Nichts mehr verpassen Anmeldung zum Newsletter

TPE im Thermostress

Das Brabender Messtechnik® TSSR-Meter (Temperature Scanning Stress Relaxation) bestimmt die thermische Einsatzgrenze von TPE-Werkstoffen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Spannungsrelaxationsprüfungen, die bei konstanter Temperatur durchgeführt werden, wird hier die Temperatur mit einer definierten Heizrate kontinuierlich erhöht und so die max. Arbeitstemperatur und das Relaxationsspektrum des Prüfmaterials bestimmt. Neben wichtigen Kenngrößen zur Bestimmung der mechanisch-thermischen Eigenschaften liefert dieses Gerät unter anderem auch Informationen über die Phasenmorphologie der Werkstoffe sowie der Vernetzungsdichte.

Leichte Sitzkonstruktion von Citroen aus EPP Schaum

JSP in Obersulm-Eschenau entwickelt und produziert expandiertes Polypropylen (EPP) unter dem Markennamen ARPRO®, ein Werkstoff für die KFZ-, Verpackungs- und Konsumgüterindustrie. In Zusammenarbeit mit Citroen wurde eine schwere Sitzkonstruktion aus Stahl durch das leichte, stabile und recyclingfähige ARPRO® bei einer Gewichtsersparnis von 2,2 kg und einer höheren Qualitätsanmutung, d.h., was der Kunde beim ersten Kontakt empfindet, ersetzt.

Dichtkleben von Polyamid-Ölwannen mit Flüssigsilicon

WACKER in München hat gemeinsam mit der Innovationsgesellschaft INPRO – einem Joint Venture von BASF, Daimler, Siemens, ThyssenKrupp, Volkswagen und dem Land Berlin – einen neuartigen Siliconkautschuk speziell für die hohen Anforderungen der Automobilindustrie entwickelt. Es handelt sich dabei um einen Zwei-Komponenten-Flüssigsiliconkautschuk, der maschinell gut applizierbar ist, bei Raumtemperatur vernetzt und eine hohe Beständigkeit gegenüber Öl, Hitze und so genannte Blow-by-Medien aufweist.

Innovationen für die Automobil-Branche von Borealis

Borealis, Wien AU, präsentiert auf dem Kongress „Kunststoffe im Automobilbau“ (17.-18. März) seine Werkstoffe für Anwendungen im Innen-, Außen- und Motorbereich sowie speziell Materialien für Leichtgewicht-Innovationen für VW und BMW.

Innovative Oberflächenbeschichtung: 3M Surface Protect 1000

3M in Neuss hat für alle Produkte oder Bauteile mit lackierter Oberfläche, die starker Verschmutzung ausgesetzt sind, eine dauerhaft haltbare Schutzschicht entwickelt mit der Bezeichnung 3M Surface Protect 1000. Sie ist nicht nur kratz- und stoßfest, sondern aufgrund ihrer eigenen, niederenergetischen Oberfläche äußerst resistent gegen Schmutz. Sie lässt sich leicht reinigen, Wasser und Schwamm reichen aus.

Anwendung von Terahertz-Spektrometern in der Kunststoffindustrie

Das Süddeutsche Kunststoff-Zentrum (SKZ) in Würzburg initiierte ein großes Verbundprojekt im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) des BMWi. Vier Partnerunternehmen aus der deutschen Industrie entwickeln gemeinsam in einer interdisziplinären Kooperation mit der Philips-Universität Marburg und dem SKZ ein Terahertz-System, das speziell in der Kunststoffindustrie eingesetzt werden kann. Das SKZ übernimmt hierbei die Koordination des Entwicklungsvorhabens mit einem Volumen von über 1,9 Mio Euro. Das BMWi unterstützt das im Januar 2010 gestartete Projekt im Rahmen des ZIM mit rund 1,1 Mio Euro.

Studie über den Masterbatch-Markt in China von AMI

Applied Market Information Ltd (AMI) Bristol GB – Beratungsunternehmen für die Kunststoffindustrie aus Bristol bietet für 455 € eine neue Marktrecherche an über den aktuellen Stand des Masterbatch Marktes in China mit detaillierter Beschreibung der führenden Anbieter, deren Wachstum und Entwicklung. Die Zuwachsrate bei Masterbatchen liegt in zweistelliger Höhe gegenüber den letzten Jahren bei einem Wirtschaftswachstum von insgesamt 8 Prozent trotz globaler Rezession.

Die Hochschule der Zukunft – das Leitbild der Wirtschaft

Wie sollten die Hochschulen im Jahr 2020 aussehen? Der Bundesverband der Deutschen Arbeitgeber (BDA) und der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) haben am 25. Februar 2010 das Positionspapier „Die Hochschule der Zukunft – das Leitbild der Wirtschaft“ veröffentlicht.

Neuordnungsverfahren: Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik

Wie vom Bundesinstitut für Berufsbildung zu erfahren ist, soll die Neuordnung des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik nunmehr starten. Die Arbeitgeberseite kann sechs Sachverständige und sechs Stellvertreter benennen. Dies wird mehrheitlich über den Gesamtverband der Kunststoffverarbeitenden Industrie erfolgen. Die Kunststoffverarbeitende Industrie ist der mit Abstand größte Ausbilder für diesen Beruf. Aber auch in der chemischen Industrie ist der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik vertreten. Mit 734 Ausbildungsverhältnissen rangiert er auf Rang 9 der größten Ausbildungsberufe in der Chemie.

Unzureichende Deutschkenntnisse als möglichen Kündigungsgrund

Das Bundesarbeitsgericht hat in einem Urteil vom 28. Januar 2010 (2AZR 746/08 ) entschieden, dass unzureichende Deutschkenntnisse ein möglicher Kündigungsgrund sind. Die Kündigung verstoße nicht gegen das Verbot mittelbarer Diskriminierung wegen der ethnischen Herkunft. Die Arbeitgeberin habe aus Gründen der Qualitätssicherung schriftliche Arbeitsanweisungen eingeführt. Dies sei ein legitimes, nicht diskriminierendes Ziel. Zudem hatte sie dem Kläger ausreichend Gelegenheit zum notwendigen Spracherwerb gegeben.

Acht weitere Vorschläge für die Liste der besonders besorgniserregenden Stoffe nach REACH (SVHC-Stoffe)

Für 8 weitere Stoffe liegt der Vorschlag bei der ECHA (Europäische Chemikalienagentur) vor, diese in die Kandidatenliste der besorgniserregenden Stoffe (SVHC- substances of very high concern) aufzunehmen. Innerhalb der nächsten 1 1/2 Monate steht die Aufnahme von Trichloroethylene, Boric acid, Disodium tetraborate – anhydrous, Tetraboron disodium heptaoxide – hydrate, Sodium chromate, Potassium chromate, Ammonium dichromate und Potassium dichromate zur öffentlichen Diskussion im Internet.

Kohlenstoff-Nanoröhrchen in Heizgeweben

Multifilamentgarne der Firma Kuraray Living Co., Ltd., Japan, mit der Bezeichnung CNTECR sind mit einer wässrigen Dispersion von Kohlenstoff Nanoröhrchen (CNT) beschichtet. Sie bieten interessante Perspektiven für eine Reihe neuer Anwendungen, die von der elektrischen Leitfähigkeit bzw. der Wärmeleitfähigkeit abhängig sind. Ein interessantes Beispiel ist eine neuartige, als Heizung fungierende Matte, die durch Verwebung leitfähiger CNTEC® Garne hergestellt wird und eine gleichmäßige Wärmeerzeugung auf der gesamten Oberfläche ermöglicht.

Kohlenstoff-Nanoröhrchen mit verbesserter Dispergierbarkeit

Bayer MaterialScience, Leverkusen, stellte in Tokio einen neuen Typ von Kohlenstoff-Nanoröhrchen (carbon nanotubes, CNT) vor. CNTs unter dem Markennamen Baytubes® C 70 P zeichnen sich gegenüber dem eingeführten Produkt Baytubes® C 150 P durch eine verbesserte Dispergierbarkeit aus und sind damit besonders für den Einsatz in mechanisch empfindlichen Polymeren geeignet. Darüber hinaus können sich wirtschaftliche Vorteile aus den kürzeren Zeiten für das Dispergieren der Nanoröhrchen-Agglomerate in Wasser und anderen niedrig-viskosen Flüssigkeiten ergeben.

Neuer Werkstoff für Kraftstoffsysteme

Ticona in Kelsterbach bietet für die Herstellung von Systemen, die mit aggressiven Kraftstoffen in Kontakt kommen, ein neues mineral-/glasgefülltes Polyphenylensulfid (PPS) mit der Bezeichnung Fortron 6162XF an. Der Werkstoff weist ein geringeres Quellverhalten und 45 Prozent weniger Kraftstoffaufnahme gegenüber PPS Standardtypen auf und zeichnet sich durch hohe Dimensionsstabilität und sehr gute Kriechfestigkeit aus.

Dekorierte Innenraumverkleidungen mit integrierter Heizung

Georg Kaufmann Formenbau AG, Busslingen/Schweiz, hat in Zusammenarbeit mit einem Partner Fahrzeug-Innenteile entwickelt, die unmittelbar beim Spritzgießen mit einer integrierten Elektroheizung ausgestattet werden. Basis dafür sind Dekormaterialien, deren Rückseite mit einer speziellen, elektrisch leitfähigen Beschichtung versehen ist.

Besuchen Sie das WIP auf der Hannover Messe 2010

Am Dienstag, dem 20. April 2010, ist WIP-Tag auf dem Niedersachsenstand der Hannover Messe (Halle 6, Stand B26). Seien Sie unser Gast. Lassen Sie sich in Kurzvorträgen neue Ideen vermitteln. WIP-Mitglieder und Aussteller des Standes haben ein interessantes Vortragsprogramm für Sie zusammengestellt. Details können im Anschluss mit den Referenten geklärt werden.

Weltweit erste Bio-Seife in vollständig kompostierbarer Verpackung

Umbria Olii, Campello sul Clitunno / Italien, führt die weltweit erste kompostierbare Seifenverpackung ein. Die Bio-Folie „Bio-Flex®“ auf Basis Polylactid/Copolyester von FKuR Kunststoff GmbH, Hersteller von technischen Biokunststoffen in Willich, wird zur Verpackung von „Ecolive“ Seife eingesetzt. Umbria Oliis Ecolive-Seife wird zu 100 Prozent aus natürlichem Olivenöl hergestellt.

GRAFE-Masterbatch für Spritzgussanwendungen nach UL94 HB geprüft

Die Grafe-Gruppe in Blankenhain hat für das Masterbatch Produkt PP-Modalen die UL-Zertifizierung mit der Brennbarkeitsklasse UL 94 HB erhalten. Damit kann GRAFE für PP-Modalen Batche das UL-Prüfzeichen verwenden. Das Produkt wird während der gesamten Lebenszeit der UL-Zertifizierung unterworfen, um eine anhaltende Übereinstimmung mit den ursprünglichen Anforderungen zu gewährleisten.

Kategorien

Archiv