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Wie geschmiert mit Kunststoff

Den Ingenieuren der Lehmann & Voss & Co., Hamburg, ist es durch gezielte Kombination von verschiedenen Additiven wie Carbonfasern und inkorperierbaren Gleitmitteln mit unterschiedlichen Basiskunststoffen gelungen, einen selbstschmierenden Werkstoff für Linearantriebe zu entwickeln. Er hält einem einem breiten Temperaturbereich sowie verschiedensten Belastungen und chemischen Anforderungen stand.

Touchscreen aus Kohlenstoff

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA in Stuttgart entwickeln ein alternatives Display aus preisgünstigen und weltweit verfügbaren Rohstoffen und Carbo-Nanotubes. Damit sollen die derzeitigen Bildschirme mit Glasoberflächen und einer hauchdünnen Elektrode aus Indium-Zinn-Oxid, kurz ITO, substituiert werden. ITO leitet geringe Ströme und lässt die Farben des Displays ungehindert passieren.

Schweißen direkt in der Spritzgießform

Gemeinsam mit den Partnern Hummel-Formen, Lenningen und KVT, Bielefeld bereitet ENGEL, Schwertberg/Österreich, mit dem Heiß-Gas-Schweißen direkt in der Spritzgießform den Weg für eine neue Prozessintegration (ENGEL joinmelt-Verfahren). Die beiden Bauteilhälften werden dafür gleichzeitig in einer Form gespritzt. Nach der Kühlphase wird das Werkzeug geöffnet, wobei die eine Hälfte in der linken und die andere in der rechten Werkzeugseite verbleiben.

PVC-Granulat aus 1.100 ausgediente Kunststofffenstern

In Aachen läuft derzeit das größte Fensterrecyclingprojekt der Region. Über 1.100 ausgediente PVC-Altfenster werden ausgebaut und durch moderne Energie sparende Kunststofffenster ersetzt. Die alten Bauteile werden in einer Spezial-Recyclinganlage im westfälischen Höxter zu PVC-Granulat verarbeitet, aus dem am Ende wieder neue Fenster entstehen.

RIGK-Kosten konstant, teilweise sinkend

Die RIGK GmbH, Wiesbaden, organisiert für Zeichennutzer (Abfüller, Händler und Importeure) die Rücknahme gebrauchter, restentleerter Verpackungen von deren deutschen Kunden und führt sie einer sicheren und nachhaltigen Verwertung zu. Dabei gelten die Dienste des Unternehmens für industrielle und gewerbliche Verpackungen nicht-schadstoffhaltiger (RIGK-SYSTEM) sowie schadstoffhaltiger Füllgüter (RIGK-G-SYSTEM).

Spritzguss – metallische Effekte ohne Lackierung

Borealis, Wien A, hat gemeinsam mit dem französischen Automobilhersteller PSA und dem Kunststoffverarbeiter Plastic Omnium für den Peugot 206+ einen Prozess entwickelt zum Spritzgießen eines Frontgrills mit metallischem Aussehen ohne nachträgliche Lackierung.

PEEK–Folien für hochwertige Klebeetiketten

Victrex plc, Thornton Cleveleys Lancashire UK, hat gemeinsam mit dem japanischen Unternehmen Kuramoto Sangyo Co. ein sehr widerstandsfähiges Klebeetikett für die hochauflösende Laserbeschriftung auf Basis der Victrex APTIV™ Folie entwickelt.

SEK – Schüler entdecken Kunststoff

20 Schülerinnen und Schüler der Kooperativen Gesamtschule Neustadt a. Rbg. haben am 25. Februar 2011 im Veranstaltungszentrum Leinepark die Welt der Kunststoffe erkundet. Im Rahmen eines Technologietages mit über 70 Ausstellern für Produktentwicklung, Werkzeugbau, Formenbau und Spritzguss konnten die Neuntklässler mit Kunststoffen experimentieren und Informationen über Berufsbilder und Ausbildungsmöglichkeiten in Kunststoff verarbeitenden Unternehmen sammeln.

Wissens- und Innovationsmanagement – wichtigstes Zukunftsthema

Erstaunliches förderte die neuste Mitgliederbefragung des WIP zu Tage. 86 Prozent der Befragten sind der Meinung, Wissens- und Innovationsmanagement ist das wichtigste übergeordnete Thema, um das eigene Unternehmen bzw. die eigene Einrichtung zukunftsfähig aufzustellen.

Imprägnieren von Kunststoff mit komprimiertem CO2

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT in Oberhausen prüfen, ob sich Kohlendioxid zum Imprägnieren von Kunststoffen nutzen lässt. Bei Temperaturen von 30,1 Grad Celsius und einem Druck von 73,8 bar geht CO2 in einen überkritischen Zustand über, in dem es ein lösemittelähnliches Verhalten zeigt.

Werkstoff & Innovationen im KuK

Das Kunststoff-Kompetenzzentrum (KuK) in Lübeck lädt zum Fachforum Werkstoffe & Innovationen anlässlich des 5-jährigen Bestehens des Kunststoff-Kompetenzzentrums am 2. März 2011 ein.

Antennen wirtschaftlich in Handyschalen integrieren

Bayer MaterialScience, Leverkusen, hat eine Technologie zur wirtschaftlichen Produktion von hochintegrierten, komplex geformten Elektronikkomponenten entwickelt. Sie basiert auf Polycarbonat-Folien und dem Einsatz gedruckter Polymerelektronik und eignet sich auch für die direkte Integration von Antennen in Handyschalen.

Neue technische Kunststoffe für die Medizintechnik

BASF, Ludwigshafen, bietet 2 neue Ultraform® POM (Polyoxymethylen)-Typen und erstmals ein Ultradur® PBT (Polybutylenterephthalat) an, das die Standards für Kunststoffe in der Medizintechnik erfüllt.

Nano-Map – Kompetenzträger der Nanotechnologie in Deutschland

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert Aktivitäten zum Thema Nanotechnologie und informiert über Chancen und Risiken in Schriften wie „Nanopartikel – kleine Dinge, große Wirkung“. Um eine leicht abrufbare und leicht ergänzbare Zusammenstellung aller aktiven Firmen und Institutionen zu geben, wurde mit Nano-Map ein interaktiver Kompetenzatlas zur Nanotechnologie in Deutschland ins Internet gestellt.

Metallocen basiertes Polyolefin Copolymer mit sehr hoher Transparenz

LyondellBasell, Rotterdam NL, bietet mit dem Polyolefin Copolymer RM2073 ein neues Produkt mit sehr hoher Transparenz an, das mit einem Haze Wert von 2 Prozent bei 1 mm Schichtdicke und einem MFI Wert von 40g/10min als Alternative für PC in Spritzgußanwendungen annonciert wird.

FH Osnabrück ganz stark in Kunststoff – Vernetzt zum Erfolg

Unter starker Beteiligung der Wirtschaft fand am 5. März 2010 ein Festkolloquium zur Einweihung des neuen Kunststofftechnikums in der Fachhochschule Osnabrück statt. Über 100 Teilnehmer aus der Kunststoffindustrie folgten der Einladung.

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