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SUNOVATION® Module – Best Innovation Award für Bremer Weser Stadion

Die innovative Photovoltaik-Lösung im Dachinnenring des Bremer Weser Stadions mit Modulen der Sunovation GmbH überzeugt das Juroren-Team der Organisation European Polycarbonat Sheet Extruders (EPSE). Die verwendeten Kunststoff-Leichtbau-Module von Sunovation erbringen eine über 60prozentige Gewichtseinsparung im Vergleich zu Glas-Glas-Modulen im Überkopfbereich. Auf den rundumlaufenden 3.000 m² des Dachinnenrings summiert sich dies auf eine Gewichtseinsparung von über 60 Tonnen.

Broschüre – „Kennen Sie Chemie?“

„Kennen Sie Chemie? Wo wir ihr begegnen, was wir von ihr haben“ unter diesem Titel hat der Verband der Chemieschen Industrie e. V. eine Broschüre herausgegeben. In dieser wird aufgezeigt, wo die Chemie – häufig auch Kunststoff im speziellen – in unserem Leben eine Rolle spielt: ob wir Auto fahren, am Computer arbeiten, joggen oder telefonieren: Chemie macht unser Leben sicherer, komfortabler, gesünder und bringt Menschen einander näher.

Energieträger der Zukunft

Neue, hauchdünne, flexible, keramikbeschichtete SEPARION® Membrane von Evonik Industries, Marl, ermöglichen den Bau von leistungsfähigeren, leichteren und sichereren Lithium-Ionen Batterien. Bei Beständigkeit bis zu rund 700 °C schützen sie die Zellen vor Überhitzung und tragen zu einer höheren Haltbarkeit der Batterien bei. Evonik Litarion GmbH liefert das Elektroden-Material und den Separator. Li-Tec Battery GmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen von Evonik (50,1Prozent) und Daimler (49,9 Prozent), fertigt die Batteriezellen. Die Deutsche Accumotive GmbH soll aus diesen ab 2011 fertige Autobatterien, z.B. Für Mercedes Benz Modelle und den Elektro-Smart, bauen.

Thermogeformte, weiche Luftkanäle aus vernetzter PE-Schaumfolie

Intecsa ,Arminon/Spanien, ein Unternehmen der Hutchinson-Gruppe, produziert auf einer Thermoformmaschine ILLIG UAR 155g der ILLIG Maschinenbau GmbH Co. KG, Heilbronn, nach dem so genannten Twinsheet-Verfahren neuartige Luftführungskanäle aus vernetzter PE-Schaumfolie für die Klimatisierung des Innenraums von Kraftfahrzeugen.

Planetcalander – flexibles Glättwerk für optische Platten

KraussMaffei Berstorff GmbH in Hannover, bietet zur Herstellung von optisch einwandfreien Folien und Platten eine Komplettanlage mit einem flexiblen PlanetCalander als Kernkomponente an, dessen Abkühlbedingungen perfekt auf die individuellen Anforderungen angepasst werden können.

Workshop „Systematische Innovation“ am 15. Juni 2010 in Hannover

Hannover Fabrik e.V. lädt zu einem Workshop „Systematische Innovation – Mehr als nur eine Idee!“ am 15. Juni 2010 nach Hannover ins Produktionstechnische Zentrum ein. Der Workshop unterstützt bei der systematischen Planung, Steuerung und Kontrolle zur Realisierung neuer Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren. An einem konkreten Beispiel wird die Methode in Kleingruppen angewandt, um das erfinderische Problemlösen selbst auszuprobieren.

Kritische Anmerkungen zu „Low-Budget-Maschinen“

Statt kontinuierlich der Marktforderung zur Prozess- und Qualitätsverbesserung folgen zu können, zwingen Investitionsstau und Sparphasen die Fertigungsleiter zu Kompromissen, Teillösungen und Verzicht. Die Wettbewerbsfähigkeit steht auf dem Spiel. Eine Antwort der Maschinenindustrie sind Low-Budget-Maschinen – ein Lockmittel, damit der Maschinenpark nicht in die Altersfalle gerät. Hans-Heinrich Behrens, Geschäftsführer von Spritzguss-Schulung.de sieht dies in einem Interview der Maiausgabe des Plastverarbeiters kritisch.

Haifischhaut für Flugzeuge, Schiffe und Windenergieanlagen

Das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung – IFAM – in Bremen entwickelte einen Lack und die dazugehörige Fertigungstechnik, der den extremen Anforderungen in der Luftfahrt Stand hält, den Strömungswiderstand reduziert bei Temperaturschwankungen von -55 bis +70 Grad Celsius, intensiver UV-Bestrahlung und hohen Geschwindigkeiten. Das Vorbild für die Struktur des Lacks kommt von den Schuppen schnell schwimmender Haie.

Höchsteffiziente Mehrfachsolarzellen und Konzentratormodule

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme – ISE in Freiburg, entwickelte eine Dreifachsolarzelle bestehend aus den Verbindungshalbleitern Galliumindiumphosphid, Galliumindiumarsenid und Germanium.
Der spezielle Aufbau ermöglicht es, fast das gesamte Spektrum des Sonnenlichts optimal zur Energieerzeugung zu nutzen und mit einem Wirkungsgrad von 41,1 Prozent mehr Sonnenlicht in Strom umzuwandeln als je zuvor. Hierzu werden mehrere Solarzellen aus mehr als 20 einzelnen Schichten mit einer sehr guten Qualität übereinander gestapelt. Die Struktur der Halbleiterschicht, die Materialqualität, die Metallkontakte sowie die Antireflexschichten wurden optimiert.

Neue Quelle für Kohlenstofffasern in Europa

Dreychem, Moormerland, hat einen Distributionsvertrag mit der japanischen Nippon Polymer Sangyo Co., Ltd., betreffend geschnittene und gemahlene Kohlenstofffasern unterzeichnet. Die gemahlenen (milled) Kohlenstofffasern haben eine mittlere Länge von 90 µm und eine Schüttdichte von 250 kg/m³. Hauptanwendungen dieser Fasern sind die Verbesserung der Leitfähigkeit sowie des Gleitverhaltens von Hochleistungsthermoplasten wie flüssigkristalline Kunststoffe (LCP), Polyphenylensulfid (PPS) oder Polyphenylenoxid (PPO).

Wie die Spinne hochstabile und elastische Fäden zieht

Forscher der Technischen Universität München (TUM) und der Universität Bayreuth haben herausgefunden, wie die Spinne aus den im Inneren der Spinndrüse gespeicherten Spinnenseidenproteinen in Sekundenbruchteilen lange Polymerfäden zieht, die dreimal so fest sind wie die derzeit besten synthetischen Fasern und die zusätzlich noch elastisch sind.

Geschäftsmöglichkeiten GUS und Indien

Die Deutsche Management Akademie Niedersachsen in Celle bietet Unternehmen am 6. Juli 2010 die Möglichkeit zum direkten Dialog mit Führungskräften aus sechs Ländern der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) und Indien. An der Veranstaltung nehmen Manager aus Belarus, Ukraine, Moldau, Kasachstan, Kirgisistan, Usbekistan und Indien sowie Vertreter des Bundeswirtschaftsministeriums teil.

Richtiger Umgang mit Wissen

Das Wissens- und Innovations-Netzwerk Polymertechnik (WIP) in Niedersachsen unterstützt Unternehmen und Institutionen bei der Einführung und Umsetzung von Wissensmanagementsystemen. Im Rahmen eines Workshops am 18. Juni 2010 hatten Mitgliedsunternehmen des Netzwerks die Gelegenheit, einen Tag lang die sogenannte Geschäftsprozessorientierte Wissensmanagement-Methodik (GPO-WM®-Methodik) anhand von eigenen Geschäftsprozessen auszuprobieren. Die Methodik wurde von Dr. Peter Heisig, Universität Cambridge, entwickelt. Im Mittelpunkt stand dabei, den Umgang mit Wissen in geschäftlichen Abläufen zu beschreiben, zu bewerten und zu verbessern, um dadurch die Arbeitsabläufe zu optimieren.

Vom Abfallprodukt zum Rohstoff: Herstellung von Polymermaterialien auf Basis von CO2

An einer nachhaltigen Verwendung von Kohlendioxid (CO2) arbeiten Forscher von Bayer MaterialScience und Bayer Technology Services in Leverkusen zusammen mit der RWE Power AG sowie der RWTH Aachen University. Im Mittelpunkt des Projekts stehen die Errichtung und Inbetriebnahme einer Pilotanlage zur Herstellung von technisch attraktiven Polyetherpolycarbonatpolyolen (PPP), die zu Polyurethanen weiterverarbeitet werden. Dabei wird CO2 chemisch gebunden.

Seminar „Arbeitsrecht für Ausbilder“

Die ChemieNord – Akademie für berufliche Bildung der Chemischen Industrie e. V. bietet am 8. September 2010 in Hamburg das Seminar „Arbeitsrecht für Ausbilder“ an. Die Rolle der Ausbilder beschränkt sich heute nicht nur auf die Vermittlung der erforderlichen Fertigkeiten, sondern erfordert auch die Kenntnis der für die Durchführung der Ausbildung wesentlichen gesetzlichen Vorgaben. Themen des Seminars werden unter anderem sein: Die richtige Bewerberauswahl, der Inhalt des Ausbildungsvertrages, die Rechte und Pflichten des Auszubildenden aber auch des Ausbildungsbetriebes, Fragen des Jugendarbeitsschutzes, die Beendigung des Ausbildungsverhältnisses und die aktuelle Rechtsprechung zur Berufsausbildung.

Master-Studiengang „Angewandte Werkstoffwissenschaften“ an der FH Osnabrück

Breit gefächerte Ausbildung für künftige Werkstoff-Experten bietet der Master-Studiengang „Angewandte Werkstoffwissenschaften“ an der FH Osnabrück an. Bewerbungsfrist ist der 15. Juli 2010.
Für Diplom- und Bachelor-Absolventen aus den Bereichen Maschinenbau, Konstruktion, Energietechnik oder Verfahrenstechnik stellt das Master-Programm „Angewandte Werkstoffwissenschaften“ eine ideale Ergänzung dar. Ein Masterstudiengang bedeutet nicht zwingend den Austritt aus dem Arbeitsverhältnis. Die flexible Gestaltung des Masterstudienganges an der FH Osnabrück ermöglicht, beides zeitgleich zu betreiben.

Hohe Kunst der Kunststofftechnik

Bereits zum 12. Mal fand am 23. Juni die Fachtagung „Fortschritte in der Kunststofftechnik – Theorie und Praxis“ an der Fachhochschule Osnabrück statt. Veranstaltet wurde die Fachtagung von der Arbeitsgruppe Kunststofftechnik der FH Osnabrück in Zusammenarbeit mit dem VDI-Bezirksverein Osnabrück-Emsland.

POLYWHEEL 2010 – Call for Papers

Vom 24. bis 26. November 2010 wird ein Symposium zu POLYmer modification With High Energy ELectrons in Dresden stattfinden. Der Call for Papers lief bis zum 1. Juli 2010.

Omnicycle – Kapazitätserweiterung durch neue Kunststoffaufbereitungslinie

Die omnicycle GmbH & Co. KG, Vreden, wächst. Zunächst konnte die Lager- und Produktionsfläche auf 4000qm erweitert werden. Jetzt bestellte der Kunststoffrecycler omnicycle eine neue Aufbereitungslinie beim Maschinenbauer Zeno. Die Ausführung und flexible Einsetzbarkeit der Zeno-Anlagen bei hohem Durchsatz und schnellem Service waren entscheidende Größen bei der Auswahl. „Leistungsfähigkeit und Qualität sind ausschlaggebende Faktoren für zufriedene Kunden und die werden wir mit der neuen Anlage noch einmal erheblich verbessern können“ so der geschäftsführende Gesellschafter Christoph Brüning.

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