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Echtzeitüberwachung für die Extrusion

K 2010. Halle 10, Stand G33 – Das Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e. V. (IPF) präsentiert mehrere analytische Methoden für die Überwachung von Kunststoff­verarbeitungsprozessen im Extruder in Echtzeit.

Anspruchsvolle Anwendnungen möglich machen

K 2010. Halle 5, Stand C05 – Das Hauptaugenmerk der hanse chemie AG gilt der marktrelevanten Forschung und Entwicklung ständig neuer Siliconprodukte. Die nanoresins AG ist führend in der Entwicklung und großtechnischen Herstellung von Nanopartikeln sowie anderen Additiven und Rohstoffen zur Modifizierung von Reaktionsharzen für industrielle Anwendungen. Strategische Schwerpunkte sind hier die Bereiche Beschichtungen, Klebstoffe, Faserverbundwerkstoffe und Elektronik. Die nanoresins AG bedient die wichtigsten Märkte der Welt.

MX-Kneter erschliessen neue Durchsatzbereiche

Buss AG aus Pratteln (CH) setzt mit ihren vierflügeligen MX-Knetern neue Durchsatz-Höchstmarken beim Aufbereiten von temperatur- und scherempfindlichen Kunststoffen. Aktuelle Beispiele sind drei Anlagen für unterschiedliche Anwendungen, von denen jede mit einem Kneter mit 140 mm Schneckendurchmesser ausgestattet ist.

Recyclingpartner pekutherm optimiert Web-Auftritt

Interessenten und Geschäftspartner der pekutherm Kunststoffe GmbH in Raunheim finden auf der neuen Website des Unternehmens, das zu den europaweit leistungsfähigsten Recyclingbetrieben für glasklare Thermoplaste zählt, noch schneller zum Ziel.

Sekundärbleihütte mit PP–Compoundieranlage

Mit einer kleinen Feierstunde würdigte die Berzelius-Gesellschaft BSB Recycling in Braubach die Produktion der 300.000. Tonne Seculene® Polypropylen. Berzelius ist in der Öffentlichkeit vornehmlich als Bleiproduzent und -recycler bekannt. Als eine der modernsten Sekundärbleihütten Europas ist BSB aber inzwischen auch europäischer Marktführer bei der Produktion hochwertiger Polypropylen-Compounds aus sekundären Rohstoffen.

DELO-Klebstoff fährt Achterbahn im Europa-Park

In den Linearmotoren der Katapultachterbahn „blue fire Megacoaster“ im Europa-Park in Rust werden Epoxidharze des Windacher Industrieklebstoffherstellers DELO eingesetzt.

Hochwirksames Silber für die Medizintechnik

Die BASF Future Business GmbH in Ludwigshafen – eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der BASF SE konzentriert sich auf chemiebasierte neue Materialien, Technologien und Systemlösungen. Das Geschäftsfeld Materialien für die Medizintechnik präsentiert sich auf der Compamed in Düsseldorf (17. – 19.November 2010) als Partner für die Entwicklung maßgeschneiderter Materiallösungen in der Medizintechnik.

Neue Studie zu Produktion, Verbrauch und Verwertung von Kunststoffen in Deutschland

Die Kunststoffabfallmenge betrug im Jahr 2009 4,9 Millionen Tonnen. Sie stieg mit plus 70.000 Tonnen gegenüber 2007 kaum nennenswert an. 97 Prozent der gesamten Kunststoffabfallmenge wurden verwertet, 41 Prozent werkstofflich, ein Prozent rohstofflich und 55 Prozent energetisch. Die Beseitigung spielt praktisch keine Rolle mehr. Die in 2009 in Deutschland erzeugte Kunststoffmenge betrug 17 Millionen Tonnen. Für die Herstellung von Kunststoffprodukten wurden in Deutschland 10,7 Millionen Tonnen eingesetzt.

BASF gründet STYROLUTION als ein führendes Unternehmen für Styrolkunststoffe

Die BASF in Ludwigshafen setzt die strategische Weiterentwicklung ihres Geschäfts mit Styrolkunststoffen unter dem Namen STYROLUTION fort. Dazu wird das Unternehmen seine Geschäfte mit Styrol- Monomer (SM), Polystyrol (PS), Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS), Styrolbutadiencopolymeren (SBC) und weiteren Styrol-basierten Copolymeren ausgliedern und in separate Gesellschaften einbringen. STYROLUTION wird eine führende Position in der Styrolkunststoff-Industrie einnehmen.

Optimale Teilequalität durch Online-Thermographie

Um höchste Teilequalität bei allen Entwicklungsüberlegungen zu gewährleisten, bietet Wittmann Battenfeld Anlagen mit integrierter Online-Thermographie, ein Verfahren, entwickelt vom Süddeutschen Kunststoffzentrum in Würzburg (SKZ).

Kunststoff statt Metall

Zahnräder aus thermoplastischen Kunststoffen haben sich seit langem in vielen Anwendungen in den unterschiedlichsten Branchen etabliert. So ist deren Einsatz in den Bereichen Automobil, Medizintechnik, Elektronik, Maschinen- und Anlagenbau heute nicht mehr wegzudenken. Durch die wachsenden Möglichkeiten, Kunststoffe hochwertig auszurüsten, bieten sich jedoch immer mehr Anwendungsgebiete, in denen sich Zahnräder aus Metall substituieren lassen.

Anordnen von Schichtarbeit

Das Urteil des Landesarbeitsgerichts Köln (30. Juli 2009 – 7 Sa 571/09) bestätigt die höchstrichterliche Rechtsprechung, wonach das Direktionsrecht des Arbeitgebers auch das Recht umfasst, Schichtarbeit anzuordnen bzw. eine solche Anordnung rückgängig zu machen. Achtung: Diese Möglichkeit entfällt, wenn dem Arbeitnehmer eine bestimmte Lage der Arbeitszeit vertraglich zugesagt ist.

Polyurethan-Vergussmasse schützt Leuchtdioden

Bayer MaterialScience in Leverkusen hat Rohstoffe für hochtransparente Zwei-Komponenten-Polyurethan-Vergussmassen entwickelt, mit denen sich Lichtleisten und andere Lichtelemente aus Leuchtdioden (LEDs) herstellen lassen. Indem die LEDs in das jeweilige Element integriert werden, sind sie wirkungsvoll und dauerhaft vor Feuchtigkeit, Witterungseinflüssen und Reinigungsmitteln geschützt.

Bio-PET auf Zuckerrohrbasis für Innenraumanwendung

Toyota, Automobil-Produzent aus Japan, wird für Innenverkleidungen und weitere Materialien im Fahrzeuginnenraum künftig ein neuartiges Bio-PET auf Zuckerrohrbasis verwenden. Erster Einsatz wird die Verkleidung des Gepäckraums im neuen Lexus CT 200h sein, gefolgt von Anwendungen in anderen Modellen und mit steigender Einsatzmenge. Toyota plant für 2011 die Einführung eines neuen Modells, dessen Interieur zu 80 Prozent aus den neuen Biokunststoffen besteht.

Feststoffverbrennungsanlage spart 20 t CO2

Die Odenwald-Chemie GmbH, Neckarsteinach, eröffnete auf eigenem Werksgelände ein Kleinkraftwerk mit Feststoffverbrennungsanlage mit dem Ziel, die Verwertung der Polyethylen-Produktionsabfälle zukünftig vor Ort vorzunehmen und den LKW-Transport zum Entsorger sowie die anfallenden Entsorgungskosten einzusparen. Dazu kommt die Entlastung des Ortes Neckarsteinach um ca. 600 Lkw Transporte jährlich und das Einsparpotenzial von rund 2/3 des jährlichen Rohölverbrauchs für Heizung und Prozesswärme in der Produktion. Die Odenwald-Chemie GmbH rechnet mit rund 20 t CO2 Einsparung durch diesen effektiven Energiegewinnungsprozess sowie eine Amortisation der Anlage in den nächsten ca. fünf Jahren.

Mit dem Laser geht es anders

Ob bei der Be- und Verarbeitung faserverstärkter Kunststoffe, in der Glasbearbeitung oder bei der Herstellung von Solarkollektoren: Gegenüber herkömmlichen Verfahren ermöglicht der Einsatz von Lasern erhebliche Steigerungen bei Qualität und Produktivität, bis hin zu vollständig neuen Produktionswegen.

Praxishandbuch

Während seiner 35-jährigen Tätigkeit im SKZ in Würzburg bearbeitete Friedrich Kurr viele Qualitäts- und Schadensfälle aus diversen Bereichen der Kunststoffindustrie. Nach seiner Pensionierung begann er, das dabei gesammelte Wissen in einem Fachbuch zusammenzufassen. Dieses Buch ist ein wertvolles Nachschlagewerk nicht nur für Experten.

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