie treibt die Entwicklung von Carbon Nanotubes (CNT) konsequent voran. Ein Beispiel aus dieser Zusammenarbeit ist der Prototyp für einen CNT-Integralhelm der Fa. Schuberth GmbH, Magdeburg, einer der führenden Hersteller für Motorradhelme und Arbeitsschutzhelme.

Recycelte PET Flaschen für Windkraftanlagen

Armacell Benelux S.A., Thimister-Clermont in Belgien ist Spezialist beim Verarbeiten von PET-Recyclat. Dank eigener Technologie stellt Armacell aus PET-Flaschen Recyclat Schaumkerne her, die im Transportwesen, als Kernelemente in Windkraftanlagen oder im Schiffsbau verwendet werden. Ziel von Armacell ist es, zukünftig nicht nur Schaumkerne, sondern komplette Teile aus dem Recyclingmaterial zu fertigen.

Wie geschmiert mit Kunststoff

Den Ingenieuren der Lehmann & Voss & Co., Hamburg, ist es durch gezielte Kombination von verschiedenen Additiven wie Carbonfasern und inkorperierbaren Gleitmitteln mit unterschiedlichen Basiskunststoffen gelungen, einen selbstschmierenden Werkstoff für Linearantriebe zu entwickeln. Er hält einem einem breiten Temperaturbereich sowie verschiedensten Belastungen und chemischen Anforderungen stand.

Touchscreen aus Kohlenstoff

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA in Stuttgart entwickeln ein alternatives Display aus preisgünstigen und weltweit verfügbaren Rohstoffen und Carbo-Nanotubes. Damit sollen die derzeitigen Bildschirme mit Glasoberflächen und einer hauchdünnen Elektrode aus Indium-Zinn-Oxid, kurz ITO, substituiert werden. ITO leitet geringe Ströme und lässt die Farben des Displays ungehindert passieren.

Schweißen direkt in der Spritzgießform

Gemeinsam mit den Partnern Hummel-Formen, Lenningen und KVT, Bielefeld bereitet ENGEL, Schwertberg/Österreich, mit dem Heiß-Gas-Schweißen direkt in der Spritzgießform den Weg für eine neue Prozessintegration (ENGEL joinmelt-Verfahren). Die beiden Bauteilhälften werden dafür gleichzeitig in einer Form gespritzt. Nach der Kühlphase wird das Werkzeug geöffnet, wobei die eine Hälfte in der linken und die andere in der rechten Werkzeugseite verbleiben.

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