Das Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI), Forschungsbereich Marine Perception in Oldenburg, entwickelt KI-Systeme für die flugzeuggestützte Erfassung von Plastikmüll in den Meeren.
Rückgang der Exporte von Plastikmüll aus Deutschland
Deutschland exportiert immer weniger Plastikmüll ins Ausland. Im Jahr 2022 wurden hierzulande gut 745 100 Tonnen Kunststoffabfälle ausgeführt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hat sich die Menge der exportierten Kunststoffabfälle damit in den letzten zehn Jahren mehr als halbiert (-51 %).
Erfolgreicher mit Kreislaufführung
Auf dem wip-Forum Kunststoffpraxis 2023 │ Erfolgreicher mit Kreislaufführung versammelten sich am 6. Juni hochkarätige Experten, Unternehmensvertreter und Studenten in der Leibniz Universität Hannover, um ungezwungen neue Lösungen für die Kreislaufwirtschaft zu diskutieren.
wip-Schulung │ Nachhaltigkeitsbewertung von Kunststoffen
05. Juli 2023 / Garbsen – Die wip-Schulung Nachhaltigkeitsbewertung von Kunststoffen gibt einen Überblick über die Möglichkeiten der Nachhaltigkeitsbewertung von Kunststoffen mit Fokus auf der Ökobilanzierung nach ISO 14040/44.
IKK-Kolloquium „Nachhaltige Kunststoffstrategien im Automobilbereich“
Das IKK – Institut für Kunststoff- und Kreislauftechnik diskutierte am 07. Juni in der Universität Hannover die technischen Möglichkeiten der Kreislaufführung von Kunststoffen und Kunststoffbauteilen im Automobilbereich.
EU Green Claim Richtlinie
Der BDI hat Stellung zum Entwurf einer Richtlinie zum Glaubhaftmachen und Kommunizieren ausdrücklicher Umweltaussagen, den Entwurf der Green Claim-Richtlinie, in deutscher und englischer Sprache bezogen.
Klimaschutzmaßnahmen aus dem Abfallbereich
Die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) vergibt 2023 Fördermittel für innovative und modellhafte Klimaschutzprojekte, bei denen der schonendere Umgang mit wichtigen Ressourcen, wie Wasser, Kunststoffen, Konsumgütern und wichtigen Rohstoffen gefördert, der Ressourcenverbrauch reduziert und Abfälle vermieden oder deutlich vermindert werden. Die neue Runde, Projekte einzureichen, ist gestartet.
Digitale Produktpass nimmt Gestalt an
In der kommende EU-Ökodesignverordnung (ESPR) wird ein Digitaler Produktpass (DPP) eingefordert (Artikel 9 und 10). Auch die EU-Batterieverordnung sieht einen Digitalen Produktpass vor (Artikel 78).
Abfallwirtschaft in Deutschland 2023
Das Bundesumweltministerium (BMUV) hat die Broschüre Abfallwirtschaft in Deutschland 2023 | Fakten, Daten, Grafiken herausgegeben.
Kunststoff aus Spargel im Spargelmuseum
Können wir Spargelschalen für neue Kunststoffe nutzen? Dass das geht, zeigt das Niedersächsische Spargelmuseum in Nienburg/Weser in seiner neuen Dauerausstellung anschaulich mit einem Forschungsprojekt des IfBB – Instituts für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe an der Hochschule Hannover.
Ohne Kunststoff geht es nicht im Abwasser
Der Rohrleitungssanierungsverband e. V. (RSV) stellt klar, der Einsatz von Kunststoffen ist für den Erhalt der Abwasserinfrastruktur unverzichtbar. Ein Ergebnis aus der Fraunhofer Umsicht Studie „Kunststoffe, Stahl, Beton, Steinzeug – in der Bauwirtschaft leisten derzeit alle Hersteller von Rohrwerkstoffen ihren Beitrag zur Nachhaltigkeit, zu CO2-Einsparungen, zur Kreislaufwirtschaft und zum volkswirtschaftlichen Nutzen“.
Globales Plastikabkommen
In zwei umfassenden Studien hat der WWF untersucht, welche Plastikprodukte die Umwelt am meisten schädigen und welche am wenigsten gebraucht werden. Es werden sofortige Verbote vorgeschlagen, eine schrittweise Abschaffung und die Verbesserung von Nutzung, Recycling und Entsorgung. Die WWF-Studien sollen die Grundlage bilden für verbindliche, weltweit geltende Maßnahmen in einem neuen UN-Plastikvertrag.
Kunststoffersatz aus Getreide
Das Bundesumweltministerium (BMUV) fördert mit 5 Mio Euro eine Demonstrationsanlage der traceless materials GmbH aus Hamburg, mit der erstmalig großtechnisch ein kompostierbarer Kunststoffersatz aus Reststoffen der industriellen Getreideverarbeitung hergestellt werden soll.
Einwegkunststofffondsgesetz in Kraft getreten
Das Einwegkunststofffondsgesetz (im Gesetz zur Umsetzung von Artikel 8 Absatz 1 bis 7 der Richtlinie (EU) 2019/904 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 5. Juni 2019 über die Verringerung der Auswirkungen bestimmter Kunststoffprodukte auf die Umwelt) wurde am 15. Mai 2023 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Das Gesetz regelt die Produktverantwortung der Hersteller von bestimmten Einwegkunststoffprodukten.
UNEP-Bericht veröffentlicht
Die UNEP (Umweltprogramm der Vereinten Nationen) hat einen Bericht Turning off the Tap: How the world can end plastic pollution and create a circular economy herausgegeben. In diesem Bericht werden die Wirtschafts- und Geschäftsmodelle untersucht, die erforderlich sind, um die Auswirkungen der Kunststoffwirtschaft zu bewältigen.
Chemistry4Climate und die Rolle der Kunststoff-Kreislaufführung
Kohlenstoffe aus dem Kunststoffrecycling sind ein wesentlicher Faktor für eine klimaneutrale chemisch-pharmazeutische Industrie in Deutschland. Das ist dem Abschlussbericht der Initiative Chemestry4Climate, April 2023, zu entnehmen.
Bürogebäude des Technikums für Biokunststoffe und Verbundwerkstoffe eingeweiht
Nachhaltige Kunststofftechnik an Hochschule Hannover und Fraunhofer WKI gestärkt.
Absolut nachhaltige Kunststoffwirtschaft ist möglich
Eine Studie der ETH Zürich, RWTH Aachen und der University of California in Santa Barbara zeigt auf, was es braucht, damit die Kunststoffwirtschaft vollständig nachhaltig wird: eine Kombination von viel Recycling, der Nutzung von CO2 aus der Luft und von Biomasse. Ändern müsste sich außerdem das Image von Plastik.
Dialogprozess zur Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie gestartet
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) hat den Dialogprozess zur Erarbeitung einer Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) gestartet.
Biokunststoffe für Hochtemperaturanwendungen in Automobilen
Das IfBB – Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe lädt Sie herzlich an den Gemeinschaftsstand A33 „Schaufenster Bioökonomie“ in Halle 2 ein. Dort zeigt das Institut anschaulich und praxisnah, wie Biokunststoffe auch in Hochtemperaturanwendungen im Automobilbereich erfolgreich eingesetzt werden können.



















