Innovationen rund um die Verwertung gebrauchter Kunststoffe werden auf der Identiplast 2010 erstmals in London gezeigt. Die Konferenz beginnt am 8. November mit der Besichtigung von Close Loop Recycling in London. Vom 9. bis 10 November 2010 treffen sich im Cavendish Conference Centre Vertreter der Kunststoff- und der Recyclingindustrie, aus Wissenschaft und Forschung, Ämtern, Behörden und NGOs, um sich zu informieren, miteinander zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen.
Qualitätssicherung bei der Produktion von TPE-Teilen
In der Praxis stellen die Viskosität und Elastizität von TPE die Verarbeiter prozessual vor einige Hürden. Das gilt insbesondere bei Chargenwechsel. Hinzukommt – gerade bei Mehrkavitätenwerkzeugen ist der Prozess in engen Toleranzen oft eher ein stetiges Anpassen an die Maschine, ohne das Füllverhalten der Kavitäten wirklich zu beherrschen.
Lässt unnützen Mikroben keine Chance: Antibakterieller Dichtungsschaum
Bakterien sind überall – in der Luft, im Wasser, am Boden. Damit sich die unnützen Mikroben zumindest in Gebäuden, Reinräumen oder im Automobil nicht mehr wohlfühlen hat RAMPF Giessharze den antibakteriellen Dichtungsschaum RAKU-PUR® 32-3276 entwickelt, der nach VDI 6022 zertifiziert ist. Das neue, reißfeste Zweikomponenten-Polyurethan-System dichtet Klimaanlagen, Ventilatoren, Filter, Lampen und raumlufttechnische Anlagen sicher ab.
Polymere Funktionswerkstoffe
Am Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e.V. (IPF) wurde ein Applikationslabor zum Thema „Multifunktionelle Polymerwerkstoffe“ eingerichtet.
Mit dem Leibniz-Applikationslabor will das IPF Erkenntnisse aus seiner angewandten Grundlagenforschung zu den Themen „Elastomere Nanokomposite“ und „Elektroneninduzierte reaktive Aufbereitung“ schneller und leichter für industrielle Anwendungen nutzbar machen. Kleine und mittelständische Unternehmen werden bei der Entwicklung und Überführung kundenspezifischer polymerer Funktionswerkstoffe in die Praxis unterstützt.
Visions in Polymers
K 2010. Halle 6, Stand C40 – Nur noch wenige Tage sind es bis zur Weltleitmesse der Kunststoffindustrie. Entsprechend laufen nicht nur bei den Mitgliedsunternehmen, sondern auch PlasticsEurope, dem Verband der Kunststofferzeuger, die Planungen auf Hochtouren. 2010 wird die von PlasticsEurope Deutschland und der Messe Düsseldorf gemeinsam präsentierte Sonderschau wieder ein zentraler Anziehungspunkt für die Messebesucher sein und unter dem Titel „Visions in Polymers“ einen Blick in die Zukunft wagen.
Verlängerte Lebensdauer von LED-Leuchten in aggressiver Umgebung
Norka aus Hamburg – ein führender deutscher Hersteller von Leuchten – hat sich bei seiner neuen Produktlinie der Rohrleuchten Luzern 38 mit Leuchtdioden (LEDs) für Lexan®-DMX-Polycarbonat-(PC)-Copolymer-Kunststoff von SABIC Innovative Plastics aus Bergen op Zoom NL, entschieden. Dieser Kunststoff ist resistent gegenüber einer aggressiven, mit Ammoniak angereicherten Umgebung, wie z.B.: in Ställen, Zookäfigen und anderen Tiergehegen und gestattet es Norka dadurch, für diese Marktnische ein einzigartiges Beleuchtungsprodukt zu schaffen.
Echtzeitüberwachung für die Extrusion
K 2010. Halle 10, Stand G33 – Das Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e. V. (IPF) präsentiert mehrere analytische Methoden für die Überwachung von Kunststoffverarbeitungsprozessen im Extruder in Echtzeit.
carboNXT GmbH als Vertriebsgesellschaft für recycelte Carbonfasern gegründet
K 2010. Halle 8b, Stand A28 – Die carboNXT GmbH zeigt auf der Messe die Qualität Ihrer recycelten Carbonfaserprodukte. Sie wurde am 20. Juli 2010 als Vertriebsgesellschaft gegründet mit Stammsitz ist Wischhafen.
Anspruchsvolle Anwendnungen möglich machen
K 2010. Halle 5, Stand C05 – Das Hauptaugenmerk der hanse chemie AG gilt der marktrelevanten Forschung und Entwicklung ständig neuer Siliconprodukte. Die nanoresins AG ist führend in der Entwicklung und großtechnischen Herstellung von Nanopartikeln sowie anderen Additiven und Rohstoffen zur Modifizierung von Reaktionsharzen für industrielle Anwendungen. Strategische Schwerpunkte sind hier die Bereiche Beschichtungen, Klebstoffe, Faserverbundwerkstoffe und Elektronik. Die nanoresins AG bedient die wichtigsten Märkte der Welt.
MX-Kneter erschliessen neue Durchsatzbereiche
Buss AG aus Pratteln (CH) setzt mit ihren vierflügeligen MX-Knetern neue Durchsatz-Höchstmarken beim Aufbereiten von temperatur- und scherempfindlichen Kunststoffen. Aktuelle Beispiele sind drei Anlagen für unterschiedliche Anwendungen, von denen jede mit einem Kneter mit 140 mm Schneckendurchmesser ausgestattet ist.
Recyclingpartner pekutherm optimiert Web-Auftritt
Interessenten und Geschäftspartner der pekutherm Kunststoffe GmbH in Raunheim finden auf der neuen Website des Unternehmens, das zu den europaweit leistungsfähigsten Recyclingbetrieben für glasklare Thermoplaste zählt, noch schneller zum Ziel.
Sekundärbleihütte mit PP–Compoundieranlage
Mit einer kleinen Feierstunde würdigte die Berzelius-Gesellschaft BSB Recycling in Braubach die Produktion der 300.000. Tonne Seculene® Polypropylen. Berzelius ist in der Öffentlichkeit vornehmlich als Bleiproduzent und -recycler bekannt. Als eine der modernsten Sekundärbleihütten Europas ist BSB aber inzwischen auch europäischer Marktführer bei der Produktion hochwertiger Polypropylen-Compounds aus sekundären Rohstoffen.
Neue Biokunststoffe für Folien- und Spritzgießanwendungen
FKuR Kunststoff GmbH in Willich erweitert sein Sortiment an Biokunststoffen um weitere innovative Produkte, welche auf der K 2010 in Düsseldorf präsentiert werden.
Weltgrößte Anlage zur Herstellung von Bio-Ethanol aus Zuckerrohr wurde in Brasilien angefahren
Der brasilianische Kunststoffhersteller Braskem in Sao Paulo startete in Triunfo die größte Anlage zur Herstellung von Ethylen aus Bio-Ethylalkohol, das u.a. zur Herstellung von 200.000 ja/t Polyethylen verwendet wird.
Die angestrebte Spezifikation für das Ethylen wurde bereits nach 12 Stunden Laufzeit der Anlage erreicht.
DELO-Klebstoff fährt Achterbahn im Europa-Park
In den Linearmotoren der Katapultachterbahn „blue fire Megacoaster“ im Europa-Park in Rust werden Epoxidharze des Windacher Industrieklebstoffherstellers DELO eingesetzt.
Hochwirksames Silber für die Medizintechnik
Die BASF Future Business GmbH in Ludwigshafen – eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der BASF SE konzentriert sich auf chemiebasierte neue Materialien, Technologien und Systemlösungen. Das Geschäftsfeld Materialien für die Medizintechnik präsentiert sich auf der Compamed in Düsseldorf (17. – 19.November 2010) als Partner für die Entwicklung maßgeschneiderter Materiallösungen in der Medizintechnik.
Neue Studie zu Produktion, Verbrauch und Verwertung von Kunststoffen in Deutschland
Die Kunststoffabfallmenge betrug im Jahr 2009 4,9 Millionen Tonnen. Sie stieg mit plus 70.000 Tonnen gegenüber 2007 kaum nennenswert an. 97 Prozent der gesamten Kunststoffabfallmenge wurden verwertet, 41 Prozent werkstofflich, ein Prozent rohstofflich und 55 Prozent energetisch. Die Beseitigung spielt praktisch keine Rolle mehr. Die in 2009 in Deutschland erzeugte Kunststoffmenge betrug 17 Millionen Tonnen. Für die Herstellung von Kunststoffprodukten wurden in Deutschland 10,7 Millionen Tonnen eingesetzt.
BASF gründet STYROLUTION als ein führendes Unternehmen für Styrolkunststoffe
Die BASF in Ludwigshafen setzt die strategische Weiterentwicklung ihres Geschäfts mit Styrolkunststoffen unter dem Namen STYROLUTION fort. Dazu wird das Unternehmen seine Geschäfte mit Styrol- Monomer (SM), Polystyrol (PS), Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS), Styrolbutadiencopolymeren (SBC) und weiteren Styrol-basierten Copolymeren ausgliedern und in separate Gesellschaften einbringen. STYROLUTION wird eine führende Position in der Styrolkunststoff-Industrie einnehmen.
Optimale Teilequalität durch Online-Thermographie
Um höchste Teilequalität bei allen Entwicklungsüberlegungen zu gewährleisten, bietet Wittmann Battenfeld Anlagen mit integrierter Online-Thermographie, ein Verfahren, entwickelt vom Süddeutschen Kunststoffzentrum in Würzburg (SKZ).
Kunststoff statt Metall
Zahnräder aus thermoplastischen Kunststoffen haben sich seit langem in vielen Anwendungen in den unterschiedlichsten Branchen etabliert. So ist deren Einsatz in den Bereichen Automobil, Medizintechnik, Elektronik, Maschinen- und Anlagenbau heute nicht mehr wegzudenken. Durch die wachsenden Möglichkeiten, Kunststoffe hochwertig auszurüsten, bieten sich jedoch immer mehr Anwendungsgebiete, in denen sich Zahnräder aus Metall substituieren lassen.



















