BASF Ludwigshafen bringt mit Uvinul® 4050 FF den ersten monomeren Lichtstabilisator aus der Gruppe der sterisch gehinderten Amine (HALS), der für den Lebensmittelkontakt in Kunststoffanwendungen zugelassen ist, auf den Markt. Das Produkt erfüllt die Bedingungen der EU-Richtlinie 2002/72/EG (mit den letzten Änderungen durch EG-Verordnung Nr. 975/2009), sowie der FCN-Zulassung (Food-Contact Notification 647) in den USA.
Testlauf mit kompostierbaren Biomülltüten
Bei einem Pilotprojekt mit kompostierbaren Biomülltüten des Abfallwirtschaftsbetriebs (AWB) des Landkreises Bad Dürkheim kommt der bioabbaubare Kunststoff Ecovio® FS Film der BASF, Ludwigshafen, zum Einsatz. Bei dem 3 monatigen Test mit 65.000 Haushalten wird geprüft, ob die Tüten für den alltäglichen Umgang mit Bioabfall geeignet sind und wie die Tüten sich in großem Maßstab im Biokompostwerk (BKW) Grünstadt der GML Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH verhalten.
Biologische Basis für Kautschuk-Produktion
Lanxess, Leverkusen – weltweit der zweitgrößte Hersteller von Butyl-Kautschuk – erweitert das Engagement für den Einsatz von Rohstoffen auf biologischer Basis zur Produktion von hochwertigem synthetischen Kautschuk und stockt deshalb die Beteiligung an der Gevo Inc. mit Hauptsitz im US-Bundesstaat Colorado auf 9,1Prozent auf. Das US-Unternehmen ist auf die Herstellung erneuerbarer Chemikalien und Biokraftstoffe spezialisiert. Beide Unternehmen haben Fortschritte bei der Herstellung von Isobuten aus nachwachsenden Rohstoffen gemacht.
Internationaler Branchenführer für Biokunststoffe
Das Nova Institut hat den aktualisierten Branchenführer zum Thema Biowerkstoffe veröffentlicht. Mehr als 70 Unternehmen, Verbände und F+E-Akteure international sind erstmals enthalten.
Gemeinsam gegen Meeresverschmutzung
Kunststoff eröffnet der Gesellschaft zahllose Vorteile, darunter etwa das Sparen von Energie und Ressourcen, den Schutz der Verbraucher, Innovationen in der Medizin, weniger Verderb von Lebensmitteln und mehr Lebensqualität. Damit eine Gesellschaft die Vorteile von Kunststoff nutzen kann, ist es unabdingbar, Kunststoffabfall richtig zu verwerten, damit die Umwelt einschließlich der marinen Ökosysteme nicht vermüllt wird.
TPK-Mitarbeiter unter den Besten
Herzlichen Glückwunsch an Heiko Ternka, TPK-Kunststofftechnik GmbH, Nörten-Hardenberg, zur bestandenen Meisterprüfung. Er wurde als einer der Besten bei der Auszeichnungsfeier der IHK-Schweinfurt im März geehrt.
Innovative Bio-Milchfaser
Die ökologische Funktionsfaser Qmilch® wird auf Basis des Naturrohstoffs Milch hergestellt. Sie vereint physikalische Eigenschaften wie Reinheit, Sanftheit und Saugfähigkeit und ist die weltweit erste Man-Made-Faser, die mit Hilfe eines umweltfreundlichen Prozesses ohne jegliche Chemikalien hergestellt wird.
75 Jahre tesa
Ein Marken-Klassiker feiert 75. Geburtstag. 1936 kam der erste transparente Tesa®-Klebefilm auf den Markt, der ab 1941 unter dem Namen tesafilm® Berühmtheit erlangte.
Energieeinsparung durch PEEK Hochleistungscompounds
Basierend auf dem Hochleistungspolymer VESTAKEEP® PEEK von EVONIK Industries hat LEIS Polytechnik polymere Werkstoffe GmbH ein neues PEEK-Compound für tribologische Anwendungen entwickelt. Der Werkstoff wird unter dem Markennamen TRIBOFORCE® PEEK C2301 von den beiden Unternehmen weltweit vertrieben und besitzt unter gleichen Testbedingungen einen rund 50 Prozent geringeren Verschleiß als andere tribologisch optimierte PEEK-Typen.
Hochleistungskunststoffe für medizintechnische Anwendungen
DuPont, Genf (CH) zeigt auf der Medtec Europe 2011 spezielle „Special Control“ Typen seiner technischen Kunststoffe, die den strengen Richtlinien für den Einsatz in medizintechnischen Produkten entsprechen. Diese Werkstoffe von DuPont für den medizintechnischen Bereich erfüllen die Anforderungen der EMSA und FDA für den Lebensmittelkontakt, der ISO 10993-5 und -11 sowie der USP Class VI und werden entsprechend GMP hergestellt.
Krytox® verhindert Geräuschbildung
Bei der Montage des von Preh, Bad Neustadt, für einen großen US-amerikanischen KFZ Hersteller produzierten Mittelkonsolen-Bediensystems wird der Lichtleiter aus PMMA in eine auf dem Krytox® Hochleistungsschmiermittel von DuPont, Neu-Isenburg, basierende Lösung eingetaucht. Nach dem Verdunsten des Lösemittels verhindert die auf ihrer Oberfläche verbleibende, hauchdünne Krytox® Schicht das Auftreten von Geräuschen an den Kontaktstellen zwischen dem Lichtleiter, dem Gehäuse aus ASA und der Abdeckung aus PC während der Fahrt.
Neue lichtblockierende Druckmedien
Mit solvoprint/printlux nolite 360 stellt die Neschen AG Bückeburg – seit über 20 Jahren ein wichtiger internationaler Anbieter von Displaysystemen und einem umfassenden Sortiment im Bereich Display Graphic Solutions (DGS) – einen neuen, knapp 360 μm starken, lichtdichten Polyesterverbund mit integrierter Lichtsperrschicht und silberner Rückseite für wasserbasierende als auch Lösemittel-, Latex- und UV-härtende Tinten vor.
Sichere Produktqualität durch vorbeugende Verschleißdiagnose
Bereits auf der K 2010 stellte die Coperion GmbH, Stuttgart, ihr neues Diagnosesystem COBRA LG vor, mit dem sich der Verschleißzustand der Gehäuse-Innenwände des Verfahrensteils in Extrusions- und Compoundiersystemen der Baugröße ZSK 240 bis ZSK 380 schnell und aussagekräftig ermitteln lässt. Das System besteht aus einer hochauflösenden Videokamera und einer lasergestützten Oberflächenvermessung.
Kunststoff-Herstellung mit CO2
Die Bayer AG Leverkusen nahm eine Pilotanlage in Betrieb, um ein neues Verfahren zur Synthese eines Vorproduktes für die Polyurethan Herstellung mithilfe von Kohlendioxid (CO2) aus dem Braunkohlekraftwerk von RWE Power in Niederaußem im technischen Maßstab zu erproben.
Instrumente für minimalinvasive Operationen
Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT in Aachen zeigt während der Fachmesse MEDTEC in Stuttgart mehrere Instrumente für die patientenschonende minimalinvasive Operationstechnik.
Lagerung von Gefahrstoffen
Die neue Technische Regel für Gefahrstoffe 510 (TRGS 510) „Lagerung von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Behältern trifft übergreifende Regelungen zu den zulässigen Lagerorten und stellt Anforderungen an Lagerräume und an Lagerbehälter. Sie enthält ein für alle Gefahrstoffe gültiges, einheitliches Zusammenlagerungskonzept.
Fehler erkennen und beheben
Die Termine für den letzten Block „Fehler erkennen und beheben“ aus der Informationsreihe Spritzgusstechnik für Anwender – Aus der Praxis für die Praxis stehen fest: Am 24. März 2011 in Hannover (in Kooperation mit der Ems-Achse) oder am 25. März 2011 in Diepholz (in Kooperation mit dem Netzwerk Kunststofftechnik in der Wachstumsregion Hansalinie).
Effizienter Umgang mit Zeit
Die ChemieNord – Akademie für berufliche Bildung der Chemischen Industrie e. V. führt am 5. April 2011 in Hannover das Seminar „Selbst-Management und effizienter Umgang mit Zeit“ durch.
Laserstrahlschweißen transparenter Kunststoffe
Wirtschaftlich und verschmutzungsfrei – Am Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT in Aachen werden für den Schweißprozess an das Material angepasste Laserwellenlängen und innovative Bestrahlungsstrategien miteinander kombiniert. Dies ermöglicht Kunststoffschweißen ohne Verwendung von Strahlungsabsorbern.
Zulassungspflichtige Stoffe nach REACH
Während für die meisten Stoffe nach der REACH-Verordnung eine Registrierungspflicht besteht, müssen „besonders besorgniserregende Stoffe“ (Artikel 55 REACH-VO) zugelassen werden, um sie auf dem Markt zu halten. Welche Stoffe als „besonders besorgniserregende Stoffe“ gelten, wird in einem EU-Verfahren bestimmt und auf dem Anhang XIV der REACH-VO verzeichnet.




















