Immer noch sind viele Fragen zum Thema „REACH und Kunststoffrecycling“ offen. Seit nicht ganz drei Jahren ist die europäische Chemikalienverordnung REACH in Kraft. Zahlreiche Veranstaltungen zu unterschiedlichsten Aspekten des Regelwerkes haben in der Vergangenheit stattgefunden. Doch noch immer ist der Informationsbedarf enorm groß. Dies bewies jetzt der Workshop zu Kunststoffrecycling und REACH in Frankfurt.
Schüler der Leine-Schule erkunden die Kunststoffwelt
20 Schülerinnen und Schüler der Neustädter Leine-Schule haben am 26. Februar 2010 im Veranstaltungszentrum Leinepark die Welt der Kunststoffe erkundet.
SIMONA® Eco-Ice – weniger Kosten, mehr Ökologie
Die SIMONA AG in Kirn bietet mit SIMONA® Eco-Ice eine neue Produktlinie an. Kunststoffplatten aus PE kommen auf Eisbahnen zum Einsatz und leisten einen Beitrag zu Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Energieeinsparung. Die Eisbahnbeläge aus den extrem gleitfähigen Kunststoffplatten versprechen deutliche Einsparungspotenziale bei Energie und Betriebskosten.
Kompetenznetzwerk REACH Hamburg
Die Abschlussveranstaltung des Kompetenznetzwerkes REACH Hamburg „Registrierung geschafft – wie geht es weiter?“ findet 29. November 2010 statt. Betroffene Unternehmen werden dort über ihre Erfahrungen bei der Registrierung von Stoffen berichten und wichtige Ergebnisse vorstellen.
Produktentwicklung für den Spritzguss – Freie Plätze
In der Veranstaltungsreihe „Aus der Praxis für die Praxis – Spritzgusstechnik für Anwender“ sind noch Plätze für die Veranstaltungen zur „Produktentwicklung“ frei: Am 23. November 2010 in Diepholz/Hansalinie oder am 24. November 2010 in Haren/Ems-Achse.
Jubiläum der Polymaterials AG
Die Polamaterials AG feiert Ihr 10jähriges Bestehen. Neben der Palette an Dienstleistungen werden ausgewählte Projekte vorgestellt. Vorträge zu den Themen Kunststoffe im 21. Jahrhundert und Open Innovation sowie ein Abendimbiss runden das Programm am 22. November 2010 ab.
Biopolymere in der Folie
Die 3. Fachtagung Biopolymere in Folienanwendungen wird am 30./ 31. März 2011 im Süddeutschen Kunststoff-Zentrum (SKZ) in Würzburg stattfinden. In der Gemeinschaftveranstaltung des SKZ und Innoform erhalten Folienproduzenten und vor allem auch ihre Kunden und Lieferanten einen aktuellen Überblick über Biopolymere und Biofolien, die tatsächlich in der Praxis eingesetzt werden.
Fortschritte in der Kunststofftechnik- Theorie & Praxis – Fachtagung
Am Mittwoch, 26. Juni 2008 veranstaltet die FH-Osnabrück die Veranstaltung „Fortschritte in der Kunststofftechnik – Theorie & Praxis“.
Ultra-reißfeste Faser für Tiefsee-Bergung
DSM Dyneema B.V., Urmond (NL) bietet unter dem Handelsnamen Dyneema® Ultra-Hoch Molekulares Polyethylene (UHMwPE) an und fertigt daraus verschiedene Güter, u.a. Fasern, Bänder und unidirektional gestreckte Tafeln. Die Dyneema® Handelsprodukte werden in vielfältigen Anwendungen eingesetzt wie bei chirurgischen Garnen, Netze für Fischfang und Aquakulturen, Seile, schuss- und schneid-sichere Gewebe.
Neue Masterbatche für kompostierbare Biopolymere
Clariant, Sant Andreu de la Barca/Spanien, stellt neue wirtschaftliche Masterbatche mit den Handelsnamen RENOLR –compostable und CESAR -compostable vor, die den europäischen und U.S. Standards für Kompostierbarkeit und Ökotoxizität entsprechen. Die Masterbatche enthalten synthetisch hergestellte Additive, die eine höhere Prozesssicherheit und Farbstabilität bieten als natürliche Komponenten, aber dennoch kompostierbar und ökologisch unbedenklich sind.
Thermoformen auf Hochleistung getrimmt
Illig, Heilbronn, zeigte auf der K 2010 neue Technologien und Systemlösungen zum Thermoformen von Kunststoffverpackungen in hohen Stückzahlen mit Taktzahlsteigerungen im deutlich zweistelligen Prozentbereich bei gleichzeitig höherer Qualität und erheblich geringerem Energieeinsatz.
Innovationsfähig?
Uni transfer, die Forschungs- und Technologiekontaktstelle der Leibniz Universität Hannover, bietet ein Innovationsaudit für kleine und mittlere Unternehmen an. Mit dem Blick von außen werden Organisationsstrukturen und Geschäftsabläufe im Unternehmen betrachtet, um die Entwicklung und Einführung von Innovation im Unternehmen zu bewerten.
Gutes Klima für Kunststoffe
Zum Schluss des K-Messe wurden die Ergebnisse der jüngsten Repräsentativumfrage zum Kunststoff-Image bekannt. Sie belegen, dass die Kunststoffindustrie und ihr Werkstoff auch außerhalb der Messe hoch im Kurs stehen. Infratest Emnid ermittelte im September 2010, dass die Kunststoffindustrie von mehr als zwei Dritteln der Befragten positiv beurteilt wird.
Sitzkomfort ohne Metall
Zusammen mit Faurecia – einem der weltgrößten Automobilzulieferer mit Hauptsitz in Nanterre (Frankreich) und der Firma Performance Materials Corporation (PMC) in Camarillo, Kalifornien (USA) – hat die BASF eine Fahrzeugsitzlehne entwickelt, die neue Kunststoff-Technologien nutzt. Nachdem ein Prototyp auf der Los Angeles Motor Show Ende 2009 vorgestellt wurde, konnten die Kooperationspartner den Sitz nun noch weiter optimieren.
BASF setzt auf Ecovio® und Ecoflex®
BASF in Ludwigshafen konzentriert sich bei den bioabbaubaren und kompostierbaren Kunststoffen für die Landwirtschaft künftig auf ihre Produkte Ecoflex® und Ecovio®. Ein Anwendungsbeispiel ist die Herstellung von Mulchfolien. Eine Kapazitätserweiterung der Ecoflex-Anlage in Ludwigshafen um 60.000 Tonnen pro Jahr ist für Ende 2010 geplant, um dem erwarteten signifikanten Bedarfsanstieg für bioabbaubare Kunststoffe zu entsprechen.
„Nachhaltige Verpackung“ interessant verpackt
Herr Dr. Michael Thielen von der bioplastics magazine Polymedia Publisher GmbH und Karin Schönfisch von der Wertstoffberatung zeigen Potentiale für Kostenreduktion und Nachhaltigkeit auf. Die Veranstaltung findet statt am 16. und 17. Februar 2011. Tagungsort ist die Burg Knesebeck. Zielgruppe: Entscheider aus der Produktion und Logistik, max. 8 Teilnehmer.
Gefährdungsbeurteilung in der stofflichen Kunststoffverwertung
Die Handlungsanleitung zur guten Arbeitspraxis “Kunststoffverwertung – Tätigkeiten mit Gefahrstoffen und biologischen Arbeitsstoffen bei der werkstofflichen Verwertung von Kunststoffen“ ist eine branchenspezifische Hilfestellung zur Gefährdungsbeurteilung und für die Auswahl geeigneter Schutzmaßnahmen bei Tätigkeiten im Recycling von Kunststoffen.
DSM Engineering Plastics mit 5 neuen biobasierten Ecopaxx Typen
DSM führte 2009 mit EcoPaXX™ ein bio-basiertes Polyamide (PA) 410 mit einem Schmelzpunkt von ca. 250oC und hoher Kristallisationsrate ein. Es basiert zu 70 Prozent auf Rizinusöl, das aus der Ricinus Communis Pflanze gewonnen wird. Diese Pflanze wächst auf nährstoffarmen Böden und konkurriert nicht mit Nahrungsmittelpflanzen. Der Kunststoff ist nach Herstellerangaben zu 100 Prozent CO2 neutral von der Wiege bis zum Lebensende, da die bei der Produktion entstehende Menge an CO2 derjenigen CO2-Menge entspricht, die beim Wachstum der Pflanze verbraucht wird.
Produktionsausbau für Kathoden-Materialien
In Elyria im US-Bundesstaat Ohio hat die BASF, Ludwigshafen, damit begonnen, eine mehr als 50 Millionen Dollar teure Produktionsanlage für innovative Kathoden-Materialien zu bauen. Diese sollen in Lithium-Ionen-Batterien von Hybridfahrzeugen und Elektroautos eingesetzt werden.
Neuartige Synthese von Superabsorber-Vorprodukten aus CO2
Mit 2,2 Millionen Euro fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ein Projekt des von der BASF unterstützten Catalysis Research Laboratory (CaRLa) und der mehrheitlich zur BASF gehörenden hte AG (the high throughput experimentation company), ein führender Anbieter von Technologielösungen und Dienstleistungen für Kunden im Energie-, Raffinerie-, Chemie- und Umweltsektor.
















