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Kritische Anmerkungen zu „Low-Budget-Maschinen“

Statt kontinuierlich der Marktforderung zur Prozess- und Qualitätsverbesserung folgen zu können, zwingen Investitionsstau und Sparphasen die Fertigungsleiter zu Kompromissen, Teillösungen und Verzicht. Die Wettbewerbsfähigkeit steht auf dem Spiel. Eine Antwort der Maschinenindustrie sind Low-Budget-Maschinen – ein Lockmittel, damit der Maschinenpark nicht in die Altersfalle gerät. Hans-Heinrich Behrens, Geschäftsführer von Spritzguss-Schulung.de sieht dies in einem Interview der Maiausgabe des Plastverarbeiters kritisch.

Haifischhaut für Flugzeuge, Schiffe und Windenergieanlagen

Das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung – IFAM – in Bremen entwickelte einen Lack und die dazugehörige Fertigungstechnik, der den extremen Anforderungen in der Luftfahrt Stand hält, den Strömungswiderstand reduziert bei Temperaturschwankungen von -55 bis +70 Grad Celsius, intensiver UV-Bestrahlung und hohen Geschwindigkeiten. Das Vorbild für die Struktur des Lacks kommt von den Schuppen schnell schwimmender Haie.

Höchsteffiziente Mehrfachsolarzellen und Konzentratormodule

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme – ISE in Freiburg, entwickelte eine Dreifachsolarzelle bestehend aus den Verbindungshalbleitern Galliumindiumphosphid, Galliumindiumarsenid und Germanium.
Der spezielle Aufbau ermöglicht es, fast das gesamte Spektrum des Sonnenlichts optimal zur Energieerzeugung zu nutzen und mit einem Wirkungsgrad von 41,1 Prozent mehr Sonnenlicht in Strom umzuwandeln als je zuvor. Hierzu werden mehrere Solarzellen aus mehr als 20 einzelnen Schichten mit einer sehr guten Qualität übereinander gestapelt. Die Struktur der Halbleiterschicht, die Materialqualität, die Metallkontakte sowie die Antireflexschichten wurden optimiert.

Neue Quelle für Kohlenstofffasern in Europa

Dreychem, Moormerland, hat einen Distributionsvertrag mit der japanischen Nippon Polymer Sangyo Co., Ltd., betreffend geschnittene und gemahlene Kohlenstofffasern unterzeichnet. Die gemahlenen (milled) Kohlenstofffasern haben eine mittlere Länge von 90 µm und eine Schüttdichte von 250 kg/m³. Hauptanwendungen dieser Fasern sind die Verbesserung der Leitfähigkeit sowie des Gleitverhaltens von Hochleistungsthermoplasten wie flüssigkristalline Kunststoffe (LCP), Polyphenylensulfid (PPS) oder Polyphenylenoxid (PPO).

Wie die Spinne hochstabile und elastische Fäden zieht

Forscher der Technischen Universität München (TUM) und der Universität Bayreuth haben herausgefunden, wie die Spinne aus den im Inneren der Spinndrüse gespeicherten Spinnenseidenproteinen in Sekundenbruchteilen lange Polymerfäden zieht, die dreimal so fest sind wie die derzeit besten synthetischen Fasern und die zusätzlich noch elastisch sind.

Geschäftsmöglichkeiten GUS und Indien

Die Deutsche Management Akademie Niedersachsen in Celle bietet Unternehmen am 6. Juli 2010 die Möglichkeit zum direkten Dialog mit Führungskräften aus sechs Ländern der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) und Indien. An der Veranstaltung nehmen Manager aus Belarus, Ukraine, Moldau, Kasachstan, Kirgisistan, Usbekistan und Indien sowie Vertreter des Bundeswirtschaftsministeriums teil.

Richtiger Umgang mit Wissen

Das Wissens- und Innovations-Netzwerk Polymertechnik (WIP) in Niedersachsen unterstützt Unternehmen und Institutionen bei der Einführung und Umsetzung von Wissensmanagementsystemen. Im Rahmen eines Workshops am 18. Juni 2010 hatten Mitgliedsunternehmen des Netzwerks die Gelegenheit, einen Tag lang die sogenannte Geschäftsprozessorientierte Wissensmanagement-Methodik (GPO-WM®-Methodik) anhand von eigenen Geschäftsprozessen auszuprobieren. Die Methodik wurde von Dr. Peter Heisig, Universität Cambridge, entwickelt. Im Mittelpunkt stand dabei, den Umgang mit Wissen in geschäftlichen Abläufen zu beschreiben, zu bewerten und zu verbessern, um dadurch die Arbeitsabläufe zu optimieren.

Vom Abfallprodukt zum Rohstoff: Herstellung von Polymermaterialien auf Basis von CO2

An einer nachhaltigen Verwendung von Kohlendioxid (CO2) arbeiten Forscher von Bayer MaterialScience und Bayer Technology Services in Leverkusen zusammen mit der RWE Power AG sowie der RWTH Aachen University. Im Mittelpunkt des Projekts stehen die Errichtung und Inbetriebnahme einer Pilotanlage zur Herstellung von technisch attraktiven Polyetherpolycarbonatpolyolen (PPP), die zu Polyurethanen weiterverarbeitet werden. Dabei wird CO2 chemisch gebunden.

Seminar „Arbeitsrecht für Ausbilder“

Die ChemieNord – Akademie für berufliche Bildung der Chemischen Industrie e. V. bietet am 8. September 2010 in Hamburg das Seminar „Arbeitsrecht für Ausbilder“ an. Die Rolle der Ausbilder beschränkt sich heute nicht nur auf die Vermittlung der erforderlichen Fertigkeiten, sondern erfordert auch die Kenntnis der für die Durchführung der Ausbildung wesentlichen gesetzlichen Vorgaben. Themen des Seminars werden unter anderem sein: Die richtige Bewerberauswahl, der Inhalt des Ausbildungsvertrages, die Rechte und Pflichten des Auszubildenden aber auch des Ausbildungsbetriebes, Fragen des Jugendarbeitsschutzes, die Beendigung des Ausbildungsverhältnisses und die aktuelle Rechtsprechung zur Berufsausbildung.

Master-Studiengang „Angewandte Werkstoffwissenschaften“ an der FH Osnabrück

Breit gefächerte Ausbildung für künftige Werkstoff-Experten bietet der Master-Studiengang „Angewandte Werkstoffwissenschaften“ an der FH Osnabrück an. Bewerbungsfrist ist der 15. Juli 2010.
Für Diplom- und Bachelor-Absolventen aus den Bereichen Maschinenbau, Konstruktion, Energietechnik oder Verfahrenstechnik stellt das Master-Programm „Angewandte Werkstoffwissenschaften“ eine ideale Ergänzung dar. Ein Masterstudiengang bedeutet nicht zwingend den Austritt aus dem Arbeitsverhältnis. Die flexible Gestaltung des Masterstudienganges an der FH Osnabrück ermöglicht, beides zeitgleich zu betreiben.

Hohe Kunst der Kunststofftechnik

Bereits zum 12. Mal fand am 23. Juni die Fachtagung „Fortschritte in der Kunststofftechnik – Theorie und Praxis“ an der Fachhochschule Osnabrück statt. Veranstaltet wurde die Fachtagung von der Arbeitsgruppe Kunststofftechnik der FH Osnabrück in Zusammenarbeit mit dem VDI-Bezirksverein Osnabrück-Emsland.

POLYWHEEL 2010 – Call for Papers

Vom 24. bis 26. November 2010 wird ein Symposium zu POLYmer modification With High Energy ELectrons in Dresden stattfinden. Der Call for Papers lief bis zum 1. Juli 2010.

Omnicycle – Kapazitätserweiterung durch neue Kunststoffaufbereitungslinie

Die omnicycle GmbH & Co. KG, Vreden, wächst. Zunächst konnte die Lager- und Produktionsfläche auf 4000qm erweitert werden. Jetzt bestellte der Kunststoffrecycler omnicycle eine neue Aufbereitungslinie beim Maschinenbauer Zeno. Die Ausführung und flexible Einsetzbarkeit der Zeno-Anlagen bei hohem Durchsatz und schnellem Service waren entscheidende Größen bei der Auswahl. „Leistungsfähigkeit und Qualität sind ausschlaggebende Faktoren für zufriedene Kunden und die werden wir mit der neuen Anlage noch einmal erheblich verbessern können“ so der geschäftsführende Gesellschafter Christoph Brüning.

Führungskräftequalifizierung für kleine und mittlere Unternehmen

In kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) läuft vieles anders als in Großunternehmen. Kurze Wege, rasche Entscheidungen, engere Kontakte zu anderen Unternehmensbereiche, aber oft weniger Strukturen, weniger Regularien, mehr fachliche Arbeit für Führungskräfte, mehr Flexibilität. Dies erfordert spezielle Kompetenzen für Führungskräfte und eine innere Ausrichtung als Führungskraft, damit Führung im Alltag nicht auf der Strecke bleibt.

Verschleißfeste, reibungsarme Vespel® Polyimid-Teile für stufenlose Traktorengetriebe

Der Getriebespezialist ZF Passau GmbH verwendet Teile aus Vespel® Polyimid von DuPont, Genf CH, für extrem verschleißfesten und reibungsarmen Anlaufscheiben in seinen stufenlosen, hydrostatisch-leistungsverzweigten Eccom CVT-Getrieben. Die Scheiben stützen die Planetenräder gegen die Planetenradträger ab und tragen dazu bei, dass die Antriebe dauerhaft zuverlässig und besonders wartungsarm laufen.

Flammgeschützter Gehäusewerkstoff für neue Generation von Geschirrspülern

In Zusammenarbeit mit dem Produktbereich Geschirrspüler von BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH, Dillingen, hat Bayer MaterialScience in Leverkusen unter dem Handelsnamen Bayblend® FR 3008 HR (Hydrolysis Resistant) ein spezielles flammgeschütztes PC/ABS (Polycarbonat/Acrylnitril-Butadien-Styrol)-Blend entwickelt, das in extrem feucht-warmer Umgebung äußerst beständig ist. Es dient vor allem dem Schutz der empfindlichen Elektronik der jüngsten Generation von Geschirrspülern von BSH.

Neues Polyamid 66 (PA 66) für Rohre im Motorraum

Lanxess in Leverkusen hat ein optimiertes PA 66 zur Herstellung von Rohren für den Motorraum von Fahrzeugen unter der zukünftigen Bezeichnung Durethan AKV 30 G HR DUS 023 entwickelt. Das Produkt wurde speziell für die Verarbeitung nach der Gas- und Wasserinjektionstechnik (GIT bzw. WIT) optimiert und eignet sich besonders für Hohlkörper, die große Rohrquerschnitte und komplexe Geometrien mit Abzweigungen, Querschnittsabflachungen und großen Winkeln aufweisen. Sein optimiertes Erstarrungsverhalten der Schmelze bewirkt, dass sich auf der Außenoberfläche der Teile keine kleinen Falten und Furchen bilden. Diese können in ungünstigen Fällen zu Undichtigkeiten führen.

Evonik weiht neue Produktionsstätte für P84-Fasern ein

Evonik Fibres, Schörfling in Österreich, eine Tochter der Evonik Industries, Deutschland, weihte am 17. Juni 2010 eine neue Anlage für die Produktion von Polyimid-Faser P84 einschließlich Lagerhalle, Servicetrakt und separatem Verwaltungsgebäude ein.Damit ist Evonik Fibres gerüstet, den ständig wachsenden Bedarf an P84-Produkten weltweit und insbesondere in Asien abzudecken.

Funktionelle Oberflächen für die Kunststoffbranche

Mit den Themenschwerpunkten: Herstellung von Bauteilen mit funktionellen Oberflächen und/oder mit integrierten Sensoren und Übertragung von Fertigungslösungen aus einer Branche auf ähnliche Verarbeitungsaufgaben bei anderen Kunststoffanwendungen, untermauert die Georg Kaufmann Formenbau AG, Busslingen/Schweiz, auf der K 2010 ihre Leistungsfähigkeit und Innovationskraft.

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