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Neue Studie zu Produktion, Verbrauch und Verwertung von Kunststoffen in Deutschland

Die Kunststoffabfallmenge betrug im Jahr 2009 4,9 Millionen Tonnen. Sie stieg mit plus 70.000 Tonnen gegenüber 2007 kaum nennenswert an. 97 Prozent der gesamten Kunststoffabfallmenge wurden verwertet, 41 Prozent werkstofflich, ein Prozent rohstofflich und 55 Prozent energetisch. Die Beseitigung spielt praktisch keine Rolle mehr. Die in 2009 in Deutschland erzeugte Kunststoffmenge betrug 17 Millionen Tonnen. Für die Herstellung von Kunststoffprodukten wurden in Deutschland 10,7 Millionen Tonnen eingesetzt.

BASF gründet STYROLUTION als ein führendes Unternehmen für Styrolkunststoffe

Die BASF in Ludwigshafen setzt die strategische Weiterentwicklung ihres Geschäfts mit Styrolkunststoffen unter dem Namen STYROLUTION fort. Dazu wird das Unternehmen seine Geschäfte mit Styrol- Monomer (SM), Polystyrol (PS), Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS), Styrolbutadiencopolymeren (SBC) und weiteren Styrol-basierten Copolymeren ausgliedern und in separate Gesellschaften einbringen. STYROLUTION wird eine führende Position in der Styrolkunststoff-Industrie einnehmen.

Optimale Teilequalität durch Online-Thermographie

Um höchste Teilequalität bei allen Entwicklungsüberlegungen zu gewährleisten, bietet Wittmann Battenfeld Anlagen mit integrierter Online-Thermographie, ein Verfahren, entwickelt vom Süddeutschen Kunststoffzentrum in Würzburg (SKZ).

Kunststoff statt Metall

Zahnräder aus thermoplastischen Kunststoffen haben sich seit langem in vielen Anwendungen in den unterschiedlichsten Branchen etabliert. So ist deren Einsatz in den Bereichen Automobil, Medizintechnik, Elektronik, Maschinen- und Anlagenbau heute nicht mehr wegzudenken. Durch die wachsenden Möglichkeiten, Kunststoffe hochwertig auszurüsten, bieten sich jedoch immer mehr Anwendungsgebiete, in denen sich Zahnräder aus Metall substituieren lassen.

Anordnen von Schichtarbeit

Das Urteil des Landesarbeitsgerichts Köln (30. Juli 2009 – 7 Sa 571/09) bestätigt die höchstrichterliche Rechtsprechung, wonach das Direktionsrecht des Arbeitgebers auch das Recht umfasst, Schichtarbeit anzuordnen bzw. eine solche Anordnung rückgängig zu machen. Achtung: Diese Möglichkeit entfällt, wenn dem Arbeitnehmer eine bestimmte Lage der Arbeitszeit vertraglich zugesagt ist.

Polyurethan-Vergussmasse schützt Leuchtdioden

Bayer MaterialScience in Leverkusen hat Rohstoffe für hochtransparente Zwei-Komponenten-Polyurethan-Vergussmassen entwickelt, mit denen sich Lichtleisten und andere Lichtelemente aus Leuchtdioden (LEDs) herstellen lassen. Indem die LEDs in das jeweilige Element integriert werden, sind sie wirkungsvoll und dauerhaft vor Feuchtigkeit, Witterungseinflüssen und Reinigungsmitteln geschützt.

Bio-PET auf Zuckerrohrbasis für Innenraumanwendung

Toyota, Automobil-Produzent aus Japan, wird für Innenverkleidungen und weitere Materialien im Fahrzeuginnenraum künftig ein neuartiges Bio-PET auf Zuckerrohrbasis verwenden. Erster Einsatz wird die Verkleidung des Gepäckraums im neuen Lexus CT 200h sein, gefolgt von Anwendungen in anderen Modellen und mit steigender Einsatzmenge. Toyota plant für 2011 die Einführung eines neuen Modells, dessen Interieur zu 80 Prozent aus den neuen Biokunststoffen besteht.

Feststoffverbrennungsanlage spart 20 t CO2

Die Odenwald-Chemie GmbH, Neckarsteinach, eröffnete auf eigenem Werksgelände ein Kleinkraftwerk mit Feststoffverbrennungsanlage mit dem Ziel, die Verwertung der Polyethylen-Produktionsabfälle zukünftig vor Ort vorzunehmen und den LKW-Transport zum Entsorger sowie die anfallenden Entsorgungskosten einzusparen. Dazu kommt die Entlastung des Ortes Neckarsteinach um ca. 600 Lkw Transporte jährlich und das Einsparpotenzial von rund 2/3 des jährlichen Rohölverbrauchs für Heizung und Prozesswärme in der Produktion. Die Odenwald-Chemie GmbH rechnet mit rund 20 t CO2 Einsparung durch diesen effektiven Energiegewinnungsprozess sowie eine Amortisation der Anlage in den nächsten ca. fünf Jahren.

Mit dem Laser geht es anders

Ob bei der Be- und Verarbeitung faserverstärkter Kunststoffe, in der Glasbearbeitung oder bei der Herstellung von Solarkollektoren: Gegenüber herkömmlichen Verfahren ermöglicht der Einsatz von Lasern erhebliche Steigerungen bei Qualität und Produktivität, bis hin zu vollständig neuen Produktionswegen.

Praxishandbuch

Während seiner 35-jährigen Tätigkeit im SKZ in Würzburg bearbeitete Friedrich Kurr viele Qualitäts- und Schadensfälle aus diversen Bereichen der Kunststoffindustrie. Nach seiner Pensionierung begann er, das dabei gesammelte Wissen in einem Fachbuch zusammenzufassen. Dieses Buch ist ein wertvolles Nachschlagewerk nicht nur für Experten.

TPE im Thermostress

Das Brabender Messtechnik® TSSR-Meter (Temperature Scanning Stress Relaxation) bestimmt die thermische Einsatzgrenze von TPE-Werkstoffen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Spannungsrelaxationsprüfungen, die bei konstanter Temperatur durchgeführt werden, wird hier die Temperatur mit einer definierten Heizrate kontinuierlich erhöht und so die max. Arbeitstemperatur und das Relaxationsspektrum des Prüfmaterials bestimmt. Neben wichtigen Kenngrößen zur Bestimmung der mechanisch-thermischen Eigenschaften liefert dieses Gerät unter anderem auch Informationen über die Phasenmorphologie der Werkstoffe sowie der Vernetzungsdichte.

Leichte Sitzkonstruktion von Citroen aus EPP Schaum

JSP in Obersulm-Eschenau entwickelt und produziert expandiertes Polypropylen (EPP) unter dem Markennamen ARPRO®, ein Werkstoff für die KFZ-, Verpackungs- und Konsumgüterindustrie. In Zusammenarbeit mit Citroen wurde eine schwere Sitzkonstruktion aus Stahl durch das leichte, stabile und recyclingfähige ARPRO® bei einer Gewichtsersparnis von 2,2 kg und einer höheren Qualitätsanmutung, d.h., was der Kunde beim ersten Kontakt empfindet, ersetzt.

Dichtkleben von Polyamid-Ölwannen mit Flüssigsilicon

WACKER in München hat gemeinsam mit der Innovationsgesellschaft INPRO – einem Joint Venture von BASF, Daimler, Siemens, ThyssenKrupp, Volkswagen und dem Land Berlin – einen neuartigen Siliconkautschuk speziell für die hohen Anforderungen der Automobilindustrie entwickelt. Es handelt sich dabei um einen Zwei-Komponenten-Flüssigsiliconkautschuk, der maschinell gut applizierbar ist, bei Raumtemperatur vernetzt und eine hohe Beständigkeit gegenüber Öl, Hitze und so genannte Blow-by-Medien aufweist.

Innovationen für die Automobil-Branche von Borealis

Borealis, Wien AU, präsentiert auf dem Kongress „Kunststoffe im Automobilbau“ (17.-18. März) seine Werkstoffe für Anwendungen im Innen-, Außen- und Motorbereich sowie speziell Materialien für Leichtgewicht-Innovationen für VW und BMW.

Innovative Oberflächenbeschichtung: 3M Surface Protect 1000

3M in Neuss hat für alle Produkte oder Bauteile mit lackierter Oberfläche, die starker Verschmutzung ausgesetzt sind, eine dauerhaft haltbare Schutzschicht entwickelt mit der Bezeichnung 3M Surface Protect 1000. Sie ist nicht nur kratz- und stoßfest, sondern aufgrund ihrer eigenen, niederenergetischen Oberfläche äußerst resistent gegen Schmutz. Sie lässt sich leicht reinigen, Wasser und Schwamm reichen aus.

Anwendung von Terahertz-Spektrometern in der Kunststoffindustrie

Das Süddeutsche Kunststoff-Zentrum (SKZ) in Würzburg initiierte ein großes Verbundprojekt im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) des BMWi. Vier Partnerunternehmen aus der deutschen Industrie entwickeln gemeinsam in einer interdisziplinären Kooperation mit der Philips-Universität Marburg und dem SKZ ein Terahertz-System, das speziell in der Kunststoffindustrie eingesetzt werden kann. Das SKZ übernimmt hierbei die Koordination des Entwicklungsvorhabens mit einem Volumen von über 1,9 Mio Euro. Das BMWi unterstützt das im Januar 2010 gestartete Projekt im Rahmen des ZIM mit rund 1,1 Mio Euro.

Studie über den Masterbatch-Markt in China von AMI

Applied Market Information Ltd (AMI) Bristol GB – Beratungsunternehmen für die Kunststoffindustrie aus Bristol bietet für 455 € eine neue Marktrecherche an über den aktuellen Stand des Masterbatch Marktes in China mit detaillierter Beschreibung der führenden Anbieter, deren Wachstum und Entwicklung. Die Zuwachsrate bei Masterbatchen liegt in zweistelliger Höhe gegenüber den letzten Jahren bei einem Wirtschaftswachstum von insgesamt 8 Prozent trotz globaler Rezession.

Die Hochschule der Zukunft – das Leitbild der Wirtschaft

Wie sollten die Hochschulen im Jahr 2020 aussehen? Der Bundesverband der Deutschen Arbeitgeber (BDA) und der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) haben am 25. Februar 2010 das Positionspapier „Die Hochschule der Zukunft – das Leitbild der Wirtschaft“ veröffentlicht.

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